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HELIOS Base Benutzerhandbuch |
Hinweis: Die Verwendung vieler HELIOS Dienstprogramme kann durch die Eingabe des Befehls mit der Option
-h ("Hilfe") in der Kommandozeile angezeigt werden.Logdateien wie beispielsweise Drucker oder Server Logdateien werden mit jeder neuen Anmeldung an dem entsprechenden Server modifiziert. Um eine bestimmte Reihenfolge beizubehalten, können Sie ihnen eine spezifische Dateinamenserweiterung zuordnen beispielsweise in Form einer ansteigenden Zahlenfolge. Die Drucker Logdatei mit den Einträgen von heute kann z. B. "printer.acct" genannt werden, die mit den Einträgen von gestern "printer.acct.0" und so weiter.
Es könnte sinnvoll sein, einen Zyklus zu bestimmen, nach dem die älteste Logdatei aussortiert wird. Dieser Zyklus könnte beispielsweise eine Woche betragen. Das Hilfsprogramm "logrotate" koordiniert die "Rotation" der Logdateien mit den folgenden Parametern:
664 Oktale Darstellung der Dateizugriffsrechte,
d. h. "Besitzer" und "Gruppe" haben das
Recht zu lesen und zu schreiben, während
"Andere" die Datei nur lesen dürfen.
Das "locktable"-Hilfsprogramm zeigt an, welche Dateien von den HELIOS Prozessen gesperrt sind. Bitte beachten Sie, dass nur der Benutzer "root" den Befehl "locktable" verwenden kann.
-c (clean-up, d. h. "Aufräum-Modus"): Löscht alle Sperren aus der locktable-Tabelle, die von nicht mehr laufenden Prozessen gesetzt wurden.
Eine wichtige Eigenschaft des HELIOS Systems in Bezug auf den Schutz Ihrer Dateien ist das plattformübergreifende Datei- und Datensatzsperren. HELIOS EtherShare und PCShare sind darauf abgestimmt, diese Eigenschaft zu realisieren. Ohne diese würde es ein Windows-Programm nicht merken, wenn ein Macintosh-Anwender eine Datei geöffnet hat (und umgekehrt). Ohne diesen Schutz kann es also passieren, dass zwei Anwender von verschiedenen Plattformen aus die gleiche Datei zur gleichen Zeit öffnen und verändern können, was typischerweise zu Datenverlust führt. EtherShare und PCShare verhindern dies, indem sie auf die gleiche "locktable"-Datei zugreifen. Dadurch wird plattformübergreifendes Datei- und Datensatzsperren auch zwischen Macintosh- und Windows-Arbeitsstationen möglich. Dateisperren für UNIX-Programme kann ebenfalls spezifiziert werden (siehe UnixLocks und UnixShare in Kapitel 7.9 "Volume Präferenzen").
Hinweis: Einige Programme unterstützen das Sperren von Dateien nicht. Es ist also zu empfehlen, dieses Verhalten mit den verwendeten Programmen zunächst zu überprüfen.
Das "migrate"-Hilfsprogramm ermöglicht die Konvertierung von EtherShare- und PCShare-Konfigurationsdateien in Präferenzen (es wird jedoch empfohlen, dafür die in Kapitel 4.2.1 "Übernahme der Einstellungen" beschrieben Eigenschaft des HELIOS Installers zu verwenden). Beginnend mit EtherShare 3.1 und PCShare 3.1 werden alle Konfigurationsdaten in einer einzigen Datei ("Preferences") gespeichert. Damit das Programm "migrate" die alten Konfigurationsdateien findet, ist es notwendig die Pfade zu den alten EtherShare- und PCShare-Verzeichnissen (-e, -p) anzugeben. Außerdem muss die Zeichenkodierung der Volumes spezifiziert werden (-E MacRoman, -P PC850 oder -E SJIS). Mit den folgenden Optionen legen Sie fest, welche Einstellungen übernommen werden sollen:
Die Einstellungen von EtherShare- und PCShare-Volumes werden übernommen. Wenn Sie die Einstellungen von PCShare-Volumes nicht übernehmen wollen, dann können Sie auf die Option -p verzichten (-e für EtherShare).
Für EtherShare-Volumes wird die Datei "afpvolumes" ausgewertet. Hier sehen Sie ein Beispiel für einen Eintrag in dieser Datei:
Die Feldeinträge sind durch einen Doppelpunkt voneinander getrennt. Alle hier aufgelisteten Felder werden übernommen:
Für PCShare-Volumes wird die Datei "exports.pcs" ausgewertet. Hier sehen Sie ein Beispiel für einen Eintrag in dieser Datei:
Für EtherShare-Drucker werden die folgenden Dateien ausgewertet ("atalk.conf", "Preferences", "/etc/printcap"). Es werden nur die Drucker transferiert, die sowohl in der Datei "atalk.conf" als auch in der Datei "/etc/printcap" eingetragen sind. Der "printcap"-Eintrag eines Drucker wird bis auf die Einträge "lp", "if", " of" und "af" übernommen. Letztere bekommen spezielle HELIOS Einträge. Die folgenden Arten von Warteschlangen werden aufgrund der Parameter in der Datei "atalk.conf" erkannt:
Die Art der Warteschlange, die in der Datei "atalk.conf" implizit durch spezielle Parameter ("flags") verknüpft wurde, wird nun in der Datei "Preferences" explizit über die Zuweisung IfType=<Type> gesetzt. Andere Parameter behalten ihren Namen, werden aber in der Datei "Preferences" gespeichert. Beispielsweise wurde der Parameter jobholdtime - aus dem folgenden Auszug der Datei "atalk.conf" - unverändert in die Datei "Preferences" übernommen:
Die Datei "/usr/local/es/conf/afppasswd" wird nach
"HELIOSDIR/var/conf/passwd" kopiert. Die Datei ist unabdingbar, wenn die Encrypted Password Transport Funktion aktiviert ist (vergleiche 4.5 "HELIOS TCP/IP-Sicherheit").
Die Einträge von Netzwerkadaptern und Zonen in der "atalk.conf"-Datei werden übernommen. Sie beginnen mit den folgenden Schlüsselwörtern:
Das neue Unicode-Konvertierungsprogramm "uniconv" ermöglicht die Konvertierung von Zeichenfolgen von einer Zeichenkodierung in eine andere, z. B.:
MacRoman nach PC850
PC850 nach UCS16 (16-bit MSB)
PC850 nach UTF8
MacRoman nach UTF8
SJIS nach ISO8859-1
Um alle verfügbaren Zeichensatz-Kodierungen angezeigt zu bekommen, rufen Sie das Programm "uniconv" mit der Option -l auf.
Der Befehl "swho" kann verwendet werden, um alle momentan aktiven EtherShare- und PCShare-"Child"-Serverprozesse aufzulisten. Dabei werden die Prozess-ID (PID), die Netzwerkadresse (EtherShare: AppleTalk/IP-Adresse oder Name; PCShare: Internetadresse oder Clientname), der Benutzername und die Startzeit des Prozesses angezeigt:
In diesem Beispiel sehen Sie drei Anmeldungen über AppleTalk (eine "AFPServer"- und zwei "UNIXTerminal"-Verbindungen) sowie zwei Anmeldungen über "PCShare". Ein PC-Client ist über einen Gastzugang ("nobody") angeschlossen und der andere verwendet den Benutzernamen "anyuser".
Für jede Benutzeranmeldung (inklusive Gastanmeldungen - Benutzer "nobody") wird ein separater PCShare-Prozess gestartet, obgleich ein einzelner Prozess viele Laufwerks- und/oder Druckerverbindungen unterstützt, selbst wenn diese gleichzeitig genutzt werden.
Der Name der PCs ("tecra" und "Office" im obigen Beispiel) wird nur angezeigt, wenn der PC mit Namen und IP-Adresse in der Datei "/etc/hosts" oder einer äquivalenten Host-Datenbank wie beispielsweise NIS eingetragen wurde. Wenn der Name nicht spezifiziert ist, dann wird die Internetadresse statt des Computernamens angezeigt:
Benutzen Sie die Option "-c", um zusätzlich ein Kommentarfeld anzuzeigen, in dem weitere Informationen über die Sitzung dargestellt werden. Der PCShare-Server zeigt den Namen des gemounteten UNIX-Verzeichnisses oder eines Druckbefehls an, während der EtherShare-Dateiserver ("AFPServer") dort den Namen der aktuell gemounteten Macintosh-Volumes angibt:
Das Programm "swho" bezieht seine Informationen aus der Datei "stmp", die sowohl vom EtherShare- als auch vom PCShare-Server aktualisiert wird. Die Datei "stmp" befindet sich im "HELIOSDIR/var/run"-Verzeichnis.
Verwenden Sie die -n Option um die DNS-Abfragefunktion (DNS = Domain Name Service) zu unterbinden. Wenn diese Option aktiviert ist, dann wird die IP-Adresse anstelle des Namens angezeigt.
Hinweis: Wenn das "swho"-Programm unter Verwendung der
-n-Option Ergebnisse schneller anzeigt, dann haben Sie eventuell ein Problem in der DNS-Konfiguration.Die -p Option löscht in "HELIOSDIR/var/run/stmp" verwaiste Einträge, d. h. die Einträge, die keinem laufenden Prozess mehr zugeordnet werden können.
Sie finden weitere verwandte Information in der Liste der aktuellen Dienste auf dem Host-Computer. Im folgenden Beispiel haben wir das Dienstprogramm "srvutil" (siehe Kapitel 9.1 "srvutil") verwendet um die laufenden Dienste auszuzeigen:
Die HELIOS Datei- und Druckserver-Funktionalität ist in einem einzigen "helios"-Hauptprozess implementiert, der bei jeder Anmeldung eines Benutzers oder eine Druckerwarteschlange einen eigenen "Child"-Prozess startet.
Das Programm "ifstat" ist ein nützliches Programm, um die AppleTalk-Netzwerkeinstellungen von jedem im Server verfügbaren Netzwerkadapter anzuzeigen. Mit der Erweiterungsoption -l erhält man stattdessen die IP-Adresse und die Subnetzmaske des lokalen Subnetzes.
Diese Werte können in die vordefinierte "ipaccess"-Liste eingetragen werden, um den Zugriff auf die HELIOS Dienste auf die lokalen Netzwerkknoten zu begrenzen. Die vordefinierte "ipaccess"-Liste enthält keinerlei Zugriffseinschränkungen für den Host-Computer.
Siehe auch Abschnitt 4.5.3 "IP-Zugriffskontrollliste" und ipaccess.local in Kapitel 5.8 "HELIOSDIR/var/conf".
Hinweis: Das UNIX-Programm "ifconfig" bietet ausführlichere Informationen zu einem Netzwerkadapter, aber das Programm "ifstat" zeigt auch die AppleTalk-Einstellungen an.
Das Setzen und Auslesen von einzelnen Einträgen in der Präferenz-Datenbank (siehe auch Kapitel 7 "HELIOS Präferenzen") kann mit dem Programm "prefvalue", das sich im Verzeichnis "HELIOSDIR/bin/" befindet, durchgeführt werden.
Unter key (s. o.) ist die gesamte Zeichenfolge gemeint, die die durch das Zeichen "/" getrennte Beschreibung der Präferenz enthält.
Hinweis: Bitte achten Sie darauf, dass der Name des keys von der richtigen Groß-/Kleinschreibung abhängt!
Wichtig: Wenn der key eine Pfadangabe beeinhaltet, dann muss jedes "/"-Zeichen innerhalb des Pfads mit dem "\"-Zeichen "markiert" werden
type muss der folgenden Liste entstammen und sollte nur in Verbindung mit dem Setzen einer Präferenz verwendet werden:
"prefvalue" ist der Befehlsaufruf, -k der key zu der Präferenz (hier Programs/pcshare/hostname), -t der Wertetyp (hier str für Zeichenfolge) und das letzte Argument ist der zu setzende Wert (hier osiris, der Name für den PCShare-Server).
"prefvalue" ist der Befehlsaufruf, -k der key zu der Präferenz (hier Programs/pcshare/hostname) und -d die Option zum Löschen der Präferenz.
Um einen key mit allen seinen zugehörigen Präferenzen zu löschen, müssen Sie die Option -r (Rekursiv) angeben.
Wichtig: Verwenden Sie diesen Befehl mit Vorsicht! Machen Sie zuerst eine Sicherheitskopie der Datei
"HELIOSDIR/var/conf/Preferences".Um die Präferenzen in eine lesbare Form zu überführen, können Sie den Befehl "prefdump" aus dem Verzeichnis "HELIOSDIR/bin/" verwenden.
"PreferencesFile" ist die binäre Präferenz-Datenbankdatei, aus der die Präferenzen exportiert werden. Wenn diese Angabe ausgelassen wird, verwendet das Programm die vordefinierte Datei "HELIOSDIR/var/conf/Preferences".
Wenn die Option "DumpFile" angegeben ist, wird die Präferenz-Datenbank in diese Datei exportiert. Wenn diese Angabe fehlt, wird die Präferenz-Datenbank auf "stdout" ausgegeben.
Der Import von Präferenzen in die binäre "Preferences"-Datei, die (beispielsweise mit dem Befehl "prefdump") in eine lesbare Form exportiert wurden, kann mit dem Befehl "prefrestore" aus dem Verzeichnis "HELIOSDIR/bin/" durchgeführt werden.
"PreferencesFile" ist die binäre Präferenz-Datenbankdatei, in die die Präferenzen aus der Datei "DumpFile" importiert werden. Wenn diese Angabe ausgelassen wird, verwendet das Programm die vordefinierte Datei
"HELIOSDIR/var/conf/Preferences".
Durch die Angabe der Option -c wird erreicht, dass alle alten Präferenzen gelöscht und nur die neuen geladen werden. Ohne diese Option werden die neuen Präferenzen zusätzlich zu den alten geladen und überschreiben dabei die Werte der Präferenzen mit dem gleichen key.
Nicht alle verfügbaren Präferenzen sind von vornherein mit Werten belegt, d. h. sie werden nicht in der von "prefdump" erzeugten Ausgabe aufgelistet. Die HELIOS Produkte verwenden die vorhandenen Voreinstellungen. Wenn mit Hilfe des "prefvalue"-Befehls ein anderer Wert gesetzt wird, dann hat dieser Vorrang. Um wieder zu den von HELIOS voreingestellten Werten zurückzukehren, verwenden Sie den Befehl prefvalue -k <key> -d um die Einträge der Präferenzen zu löschen.
Das Programm "chpasswd" wird für das Anlegen und Pflegen von Einträgen in der UNIX-Datei "/etc/passwd" und in der separaten "HELIOSDIR/var/conf/passwd"-Datei verwendet.
Diese Option stellt sicher, dass die kodierten - "hex"/"crypt" - Kennwörter auf "stdout" ausgegeben werden. Diese Option ist nur sinnvoll, wenn auch -H ("hex") oder
-C ("crypt") angegeben wird.
Wichtig: Die Kennwortdatei wird durch den Gebrauch der -X Option nicht verändert!
Hinweis: Wenn beide Optionen (-C und -H) gleichzeitig bei einem Programmaufruf angegeben werden, dann wird zuerst "echo crypt" und dann "echo hex" ausgegeben.
Sie können das Programm "chpasswd" unter UNIX manuell aufrufen, um das Kennwort von einer Shell-Anmeldung zu ändern. Wenn Probleme beispielsweise mit den Yellow Pages (NIS) auftreten, dann gibt das Programm
"chpasswd" eine Fehlermeldung zurück.
Sie können das Programm "chpasswd" auch ohne irgendwelche Optionen und Parameter aufrufen. Es arbeitet dann genauso wie das normale UNIX "passwd"-Programm in einem interaktiven Modus.
Der "hupd"-Befehl startet den HELIOS Update Installer. Dabei handelt es sich um ein Dienstprogramm, mit dem Sie bequem HELIOS Aktualisierungen ("updates") installieren können. Sie finden eine detaillierte Beschreibung und Anweisungen für den Gebrauch des HELIOS Update Installers in Kapitel 12 "Der HELIOS Update Installer".
Der "license"-Befehl startet ein Programm, mit dem Sie bequem Softwarelizenzen zur Aktivierung bereits installierter HELIOS Produkte eingeben können. Sie finden eine detaillierte Beschreibung und Anweisungen für den Gebrauch des Lizenzprogramms in Abschnitt 4.3.1 "Eingabe einer neuen Lizenz".
Mit dem Programm "oiinfo" können Sie eine Liste aller "OpenImage" Plug-ins ausgeben, die installiert und verfügbar sind. Das Programm durchsucht in der Grundeinstellung das Standardverzeichnis
"HELIOSDIR/lib/OpenImage/Plug-ins". Jede Datei in diesem Verzeichnis wird überprüft um festzustellen, ob es sich um ein gültiges Plug-in handelt und - falls ja - welche Art von Plug-in es ist.
Schließlich erhalten Sie eine Liste der von "OpenImage" registrierten Manager. Sie liefert Informationen darüber, welche Manager für den Gebrauch verfügbar sind.
Das Programm "psresolve" verhält sich wie ein Druckertreiber (z. B. "papif"). Anstatt die PostScript-Ausgabe auf das Netzwerk zu schicken, überträgt "psresolve" alle PostScript-Daten nach "stdout", von wo sie in eine Datei umgeleitet oder an eine Anwendung weitergeleitet werden können.
Normalerweise müssen neue Ausgabeparameter definiert werden. Mit "psresolve" können Sie OPI-Optionen für Druckerschnittstellen für einen einzelnen Druckauftrag manuell auf dem UNIX-Server angeben. Die für "psresolve" angegebenen Optionen überschreiben die Einstellungen in der Präferenz-Datenbank für die betreffende Druckerwarteschlange (psresolve [options] [SpoolerName]).
Im Folgenden listen wir alle Parameter auf, die mit
"psresolve" angegeben werden können und beschreiben schließlich - am Ende des Kapitels - einen möglichen Arbeitsablauf anhand eines Beispiels.
Hinweis: Parameter, die auch in einem der EtherShare Admin-Dialoge gesetzt werden können, markieren wir im folgenden mit "Siehe EtherShare Admin!".
Dieser Parameter schaltet die OPI-Funktionalität ein oder aus. Wenn er auf TRUE steht, wird die Bildersetzung durch OPI aktiviert.
Geben Sie hier eine Liste von Pfadnamen an, wo während der Bildersetzung hochaufgelöste Bilder gesucht werden sollen, falls sie nicht in den vorgegebenen Verzeichnissen zu finden sind.
Dieser Parameter ermöglicht - wenn er auf TRUE gesetzt ist - die Suche nach verschobenen Bilddateien mit Hilfe der EtherShare-Schreibtisch-Datenbank.
Dieser Parameter stellt - wenn er auf FALSE gesetzt ist - sicher, dass Layoutbilder für die Ausgabe durch die entsprechenden hochaufgelösten Bilder ersetzt werden. Ansonsten werden Layouts gedruckt.
Wenn dieser Parameter auf TRUE gesetzt ist, werden vor dem Drucken alle im Dokument benutzten Schriften überprüft. Jede fehlende Schrift wird angezeigt und der Druckauftrag wird gestoppt.
Wenn dieser Parameter auf TRUE gesetzt ist, werden vor dem Drucken alle im Dokument platzierten Bilder überprüft. Jedes fehlende Bild wird angezeigt und der Druckauftrag wird gestoppt.
Dieser Parameter legt fest, ob vor dem Drucken alle verwendeten ICC-Bildprofile gefunden werden müssen.
Dieser Parameter legt fest, ob eine besondere PostScript-Initialisierung in den Druckauftrag eingebunden wird, um während des Druckvorgangs anwendungsspezifische Probleme zu vermeiden. Dies ist für FreeHand 3.1,
PageMaker 5 und QuarkXPress 3.0 erforderlich.
Wenn dieser Parameter auf TRUE gesetzt ist, werden alle platzierten Bilder während des Druckvorgangs ersetzt. Andernfalls werden nur die Layoutbilder ersetzt.
Dieser Parameter legt fest, ob beim Auflösen eines bereits aufgelösten PostScript-Druckauftrags die verwendeten Schriften und anderen Ressourcen nochmals protokolliert werden sollen.
Mit diesem Parameter kann der Pfadname zu dem voreingestellten ICC-Druckerprofil angegeben werden. Dieses kann bei der Verwendung der HELIOS ColorSync 2 XTension überschrieben werden.
Mit diesem Parameter kann der Pfadname zu dem voreingestellten ICC-Profil angegeben werden, das den Prüfdrucker charakterisiert. Die Angabe wird nur berücksichtigt, wenn ein Druckerprofil gesetzt ist. Das Prüfdruckerprofil kann bei der Verwendung der HELIOS ColorSync 2 XTension überschrieben werden.
Diese Option erlaubt - wenn sie auf TRUE gesetzt ist - die Reduzierung der Auflösung von Bildern auf einen vorgegebenen Wert. Der für die Druckausgabe zu verwendende Wert wird durch den weiter unten beschriebenen Parameter Resolution gesetzt.
Diese Option erlaubt es, die Reduzierung der Auflösung auf einen vorgegebenen Wert festzulegen (siehe Resolution weiter unten). Wenn der Parameter auf FALSE gesetzt ist, wird für die Ausgabe die Bildauflösung verwendet, wenn diese kleiner ist als der für die Ausgabe festgelegte Wert. Wenn der Parameter auf TRUE gesetzt wird, verwenden die Druckerschnittstellen-Programme für alle Bilder die mit Resolution angegebene Auflösung. Dies kann bei Bildern mit einer kleineren als der festgelegten Auflösung eine Hochskalierung zur Folge haben. Der Parameter ist nur von Bedeutung, wenn der Parameter DownSampling auf TRUE steht.
Diese Option kontrolliert den Algorithmus für die Reduzierung der Auflösung. Normalerweise wird ein bilinearer Algorithmus benutzt. Wenn Sie diese Option auf TRUE setzen, wird auf einen schnelleren (aber minderwertigeren) Algorithmus umgeschaltet. Dieser Parameter ist nur von Bedeutung, wenn der Parameter DownSampling auf TRUE steht.
Diese Option kontrolliert den Wert für die Reduzierung der Auflösung der enthaltenen Bilder. Der Wert "0.0" veranlasst die Software, den für das Ausgabegerät voreingestellten Wert zu verwenden, wie er in der PPD-Datei der Warteschlange angegeben ist. Dieser Parameter ist nur von Bedeutung, wenn der Parameter DownSampling auf TRUE steht.
Diese Option legt den Farbraum fest, der für das Drucken von Separationen benutzt wird. Die Voreinstellung für einen Vierfarb-Druckprozess ist CMYK. Schmuckfarben werden von diesem Parameter nicht beeinflusst. Zulässige Farbräume sind "CMYK" und "Multi". Wenn Sie den Wert auf "Multi" setzen, müssen Sie die Namen und die Reihenfolge der Farbkomponenten definieren. Außerdem verlangt der Gebrauch des "Multi"-Farbraums die Verwendung von ICC-Profilen. Für (zukünftige) ICC-Profile, die die Namen der Farbkomponenten enthalten, wird diese Option nicht mehr benötigt. Bitte beachten Sie, dass der Wert dieses Parameters von dem Druckerprofil überschrieben werden kann, das Sie mit der HELIOS ColorSync 2 XTension oder der Option DefaultPrinterProfile gewählt haben.
Dieser Parameter kontrolliert in Verbindung mit dem Parameter ProcessColorspace die Namen der Prozessfarben, die für Farbauszüge benutzt werden. Schmuckfarben werden von diesem Parameter nicht beeinflusst.
Diese Option definiert den Farbraum für den Zusammendruck (composite). Die Voreinstellung ist "CMYK". Wird dieser Parameter auf None gesetzt, dann bleiben alle Farbbilder eines Druckauftrags in ihrem ursprünglichen Farbraum und werden so gedruckt. Dies gilt nur für CMYK-, CIE-Lab- und RGB-Bilder. Zulässige Angaben sind "CMYK", "RGB" und "CIELab". Bitte beachten Sie, dass der Wert dieses Parameters von dem Druckerprofil überschrieben werden kann, das Sie mit der HELIOS ColorSync 2 XTension oder der Option DefaultPrinterProfile gewählt haben.
Diese Option wählt ein Komprimierungsverfahren für Bilder während des Druckvorgangs. Zur Zeit werden CCITT Gruppe 4, JPEG (Niedrig bis Maximal), ZIP und Compress unterstützt.
Beim Druck von Layoutbildern ist ImageServer in der Lage, ein hochaufgelöstes Bild unmittelbar auf Layoutqualität umzurechnen, wenn das Layoutbild nicht gefunden werden kann. Dieser Parameter kontrolliert die maximale Auflösung, die diese temporären Layoutbilder im Druck haben sollen.
Legen Sie mit diesem Parameter fest, ob fehlende Layoutbilder beim Drucken in LayoutqualitŠt ignoriert werden sollen.
Dieser Parameter aktiviert die Verwendung von ICC-Infodateien während des Druckvorgangs. Ist er auf TRUE gesetzt, dann wird jedem profillosen Bild temporär ein Profil unter der Voraussetzung zugeordnet, dass in der ICC-Infodatei das "Tagging" für diesen Bildtyp spezifiziert ist.
Dieser Parameter legt fest, ob profillose Bilder beim Drucken auf eine Warteschlange mit aktivierter ICC-Farbabstimmung ignoriert werden sollen.
Dieser Parameter - wenn er auf TRUE gesetzt ist - veranlasst ImageServer bei der Ausgabe von PSImage-Dateien auf ein APR-fähiges RIP, die OPI-Kommentare nicht aufzulösen.
Hinweis: Die in den folgenden zwei Absätzen beschriebenen Parameter werden üblicherweise beim Konfigurieren von EtherShare gesetzt. Allerdings können sie auch für ImageServer relevant sein und lassen sich daher auch als Präferenz angeben.
IgnoreResolveOpts, IgnoreProcsetResolveOpt, IgnoreFontResolveOpt,
IgnoreIncludeResolveOpt und IgnoreOpiResolveOpt <boolean:FALSE>
Wenn von einer EtherShare-Warteschlange auf eine zweite EtherShare-Warteschlange gedruckt wird, werden Druckaufträge normalerweise nicht ein zweites Mal aufgelöst. Durch die Angabe einer oder mehrerer dieser Optionen für die zweite Warteschlange wird die Auflösung von Schriften, Procsets, platzierten Dateien oder OPI-Kommentaren (IgnoreOpiResolveOpt) reaktiviert.
Dieser Parameter aktiviert die erweiterte Protokollfunktion. Die Log-Datei enthält dann beispielsweise die OPI-Bildersetzungliste.
Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Dokument mit der Option CompressPostScript drucken wollen. Zu diesem Zweck müssen Sie mit dem Programm "psresolve" die vordefinierten Einstellungen für diesen Druckauftrag ändern. Die vollständige Prozedur wird im Folgenden beschrieben:
-> Zunächst müssen Sie mit dem Programm EtherShare
Admin zwei verschiedene Warteschlangen einrichten. Eine Warteschlange (z. B. "real_printing") wird für den Druck auf ein Ausgabegerät, die andere (z. B. "print_to_disk") für den Druck in eine PostScript-Datei benutzt (nur spoolen).
-> Stellen Sie sicher, dass für die "print_to_disk"-Warteschlange Nur spoolen aktiviert worden ist (im EtherShare Admin-Drucker-Menü) und drucken Sie dann von Ihrer Layoutanwendung auf diese Warteschlange.
-> Dann wechseln Sie auf Ihrem UNIX-Server in das SpoolVerzeichnis, das jetzt Ihren Druckauftrag enthält:
(z. B. "/usr2/spool/print_to_disk"):
-> Starten Sie das "psresolve"-Programm mit den gewünschten Parametern und geben Sie folgende Namen an: den Namen der Warteschlange, den Namen der Eingabedatei (z. B. "your_print_job") und den Namen der Ausgabedatei:
# /usr/local/helios/bin/psresolve -o
CompressPostScript=Compress print_to_disk
<your_print_job >your_print_job_output
Schließlich können Sie die Datei "your_print_job_output" für die Ausgabe auf Ihre Spoolen und Drucken-Warteschlange schicken:
Beachten Sie bitte, dass die "real_printing"-Warteschlange Ihren Druckauftrag nicht noch einmal auflöst. Die Druckausgabe erfolgt gemäß den Einstellungen, die für die Warteschlange "print_to_disk" mit dem EtherShare Admin-Programm gesetzt wurden bzw. nach den Parametern des psresolve-Aufrufs.
Der "start-helios"-Befehl startet alle verfügbaren HELIOS Dienste auf dem Host-Computer (siehe 4.4.1 "Manuelles Starten der HELIOS Software").
Der "stop-helios" Befehl stoppt alle HELIOS Dienste auf dem Host-Computer 5 Minuten nach der Eingabe des Befehls. Der Aufruf "stop-helios now" stoppt die Dienste sofort, mit dem Parameter-g können Sie die Zeitdauer bis zum Stoppen der Dienste in Minuten angeben. Und mit dem Parameter -m können Sie einen Text spezifizieren, der alle angemeldeten Benutzer auf das bevorstehende Abschalten hinweist (siehe 4.4.2 "Manuelles Stoppen der HELIOS Software").
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