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HELIOS ImageServer UB Benutzerhandbuch |
Die folgenden Kapitel erklären nur Dialoge, die für OPI relevant sind. Eine komplette Beschreibung des Programms HELIOS Admin finden Sie im Base Handbuch.
Mit dem Programm HELIOS Admin können Sie zahlreiche Parameter zur Verwendung von OPI einstellen. Einige spezielle Parameter müssen jedoch mit Hilfe von UNIX-Befehlen manuell gesetzt oder geändert werden. Weitere Informationen zur Benutzung dieser Befehle finden Sie im Referenzteil dieses Handbuchs (siehe Kapitel 6 "ImageServer-Dienstprogramme").
Wichtig: Sie müssen den OPI-Server auf jeden Fall konfigurieren, bevor Sie die OPI-Dienste nutzen können. Sonst ist weder die Bildersetzung für Druckerwarteschlangen noch die Farbanpassung aktiv.
Hinweis: Die folgenden Kapitel beschreiben die Auswirkungen einzelner Einstellungen. Im Anhang A 1 "OPI-Einstellungen, Arbeitsabläufe und Konflikte" finden Sie Beispiele, wie verschiedene Einstellungen sich gegenseitig beeinflussen und wie sich die Software verhält, wenn in Anwendungsprogrammen spezielle OPI-Einstellungen gesetzt werden.
Der Dialog ImageServer Settings beinhaltet drei Registerkarten, über die sich allgemeine OPI-Einstellungen festlegen lassen. Diese Vorgaben sind für alle Layoutbilder gültig, die auf dem Server erzeugt werden.
Wählen Sie Settings > ImageServer Settings aus dem HELIOS Admin-Menü aus, um den Dialog OPI Color (Abb. 4) zu öffnen.
Hinweis: Die Tasten Revert und Apply werden erst aktivierbar, wenn Sie Änderungen im Dialogfenster vorgenommen haben.
Die in ImageServer integrierte Farbanpassung basiert auf ICC-kompatiblen Profilen. Alle Profile, die Sie verwenden möchten, müssen in einem zentralen Verzeichnis gespeichert werden. Das Auswählen eines entsprechenden Verzeichnisses im Einblendmenü ICC Profile Volume teilt dem Server mit, wo sich die ICC-Profile befinden. Im Einblendmenü steht standardmäßig ICC-Profiles. Dieses Volume wird automatisch bei der Installation angelegt und enthält alle Profile, die mit der Software mitgeliefert werden.
Mithilfe der Schaltfläche Browse- lässt sich der Speicherort der aktuellen Profile auswählen (für den Fall, dass diese nicht im Volume "ICC-Profiles" abgelegt sind).
Dieser Eintrag dient dazu, den Farbraum für alle auf dem Server zu erzeugenden Layoutbilder festzulegen. Gleichzeitig wird dadurch ein ICC-Profil ausgewählt, das für die Farbanpassung bei der Layouterzeugung verwendet wird.
- CMYK Euro 2.6 UCR-370
ist die vordefinierte Einstellung und liefert die besten Ergebnisse, wenn Sie Ihre Bilder nach dem Euroskala-Standard separieren möchten.- CMYK SWOP 2.6 UCR-370
kann ausgewählt werden, wenn Sie mit dem SWOP-Standard arbeiten.- EBU RGB
sollte nur dann ausgewählt werden, wenn Ihr Satzprogramm in der Lage ist, in der Composite und separierten Druckausgabe TIFF-RGB-Bilder zu verwenden.- Lab D65
sollte nur dann ausgewählt werden, wenn Ihr Satzprogramm Lab-Layoutbilder importieren kann.Das CMYK-Standardprofil wird immer dann verwendet, wenn der OPI-Server ein Bild aus einem anderen Farbraum nach CMYK (oder umgekehrt) konvertieren muss und kein explizit zugewiesenes Ausgabeprofil (d. h. Druckerprofil) oder Eingabeprofil (d. h. Bildprofil) vorhanden ist. Wenn Sie beispielsweise den Eintrag EBU RGB aus dem Einblendmenü Layout Color ausgewählt haben und Ihr Feinbild im CMYK-Farbmodus vorliegt, dann muss der OPI-Server bei der Layouterzeugung eine Konvertierung von CMYK nach RGB durchführen. Wenn Ihr Feinbild kein eingebundenes oder zugewiesenes Bildprofil hat, dann verwendet der OPI-Server das CMYK Default Profil. Sie können im Einblendmenü zwischen Euro und SWOP wählen.
- Excellent
Layoutbilder werden automatisch farbangepasst und unterliegen einem hochqualitativen Skalierungsverfahren. Exzellent ist die vorgegebene Einstellung.- Standard
Layoutbilder werden sehr schnell, dafür aber mit minderer Qualität erzeugt.Das in Feindaten verwendete Komprimierungsverfahren wird nicht auf die Layoutbilder vererbt. Wenn Sie für Layoutbilder eine Komprimierung benötigen, dann müssen Sie diese hier einstellen. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten - die auch kombinierbar sind -, die Sie über die Auswahlkästchen aktivieren können:
- TIFF Gray and Bilevel Compress (nur für Graustufen- und Strichbilder)
- EPSF 8 Bit Screen Preview (EPSF-Bildschirmvorschau enthält indizierte Farben, d. h. max. 256 Farben)
- EPSF JPEG Printable Preview (JPEG-komprimierte EPSF-Druckdaten)
- Wenn die Einstellung Ignore Mask for Bitmap Images During Output ausgewählt ist, dann werden in Feindaten enthaltene Beschneidungspfade beim endgültigen Ausdruck der Feindaten ignoriert (siehe auch Abschnitt 3.3.4 "Beschneidungspfade aus einem Satzprogramm").
- Wenn die Einstellung Ignore Additional Channels for Bitmap Images ausgewählt ist, dann werden in Feindaten enthaltene zusätzliche Kanäle (z. B. Schmuckfarben) bei der Layouterzeugung und beim endgültigen Ausdruck der Feindaten ignoriert (Siehe auch Abschnitt 3.3.5 "Zusätzliche Kanäle in Pixelbildern")
Diese Einstellung dient dazu, die normale Bildschirmauflösung für Layoutbilder festzulegen. Bildschirmauflösungen liegen üblicherweise zwischen 72 und 100 dpi.
Bilder sind in EPSF-Dateien zweimal enthalten, einmal als Bildschirmvorschau und einmal in einer druckbaren Form. Daher ist es sinnvoll, für die Layoutbilder zwei unterschiedliche Auflösungen vorzugeben. Sie können beispielweise eine Bildschirmauflösung von 72 dpi und eine Druckauflösung von 96 dpi wählen, wenn Sie Ihr Dokument mit EPSF-Layoutbildern in einer etwas besseren Qualität drucken wollen.
Hinweis: Für Bilder, die nur eine Form der Vorschau enthalten, vergleicht der OPI-Server die Default Monitor Resolution mit der Default Print Resolution und verwendet den höheren der beiden Werte für die Layouterzeugung. Dies gilt beispielsweise für TIFF-Bilder.
An dieser Stelle können Sie festlegen, ob Sie zur Kennzeichnung Ihrer Layoutbilder die Namenserweiterung ".lay" verwenden oder alle Layoutbilder ohne Namenserweiterung in einem separaten Ordner sammeln wollen.
- .lay
Wenn Sie diese Option aktivieren, dann wird die Erweiterung ".lay" an den Namen der erzeugten Layoutbilder angefügt. Wir empfehlen Ihnen diese Einstellung nicht zu verwenden, da es einige Programme (insbesondere unter Windows) gibt, die Dateien mit dieser Namenserweiterung nicht akzeptieren.- layout folder
Dies ist die vorgegebene Einstellung und veranlasst den OPI-Server dazu, einen Unterordner mit Namen "layouts" anzulegen (im jeweiligen Ordner, der die Feindaten enthält) und dort alle Layoutbilder zu sammeln. Die Namen der Layoutbilder haben nicht die Namenserweiterung ".lay".Hinweis: Ordner-Konfigurationen können auch individuell vorgenommen werden. D. h. Sie können für alle Layoutbilder eines bestimmten Ordners separate, von den grundlegenden Vorgaben für den OPI-Server abweichende Einstellungen (wie beispielsweise für die Auflösung oder den Farbraum) vornehmen (siehe auch Kapitel 5.3 "Festlegen von ordnerspezifischen OPI-Einstellungen").
In diesem Feld können Sie eine Zeitspanne in Sekunden eintragen, die der OPI-Server abwartet, bevor er für ein neu gespeichertes Bild mit der Layouterzeugung beginnt. Diese Einstellung soll verhindern, dass von temporären Dateien Layoutbilder erzeugt werden.
Wichtig: Bitte beachten Sie, dass alle bisher beschriebenen Einstellungen sich nur auf zukünftige Layoutbilder auswirken. Wenn Sie bereits vorhandene Layoutbilder entsprechend aktualisieren möchten, dann müssen Sie diese erneut erzeugen. Um dies zu erreichen, können Sie entweder die Feinbilder einmal öffnen und erneut speichern, das HELIOS Programm "touch" (siehe Kapitel 5.6 "Aktualisierung von Layoutbildern mit dem Programm "touch"") oder das HELIOS UNIX Programm "opitouch" (siehe Kapitel 6.3 "opitouch") verwenden.
Es gibt Situationen, in denen es notwendig ist, Feinbilder in einen anderen Ordner oder auf ein anderes Volume zu verschieben. Sie können dem OPI-Server helfen, auch diese Bilder für den Ausdruck wieder zu finden, indem Sie hier Suchpfade zu den Ordnern angeben, in denen Feinbilder üblicherweise gespeichert werden.
Es gibt im Prinzip keinen Grenze in Bezug auf die Anzahl der Suchpfade, die Sie angeben können. Sie können aber die Suchzeit verringern, indem Sie die Ordner zuerst angeben, in die Sie am häufigsten Ihre Feindaten verschieben.
Das Fenster Image Search Paths zeigt die Suchpfade, die Sie bereits eingegeben haben. Sie können jeden dieser Einträge löschen oder neue hinzufügen. Die Taste Add- öffnet ein Dialogfenster, in dem Sie neue Suchpfade auswählen können (Abb. 7).
Hinweis: Sie finden detaillierte Erklärungen zum Umgang der ImageServer-Software mit Suchpfaden für Bilder in Kapitel 3.7 "Suchstrategien und Bildersetzung durch ImageServer".
Es gibt einige OPI-Einstellungen, die Volume-spezifisch sind. Gehen Sie wie folgt vor, um die Einstellungen für ein bestimmtes Volume zu bearbeiten:
Öffnen Sie im HELIOS Admin die Registerkarte Volumes und wählen Sie das zu konfigurierende Volume aus.
Das in Abb. 8 abgebildete Dialogfenster zeigt alle EtherShare-spezifischen Parameter an, die Sie beim Anlegen des Volumes eingestellt haben (wenn Sie Hinweise benötigen, wie Sie ein neues Volume anlegen können, dann lesen Sie dies bitte in Ihrem Base Handbuch nach). Es gibt in diesem Dialogfenster nur zwei Einträge, die für die Konfiguration von OPI wichtig sind, nämlich die Auswahlkästchen Create Layouts und PC Layouts.
Dieses Auswahlkästchen dient dazu, die automatische Erzeugung von Layoutbildern für ein Volume zu aktivieren. Sobald Sie die Option Create Layouts einschalten, erzeugt der OPI-Server niedrigaufgelöste Layoutbilder von jedem hochaufgelösten Bild (Feinbild), das Sie auf dem Volume sichern. Die tatsächlich Erzeugung eines Layoutbildes dauert einen kurzen Augenblick, da der Vorgang erst nach einer vom Anwender vorgegebenen Zeitspanne aktiviert wird. Die Vorgabe für diese Verzögerung beträgt 30 Sekunden (siehe auch Layout Verzögerung weiter oben in diesem Kapitel).
Manche Dateieigenschaften differieren geringfügig zwischen Macintosh- und Windows-Computern. Sie müssen die Option PC Layouts einschalten, wenn Sie sicherstellen wollen, dass der OPI-Server immer PC-kompatible Layoutbilder erzeugt - auch von Feindaten, die von einem Macintosh-Computer stammen. Der OPI-Server erzeugt Layoutbilder immer nach Vorgabe der Option PC Layouts in den HELIOS Admin Volume-Einstellungen (siehe Abb. 8).
Hinweis: Da Satzprogramme auf dem Macintosh in der Lage sind, auch PC-kompatible Layoutbilder zu verarbeiten, sollten Sie die Option PC Layouts immer aktivieren, wenn Sie auf einem Volume arbeiten, das auch von PCShare verwendet wird (weitere Informationen finden Sie im Anhang A 4 "Hinweise für PCShare-Anwender").
Bitte beachten Sie, dass das Arbeiten mit der Option
PC Layouts bedeutet, dass bei der Erzeugung von EPSF-Layoutbildern durch den OPI-Server, diese als PC-EPSF-Dateien mit einer TIFF-Vorschau (anstatt einer PICT-Vorschau) angelegt werden. Dies kann Nachteile mit sich bringen, wenn Sie mit Beschneidungspfaden arbeiten (weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 3.3.3 "Bild- und Beschneidungspfade" ).
Einige OPI-Einstellungen sind nur für das Drucken relevant und müssen insofern für jede einzelne Druckerwarteschlange eingestellt werden.
Hinweis: Es könnte hilfreich sein, eine Fehlerwarteschlange ("error queue") für Ihre OPI-Druckerwarteschlangen anzulegen. So können Sie Druckaufträge sichern, die bei der Ausgabe eine Fehlermeldung hervorgerufen haben (z. B. wegen eines fehlenden Bildes). Nachdem das Problem gelöst ist, können Sie den Druckauftrag direkt aus der Fehlerwarteschlange heraus erneut starten. Details hierzu finden Sie im Base Handbuch.
Markieren Sie einen Drucker aus der Liste Printers und öffnen Sie das Menü Printer > Settings, um das in Abb. 9 angezeigte Fenster OPI Setup zu öffnen.
Die Option OPI Aktive aktiviert die OPI-Bildersetzung für die ausgewählte Druckerwarteschlange. Ist die Option OPI Aktive deaktiviert, dann können Sie keinerlei Änderungen im Bereich "OPI-Drucker-Vorgaben" vornehmen.
Die Option Print Layout Images ermöglicht es, dass alle Ausdrucke über diese Warteschlange nur Layoutbilder enthalten. Der Druckauftrag wird zum OPI-Server geschickt, wo die OPI-Kommentare aufgelöst werden. Hier findet keine Bildersetzung statt, d. h. die Layoutbilder werden statt der Feinbilder gedruckt.
Replace Images = Layouts ist die vorgegebene Ersetzungsoption. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, dann ersetzt der OPI-Server im Druckvorgang nur die Layoutbilder. Feindaten, die Sie in Ihrem Dokument verwendet haben könnten, werden nicht ersetzt. Wenn Sie möchten, dass der OPI-Server alle platzierten Bilder im Druckvorgang ersetzt (wenn Sie beispielsweise die Druck-Option "TIFF & EPS auslassen" nutzen wollen), dann müssen Sie die Option Replace Images = Alle aktivieren (weitere Informationen finden Sie in Kapitel 5.7 "OPI-Einstellungen im Druckdialog - mit/ohne Bilder(n)").
Wenn Sie die Option Check Images aktivieren, dann versucht der OPI-Server vor der Ausgabe alle Bilder zu finden, die Sie im Dokument verwendet haben. Wenn Bilder fehlen, dann wird der Druckauftrag angehalten und eine Fehlermeldung für jedes nicht gefundene Bild ausgegeben. Die Suchstrategien, die der OPI-Server anwendet, sind in Kapitel 3.7 "Suchstrategien und Bildersetzung durch ImageServer" beschrieben. Wenn die Option Check Images nicht aktiviert ist, dann kann es vorkommen, dass einzelne Bilder im Ausdruck fehlen.
Die Anweisung Check Fonts veranlasst den OPI-Server, jeden Druckauftrag, bei dem eine der benötigten Schriften nicht verfügbar ist, anzuhalten und eine entsprechende Fehlermeldung auszugeben.
Die Auswahl eines Werts für Downsampling dient dazu, eine einheitliche Auflösung für den Ausdruck aller pixelbasierten Bilder einzustellen (unabhängig davon, ob Sie Layoutbilder oder Feindaten drucken). Wenn die Auflösung eines bestimmten Bildes (z. B. 300 dpi) höher ist, als der in diesem Dialogfenster eingestellte Wert (z. B. 144 dpi in Abb. 9), dann wendet der OPI-Server den von Ihnen unter Downsampling angegebenen Wert an und berechnet ein neues Bild mit entsprechend reduzierter Auflösung. Alle Bilder, deren Auflösung niedriger als der angegebene Wert ist, werden nicht verändert, da das Erhöhen der Auflösung eines Bildes automatisch seine Abmessungen reduziert. Dies würde die Berechnung einer höheren Auflösung und somit einen Qualitätsverlust nach sich ziehen.
Das Einblendmenü Downsampling enthält einen Anzahl von dpi-Werten (beginnend bei 18 bis zu 360 dpi) und die Option PPD Default. Wenn Sie den Eintrag PPD Default auswählen, dann verwendet der OPI-Server den in der PPD-Datei angegebenen Wert. Wenn Sie aus der Liste den Eintrag None auswählen, dann wird die Auflösungsanpassung deaktiviert. Dann wird jedes Bild entsprechend seiner vorhandenen Auflösung ausgegeben.
Es gibt effiziente Komprimierungsverfahren, die Sie auf die Feinbilder anwenden können. In Abhängigkeit vom Bildformat gibt es verschiedene Arten von Komprimierungen, die aus den folgenden Einblendmenüs ausgewählt werden können. Diese reduzieren die Größe der PostScript-Druckdaten erheblich:
Das Komprimierungsverfahren CCITT Group 4 liefert die beste verlustfreie Komprimierung, die für Strichzeichnungen verfügbar ist. Sie kann Strichzeichnungsdateien bis zu 50fach in der Größe reduzieren. Die Komprimierung kann mit Druckern verwendet werden, die PostScript Level 2 oder PostScript 3 beherrschen.
Das Komprimierungsverfahren ZIP, das mit PostScript 3-kompatiblen Druckern verwendet werden kann, liefert die beste verlustfreie Komprimierung für Verlaufsbilder. Das Verfahren Compress liefert gute Ergebnisse und kann mit PostScript Level 2- und PostScript 3-Druckern verwendet werden. Das JPEG (Low Quality, Medium Quality, High Quality, Maximum Quality)-Verfahren ist immer mit einem Verlust an Bildinformationen verbunden, liefert aber die beste Datenreduktion. Es wird von PostScript Level 2 oder neueren Druckern unterstützt.
Markieren Sie einen Drucker aus der Liste Printers und öffnen Sie das Menü Printer > Settings, um das in Abb. 10 angezeigte Fenster OPI/ICC zu öffnen.
Die Aktivierung der Option Check ICC Profiles for Pictures veranlasst den OPI-Server vor den Ausdruck zu überprüfen, ob alle ICC-Profile verfügbar sind, die mit irgendeinem der verwendeten Bilder verknüpft sind. Der Server bricht automatisch den Druckauftrag ab und gibt eine entsprechende Fehlermeldung aus, wenn eines der benötigten Profile nicht verfügbar ist. Wenn diese Option nicht aktiv ist, dann führt der OPI-Server alle Druckaufträge aus und verwendet für die notwendigen Farbanpassung Standardprofile, wenn ein korrektes Profil fehlt. Es findet keine Farbanpassung statt, wenn der Eingabefarbraum dem Ausgabefarbraum entspricht, d. h. Eingabe CMYK = Ausgabe CMYK.
Ein Eintrag zum Default Printer Profile gibt Ihnen die Möglichkeit, ein passendes Profil für Ihr Ausgabegerät zu wählen. Gleichzeitig dient dieser Eintrag dazu, die Farbanpassung für diese Druckerwarteschlange zu aktivieren. Das Einblendmenü enthält vier Optionen:
- None
Ausschalten der Farbanpassung.- Browse-
öffnet einen Dialog, in dem Sie ein spezielles Profil auswählen können.- EBU RGB
kann ausgewählt werden, wenn Sie auf einen Dia-Belichter "drucken" oder wenn Sie eine "In Datei drucken"-Warteschlange oder PDF HandShake verwenden, um ihr Dokument in ein PDF zu wandeln.- Lab D65
ist am besten geeignet, wenn Sie einen geräteunabhängigen Ausgabe-Farbraum verwenden möchten, um beispielsweise Ihr Dokument an einen anderen Produktionsstandort weiterzuleiten (weitere Informationen finden Sie in Kapitel 3.4 "Ausgabegeräte").Dieser Eintrag ist nur dann zugänglich, wenn Sie ein Standard-Druckerprofil ausgewählt haben. Hier können Sie das korrekte Proofprofil für Ihren Proofdrucker auswählen.
Hinweis: Es ergibt keinen Sinn, ein Proofprofil auszuwählen, wenn Sie den Eintrag Lab D65 aus dem Default Printer Profile Einblendmenü ausgewählt haben. In diesem Fall haben Sie sich noch nicht auf ein Ausgabegerät festgelegt und können dieses infolgedessen auch nicht mit einem Proofdrucker simulieren.
Das Auswahlkästchen zu PostScript 3/DeviceN Output sollte nur aktiviert werden, wenn Sie an ein PostScript 3-Gerät mit aktivierter In-RIP-Separation ausgeben. Die PostScript-Ausgabe aus original PDF-Dateien wird unter Verwendung der PostScript 3/DeviceN-Eigenschaften optimiert. Dies gilt für das Drucken von Hexachrome®, eingefärbten Bildern (Duplex) usw. In einer zukünftigen Version der ImageServer-Software werden DCS2-Dateien, die Schmuckfarben enthalten, in DeviceN umgewandelt. Wenn aus Programmen wie QuarkXPress mit der serverbasierten Separation gedruckt wird, dann muss diese Option deaktiviert werden, da es sonst zu unerwarteten Ergebnissen kommt.
Diese Funktion bietet verschiedene Strategien für die Konvertierung eines Bildes von einem Farbraum in den anderen. Dabei stehen 5 voreingestellte Modi zur Verfügung (Automatic, Perceptual, Relative Colorimetric, Saturation, Absolute Colorimetric).
Vergewissern Sie sich, dass Sie das Volume "ICC-Profiles" gemounted und der Druckerwarteschlange ein Farbprofil gemäß den Anweisungen in Standard-Druckerprofil zugewiesen haben.
Hinweis: Bitte verändern Sie die Einstellung Automatisch nicht ohne besonderen Grund. Ihre Profilierungssoftware erklärt die Bedeutung der jeweiligen Intents.
Sie können HELIOS Admin sowohl für die Einrichtung von OPI (vor dem Drucken) als auch für die Überprüfung von OPI (nach dem Drucken) einsetzen. Tatsächlich enthalten die Drucker Logdateien ausführliche Informationen darüber, was der OPI-Server mit den Bildern gemacht hat, die in einem bestimmten Druckauftrag enthalten waren.
Wählen Sie den Eintrag Printer Log Files aus dem Menü Lists des HELIOS Admin-Programms aus. Klicken Sie dann auf den jeweiligen Druckauftrag, von dem Sie OPI-Information erhalten möchten.
Eine andere Möglichkeit ist in der "Hold Queue" den entsprechenden Druckauftrag zu doppelklicken (Abb. 11).
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