5.1 Generelle Bemerkungen
Dieses Kapitel beschreibt den Einsatz des Macintosh-Programms EtherShare Admin durch den Systemadministrator oder andere autorisierte Personen. Das EtherShare-System kann mit diesem Programm in geeigneter und sicherer Weise von jedem Macintosh-Arbeitsstation aus konfiguriert werden. Es kann auch zum Anlegen von normalen Benutzern, Gruppen und Ausgabeger�ten auf dem Server genutzt werden. In einer Umgebung mit mehreren Servern k�nnen Sie mehrere EtherShare Admin-Verbindungen gleichzeitig herstellen, um bestimmte Konfigurationsdaten zwischen zwei oder mehreren Hosts auszutauschen.
EtherShare Admin steht auch normalen Benutzern zur Verf�gung. Es erm�glicht ihnen aktuelle EtherShare-Konfigurationen und Drucker-Warteschlangen einzusehen, jedoch k�nnen nur autorisierte Personen �nderungen vornehmen (siehe unten:
Sicherheit - wer kann EtherShare Admin nutzen?).
Um EtherShare Admin nutzen zu k�nnen, muss der Administrationsserver auf dem einzurichtenden Host laufen. EtherShare ist so konfiguriert, dass dieser Server bei einem Systemneustart automatisch gestartet wird. Der Administrationsserver kommuniziert mit EtherShare Admin entweder �ber ein angepasstes Protokoll, das HELIOS aus dem AppleTalk Filing Protocol (AFP) abgeleitet hat und welches f�r andere AppleTalk-Ger�te transparent ist. Oder es wird eine TCP/IP-Kommunikation genutzt, die die gleichzeitige Verwaltung mehrerer Server aus der Ferne erlaubt und dabei sowohl AppleTalk- als auch TCP/IP-Verbindungen im parallelen Betrieb gestattet.
.Wichtig: Mit der EtherShare Admin Version 2.6 k�nnen Sie keine EtherShare Version 2.2 oder �ltere einrichten. Genauso wenig ist es m�glich EtherShare 2.6 mit der Admin Version 2.2 auf dem Server einzurichten.
Andere Kapitel in diesem Handbuch beschreiben, wie Verwaltungsarbeit zur Konfiguration und Pflege des EtherShare-Systems direkt auf dem Host ausgef�hrt werden kann. Dies kann beispielsweise mit einem Standard-Editorprogramm wie vi geschehen. Die meisten dieser Aufgaben k�nnen jedoch viel einfacher durch den Einsatz des Macintosh-Programms EtherShare Admin von einer beliebigen Macintosh-Arbeitsstation aus erledigt werden.
Das EtherShare Admin-Programm bietet ein hohes Ma� an Komfort f�r den Systemadministrator. Die Anwender-Umgebung des Macintosh erm�glicht die grafische Darstellung der Host-Konfiguration durch Listen und Fenster. EtherShare Admin erm�glicht die Einrichtung, Konfiguration und auch das L�schen von Benutzern, Gruppen, Volumes und Druckern von einer Arbeitsstation aus. Sie k�nnen auch die Liste der verf�gbaren fest eingerichteten Schriften jedes PostScript-Druckers �berpr�fen und zus�tzliche frei zuladbare Schriften auf dem Druckserver installieren.
EtherShare Admin greift auf unterschiedliche Konfigurationsdateien des Systems zu und modifiziert diese in einer Weise, wie es auch ein Editor tun w�rde. Allerdings haben EtherShare Admin und der Administrationsserver eingebaute Sicherheitsmechanismen, die daf�r sorgen, dass sich widersprechende oder ung�ltige Konfigurationseinstellungen nicht m�glich sind.
�nderungen an den Konfigurationsdateien "afpvolumes" und "suffixes" werden sofort von allen "afpsrv"-Prozessen erkannt.
�nderung an den Konfigurationsdateien "suffixes" und "afpvolumes", die mit Hilfe von EtherShare Admin durchgef�hrt werden, erfordern keine neue Anmeldung der Benutzer am Server. Manuell hinzugef�gte �nderungen oder solche, die ganz ohne EtherShare Admin gemacht wurden, werden erst wirksam, wenn die AppleShare-Clients alle EtherShare-Volumes vom lokalen Schreibtisch entfernt haben und diese anschlie�end erneut laden.
- Jede neue Suffix-Zuordnung oder -�nderung einer bestehenden sind sofort g�ltig.
- Jedes neue EtherShare-Volume ist sofort verf�gbar.
- Jede �nderung an EtherShare-Volumes, wie z.B. Einstellungen von "Gruppen"-Mitgliedschaft, sind sofort verf�gbar.
- Jede �nderung an EtherShare-Volumes wie das Entfernen von Volumes, Umstellen von Volumes auf
"Nur lesen" oder "Unsichtbar" und �nderungen der "Gruppen"-Zugeh�rigkeit kann Nebeneffekte f�r AppleShare-Clients haben. Diese Effekte k�nnen von Schreibfehlern beim Sichern von Dateien bis zum pl�tzlichen Verschwinden von Volumes vom Schreibtisch des Clients mit entsprechenden Nebenwirkungen reichen.
- Besonders das Entfernen von Volume-Zugriffsrechten f�r Clients, die dort noch offene Dokumente haben, verursachen besch�digte oder nur teilweise gesicherte Dokumente.
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, die M�glichkeit von EtherShare Admin zu nutzen, Mitteilungen an angemeldete Macintosh-Clients zu senden. Diese Mitteilungen informieren Ihre Mitarbeiter dann im voraus �ber das Risiko einer m�glichen Sch�digung von Daten. Sie k�nnen sich �ber den Befehl
Aktive Benutzer im Men�
Listen anzeigen lassen, welche Benutzer zurzeit bestimmte Volumes geladen haben. �ffnen Sie immer das Fenster
Aktive Benutzer, welches alle derzeit aktiven AppleShare-Clients auflistet, bevor Sie �nderungen zu bestehenden Volume-Konfigurationen speichern. Der Inhalt von
Aktive Benutzer wird automatisch alle 15 Sekunden aktualisiert.
Sicherheit - wer kann EtherShare Admin
nutzen?
EtherShare Admin steht allen EtherShare-Anwendern zur Verf�gung, um ihnen die Einsicht in die aktuellen EtherShare-Konfigurationen und der Drucker-Warteschlangen zu erm�glichen. Jedoch nur dem Systemadministrator und Mitgliedern von drei speziellen Gruppen ist es erlaubt, Konfigurationen zu ver�ndern oder zu l�schen sowie Druckauftr�ge zu verschieben.
Mitglieder der System-Verwaltungsgruppe (der vorgegebene Gruppenname lautet "SysAdm") k�nnen alle Aufgaben des Systemadministrators mit einer Ausnahme ausf�hren. �nderungen von Anwenderdaten f�r Benutzer mit einer ID unter 100 sind nicht m�glich (Hinweis: Der Systemadministrator
root hat die Benutzer ID 0).
Mitglieder der Drucker-Verwaltungsgruppe (Der vorgegebene Gruppenname lautet "PrnAdm") k�nnen alle mit Druckauftr�gen zusammenh�ngenden Aufgaben ausf�hren.
Mitglieder der zus�tzlichen Drucker-Warteschlangen-Verwaltungsgruppe (der vorgegebene Gruppenname lautet "QueueAdm") k�nnen Einstellungen der Warteschlangen �ndern. Sie k�nnen also zus�tzlich zu allen notwendigen Arbeiten der Druckauftr�ge-Verwaltung auch alle Aufgaben der Drucker-Warteschlangen-Konfiguration durchf�hren.
- einen Druckauftrag l�schen
- einen Druckauftrag in eine andere Warteschlange verschieben
- die Priorit�t eines Druckauftrags �ndern
- eine Warteschlange auf Nur spoolen bzw. Spoolen und drucken setzen
- die Drucker-Warteschlange neu starten (mit dem Befehl Drucker neustarten aus dem Men� Drucker, das sichtbar wird, wenn Sie den Eintrag Drucker aus dem Men� Listen aktivieren.)
- alle Aufgaben ausf�hren, die "PrnAdm" erlaubt sind
- Warteschlangen erstellen, �ndern und entfernen
- Schriften f�r Warteschlangen aktualisieren
- Schriften auf den EtherShare-Server herunterladen
- PDF-Vorgaben anpassen
- OPI/ICC Einstellungen anpassen
- Vorgaben von Initialisierung bearbeiten anpassen
- PPDs f�r Warteschlangen festlegen
5.2 Starten von EtherShare Admin
W�hrend der Installation von EtherShare erstellt das "install"-Programm automatisch ein allgemein zug�ngliches Macintosh-Volume mit dem Namen "EtherShare Applications". Dieses Volume wird zur Speicherung von Macintosh-Programmen wie HELIOS Terminal, HELIOS Mail und EtherShare Admin genutzt.
Sie k�nnen EtherShare Admin von jeder Macintosh-
Arbeitsstation im Netzwerk aus starten. Sie m�ssen dazu nur das Netzwerkvolume "EtherShare Applications" �ffnen und das EtherShare Admin-Symbol doppelklikken. Wenn Sie, wie in
4.6 "Das Client-Installationsverfahren" beschrieben, die Macintosh-Programme auf Ihrem lokalen Macintosh installiert haben, k�nnen Sie das Admin-Programm alternativ auch aus dem Apple-Men� starten.
Falls Sie die Vorgaben nicht ge�ndert haben, zeigt EtherShare Admin nach dem Starten normalerweise den Copyright-Hinweis (vgl. Abb.
18, siehe auch
5.4 "Einstellen der Admin-Vorgaben").
Abb. 18: EtherShare Admin Copyright-Hinweis
|
5.3 Anmeldung am Administrationsserver
Melden Sie sich beim Administrationsserver (AppleTalk oder TCP/IP) durch Auswahl des Befehls
Anmelden- aus dem Men� Ablage (Abb.
19) an
Abb. 19: W�hlen des Befehls Anmelden- aus dem Men�
Ablage
|
Wenn Sie den Befehl
Anmelden- das erste Mal ausw�hlen, �ffnet EtherShare Admin ein Fenster, in dem Sie den Host aussuchen k�nnen, zu dem Sie eine Verbindung herstellen m�chten (vgl. Abb.
20).
Verwenden Sie die Liste auf der linken Seite, um die Zone auszuw�hlen, in der sich der EtherShare-Host befindet. Die Liste zeigt alle bekannten Zonen. Wenn Sie keine externen Router in Ihrem Netzwerk haben, werden nur die Zonen des internen EtherShare Routers sichtbar sein. Wenn Sie nur eine Zone haben (weil Sie nur einen Netzwerkadapter haben oder die anderen Zonen aus irgendwelchen Gr�nden nicht verf�gbar sind), sehen Sie einen Stern "*" (zur Kennzeichnung der aktuellen Zone) anstatt eines Zonennamens. Nach der Auswahl der Zone zeigt Ihnen die Liste auf der rechten Seite alle Hosts in dieser Zone an, mit denen Sie eine Verbindung herstellen k�nnen (d.h. alle Hosts auf denen der Administrationsserver l�uft). Wenn Sie das Feld
Server IP Adresse- anklicken, erscheint stattdessen das TCP/IP-Fenster (Abb.
22) und Sie k�nnen sich dort anmelden, wie es weiter unten im Abschnitt
�ber TCP/IP beschrieben wird.
Abb. 20: Auswahl eines Administrationsservers �ber AppleTalk
|
W�hlen Sie den Host aus, mit dem Sie die Verbindung herstellen m�chten, und klicken Sie auf das Feld
OK.
EtherShare Admin �ffnet dann ein Fenster, um Ihnen die Anmeldung bei dem Administrationsserver durch die Eingabe Ihres Benutzer- oder des vollen Namens und des Kennworts zu erm�glichen (Abb.
21).
Abb. 21: Dialog f�r Benutzer und Kennwort (AppleTalk)
|
Entsprechend ist die Anmeldung beim Administrationsserver �ber eine TCP/IP-Verbindung m�glich. Auch hier m�ssen Sie den Befehl
Anmelden- aus dem
Men� Ablage w�hlen (Abb.
19).
Wenn Sie
Anmelden- das erste Mal ausw�hlen, �ffnet EtherShare Admin ein Fenster, in dem Sie den Namen des Host eingeben k�nnen, zu dem Sie eine Verbindung herstellen m�chten (vgl. Abb.
22). Wenn Sie das Feld
Server via AppleTalk- anklicken, k�nnen Sie sich am Administrationsserver �ber AppleTalk anmelden, wie es weiter oben im Abschnitt
�ber AppleTalk beschrieben ist (vgl. Abb.
20).
Abb. 22: Auswahl eines Administrationsservers �ber TCP/IP
|
Geben Sie den EtherShare-Hostnamen oder die IP-Adresse ein, mit der Sie eine Verbindung herstellen m�chten, und klicken Sie auf das Feld
OK.
EtherShare Admin �ffnet dann ein Fenster, um Ihnen die Anmeldung bei dem Administrationsserver durch die Eingabe Ihres EtherShare Benutzer- oder des vollen Namens und des Kennworts zu erm�glichen (Abb.
23).
Abb. 23: Dialog f�r Benutzer und Kennwort (TCP/IP)
|
Anmelden �ber AppleTalk oder TCP/IP
Als Vorgabe f�r den
Benutzer wird der Name verwendet, der im Dialog
File Sharing auf dem Macintosh als Benutzername eingetragen ist. Wenn bisher noch kein individueller Benutzername konfiguriert wurde, m�ssen Sie sich als Benutzer "root" anmelden. Das ist normalerweise der Name des Systemadministrators auf einem UNIX-System. Um sich als Benutzer "root" anzumelden, m�ssen Sie das entsprechende "root"-Kennwort kennen.
Wenn Sie sich zum ersten Mal anmelden, k�nnen Sie die Option
Benutzer Name sichern und/oder
Kennwort sichern w�hlen. Wenn Sie beide Optionen markieren, m�ssen Sie sich beim n�chsten Start von EtherShare nicht mehr manuell anmelden. Der Name und das Kennwort werden in einer versteckten Datei auf Ihrer lokalen Festplatte gespeichert.
Wichtig: F�r h�chst m�gliche Sicherheit w�hlen Sie die Option Kennwort sichern nicht aus.
Wenn Sie
Benutzer Name sichern markiert haben, macht EtherShare Admin einen Vermerk �ber Ihren Namen, die Zone und den Namen des Administrationsservers (beziehungsweise die IP-Adresse), den Sie benutzen m�chten. Wenn Sie das n�chste Mal EtherShare Admin starten, m�ssen Sie nur noch Ihr Kennwort eingeben.
Klicken Sie
OK, wenn alle Eintr�ge gemacht wurden.
EtherShare Admin versucht dann die Verbindung zu dem gew�hlten Server herzustellen. Wenn Ihre Eingaben richtig waren, sollten jetzt ein oder mehrere Listenfenster automatisch erscheinen (es sei denn, Sie haben wie weiter hinten beschrieben die Vorgaben ver�ndert).
Abb.
24 zeigt das EtherShare Admin-Men� und vier der verf�gbaren
Listen-Fenster.
Abb. 24: Vier der Listen-Fenster f�r den Host "linux"
|
Hinweis: Normalerweise ist es nur einer begrenzten Anzahl von Clients (d.h. Benutzern) erlaubt, gleichzeitig mit EtherShare Admin zu arbeiten. Lesen Sie dazu den Abschnitt sessions in 9.4 "Parameter des Programms "afpsrv""
5.4 Einstellen der Admin-Vorgaben
Wenn Sie den Eintrag
Vorgaben- aus dem Men�
Bearbeiten ausw�hlen, �ffnet sich ein Fenster, in dem Sie unterschiedliche Standard-Einstellungen f�r EtherShare Admin entsprechend Ihrem individuellen Geschmack ver�ndern k�nnen (Abb.
25).
Die Einstellungen werden in der Admin Vorgaben-Datei "EtherShare Prep" auf Ihrer lokalen Festplatte gespeichert, sobald Sie auf das Feld
OK in dem Fenster "Einstellungen" klicken. Dies erm�glicht die individuelle Konfiguration von EtherShare Admin f�r jede Arbeitsstation.
Abb. 25: Das Fenster "Einstellungen"
|
Technischer Hinweis f�r System Integratoren: Das Standard-Spool Verzeichnis ist "/var/spool". Je nach Betriebssystem und Konfiguration kann "/var/spool" sich in root "/", "/var" oder einem anderen Dateisystem befinden. Sie sollten den freien Platz in dem Spool Verzeichnis Ihrer Wahl immer �berpr�fen, da die Speicheranforderungen w�hrend des Druckens sehr hoch sein k�nnen. Um den verf�gbaren freien Platz zu �berpr�fen, wechseln Sie in das Verzeichnis "/var/spool" (
cd /var/spool) und setzen Sie den Befehl "df ." ab. Vergleichen Sie den Wert des freien Platzes mit anderen Dateisystemen unter Verwendung des Befehls "df". Richten Sie bei Bedarf ein separates Dateisystem f�r das Drucksystem ein.
Informationen �ber ge�ffnete Fenster (sowie deren Position und Gr��e) sind in der Admin-Vorgabendatei "EtherShare Prep" gespeichert. Dies erm�glicht Ihnen die Anordnung der Fenster nach Ihrem individuellen Geschmack und den Erhalt dieses Zustands zwischen den Sitzungen. Dies funktioniert aber nur, wenn Sie die Option
Benutzer Name
sichern im Anmelden-Dialog markiert haben.
Hintergrundfenster aktiv legt fest, ob ein Hintergrundfenster (d.h. ein nicht aktives Fenster) unmittelbar auf einen Mausklick reagieren soll, oder ob es nur in den Vordergrund gebracht (aktiviert) wird. Wenn Sie umfassende Arbeiten mit einer Anzahl von Listen ausf�hren wollen, kann ein aktives Hintergrundfenster durch die direkte Aktivierung enthaltener Optionen viel Zeit sparen.
Die Option
Automatisch anmelden legt fest, ob EtherShare Admin beim Programmstart sofort den
Anmelden-Dialog �ffnen soll, oder ob Sie den Eintrag
Anmelden- manuell aus dem
Men� Ablage ausw�hlen m�ssen.
Benutzer Name sichern verursacht ebenfalls eine automatische Anmeldung. Bestehende Vorgaben der Option
Automatisch anmelden werden ignoriert, wenn
Benutzer Name sichern markiert ist. EtherShare Admin �ffnet dann sofort, nachdem Sie das Kennwort eingegeben haben, die Fenster, die zuletzt durch Ihre Vorgaben festgelegt wurden. Wenn Sie zus�tzlich auch
Kennwort sichern markiert haben, wird auch der Anmelden-Dialog �bersprungen.
Wichtig: F�r h�chst m�gliche Sicherheit w�hlen Sie die Option Kennwort sichern nicht aus.
Startprogramm,
Benutzerverzeichnis, Prim�rgruppe
Drei der Parametervorgaben, die beim Anlegen neuer Benutzer angezeigt werden, k�nnen hier festgelegt werden: Das
Startprogramm f�r den Benutzer (Anmelden), das
Benutzerverzeichnis und die
Prim�rgruppe. Passende Vorgaben festzulegen kann beim Anlegen neuer Benutzer Zeit sparen, da diese drei Felder generell mit �hnlichen Eintr�gen konfiguriert werden. Der Eintrag im Feld
Benutzerverzeichnis sollte mit einem "/"-Zeichen enden.
Benutzen Sie dieses Feld, um die Vorgabe f�r das
Spool Verzeichnis festzulegen, die beim Anlegen eines neuen Druckers ben�tigt wird. Passende Vorgaben festzulegen kann beim Anlegen neuer Drucker Zeit sparen, da der Eintrag in der Regel f�r alle Drucker identisch ist. Der Eintrag im Feld
Spool Verzeichnis sollte mit einem "/"-Zeichen enden.
Bei Bedarf kann das Spool Verzeichnis so eingestellt werden, dass es die Spool-Dateien auf anderen Dateisystemen (Festplatten) ablegt. Sie sollten aber �ber NFS geladene Spool Verzeichnisse vermeiden, da diese einen Leistungsverlust bewirken.
Wichtig: Wenn Sie einen neuen Drucker im Feld Spool Verzeichnis anlegen, stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis bereits existiert!
Min. Benutzer ID,
Min. Gruppen ID
Die Eintr�ge f�r Min. Benutzer-ID und
Min. Gruppen-ID l
egen die kleinste Nummer fest, die f�r die Benutzernummer (Benutzer ID) und die Gruppennummer (Gruppen ID) verwendet werden kann. Dieser Parameter bietet eine zus�tzliche Sicherheitseinstellung.
Das Einblendmen�
Sprache wird zur Auswahl der gew�nschten Dialogsprache f�r Men�s, Mitteilungen und Bildschirm-Dialoge gebraucht. Als Vorgabe wird die Spracheinstellung Ihrer Macintosh-Systemdatei oder Englisch verwendet, wenn die lokale Sprache nicht unterst�tzt wird. Wenn Sie den Eintrag
Sprache �ndern, m�ssen Sie jedes in EtherShare Admin ge�ffnete Fenster schlie�en und erneut �ffnen, bevor die neue Sprache verwendet wird.
EtherShare Admin unterst�tzt auch Plug-In Module, in denen weitere Sprachen definiert werden. Diese Eigenschaft erm�glicht zus�tzliche Sprachlokalisierungen ohne dass eine neue Version von EtherShare Admin freigegeben werden muss. Das erste
externe Modul unterst�tzt Japanisch.
Um auf das neue Japanisch-Sprachmodul zugreifen zu k�nnen, m�ssen Sie das Volume "EtherShare Applications" laden. Der "Admin Plug-Ins" Ordner enth�lt die externen Sprach-Module (Abb.
26) und sobald Sie das Volume geladen haben, erscheint Japanisch automatisch in dem Einblendmen�
Sprache.
Abb. 26: Ordner "Admin Plug-Ins" im Volume
"EtherShare Applications"
|
Beachten Sie bitte, dass die im EtherShare Admin-Programm-Binary bereits enthaltenen Sprachen nicht durch ein Plug-In-Modul �berschrieben werden k�nnen.
Wenn Sie �nderungen in dem Fenster "
Einstellungen" vornehmen, sind diese erst nach dem Klicken auf
OK g�ltig. Klicken Sie auf
Abbrechen, um das Fenster "
Einstellungen" ohne das Sichern von �nderungen zu schlie�en.
Die Fenster-Titelleisten zeigen immer den Namen des gew�hlten Administrationsservers (�blicherweise der Host Name) und die Funktion des Fensters an. Listen-Fenster haben einen Rollbalken auf der rechten Seite, um die Liste nach oben und unten verschieben zu k�nnen. Folgende Listen sind verf�gbar: Benutzer, Gruppen, Volumes, Drucker, Schriften, Aktive Benutzer, Logdateien und System Meldungen, Versionen, Endungen und IP-Zugriff (vgl. Abb.
27). Die Punkte
OPI-Server-Vorgaben- und
PDF-Vorgaben- sind im Men�
Listen nur aktiv, wenn Sie HELIOS EtherShare OPI beziehungsweise HELIOS PDF Handshake erworben und installiert haben. Ansonsten sind Sie ausgegraut.
Abb. 27: EtherShare Admin-Men� Listen
|
Wenn das jeweils ben�tigte
Listen-Fenster nicht sofort nach dem Anmelden erscheint, k�nnen Sie es mit Hilfe des Men�s
Listen manuell �ffnen. Informationen �ber ge�ffnete Fenster (sowie �ber deren Position und Gr��e) werden in der Admin-Vorgabendatei "EtherShare Prep" gespeichert. Dies erm�glicht Ihnen die Anordnung der Fenster nach Ihrem individuellen Geschmack und den Erhalt dieses Zustands zwischen den Sitzungen. Dies funktioniert aber nur, wenn Sie
Benutzer Name sichern im Anmelden-Dialog markiert haben.
Die Anzahl der Eintr�ge (Benutzer, Gruppen, Schriften usw.), die eine Liste enthalten kann, ist limitiert. Das aktuelle Limit (unabh�ngig von einer modifizierten Speicherzuteilung im Speicher-Dialog der Macintosh Finder Information) ist 8192 Eintr�ge. Diese Begrenzung entsteht durch den Macintosh Listenmanager, der f�r die Darstellung dieser Listen genutzt wird. Normalerweise sto�en nur sehr gro�e Installationen mit mehr als 8000 Anwendern oder mehr als 8000 auf dem EtherShare-Server gespeicherten Schriften auf dieses Problem. Listen mit mehr als 8192 Eintr�gen werden dargestellt, sind aber unter Umst�nden nicht sortiert oder enthalten nicht alle Eintr�ge.
Auswahl
mehrerer
Eintr�ge aus einer Liste
EtherShare Admin folgt generell den �blichen Macintosh-Konventionen zur Auswahl mehrerer Eintr�ge (wie beispielsweise Benutzer) aus Listenfenstern. Dies spart Zeit, wenn Sie beispielsweise mehrere Fenster �ffnen m�chten.
Nutzen Sie
Umschalttaste-Klick um eine Anzahl von Eintr�gen auszuw�hlen und
Befehlstaste-Klick um individuelle Eintr�ge aus einer Liste an- oder abzuw�hlen.
Aktivieren Sie ein Fenster und tippen Sie einen Buchstaben ein, um zum ersten Eintrag zu gelangen, der mit diesem Buchstaben beginnt.
EtherShare Admin zeigt vor einigen Operationen auch Warnmeldungen an. Sie k�nnen diese durch Dr�cken und Halten der
Wahltaste bei der Aktivierung der Operation unterdr�cken.
Die
Benutzer-Liste zeigt alle dem Host bekannten Benutzer. Der Administrationsserver erstellt diese Liste automatisch durch die Kontrolle der Systemdatei "/etc/passwd" des Hosts (oder der entsprechenden Datei in den Yellow Pages, siehe
13.5 "Konfiguration mit Yellow Pages").
Wenn die
Benutzer-Liste noch nicht ge�ffnet ist, w�hlen Sie den Befehl
Benutzer- aus dem Men�
Listen, wie in Abb. 28 gezeigt.
Abb. 28: Benutzer-Liste auf dem Host "linux"
|
�nderung von Benutzerdaten
Um Parameter f�r bestimmte Benutzer zu ver�ndern, m�ssen Sie das Fenster des Benutzers �ffnen, welches Ihnen alle verf�gbaren Informationen �ber ihn/sie darstellt (Abb.
29).
W�hlen Sie den gew�nschten
Benutzer aus und klicken Sie im Men�
Ablage auf den Befehl
�ffnen (oder doppelklicken Sie auf den Namen des Benutzers).
Abb. 29: Benutzerangaben f�r Benutzer "michael" auf dem Host "linux"
|
Die Fenster-Titelleiste enth�lt den Namen des Administrationsservers, den Fenstertyp
Benutzer und den Benutzer-Namen.
In dem Fenster wird Folgendes dargestellt: Der
Benutzer (Gro�-/Kleinschreibung wichtig), das Benutzer-
Kennwort (Gro�-/Kleinschreibung wichtig), der
Volle Name des Benutzers, sein privates
Verzeichnis, das
Startprogramm, die
Prim�rgruppe und die Liste der
Gruppen, zu denen der Benutzer geh�rt. Beachten Sie, dass Letztere auch die
Prim�rgruppe des Anwenders enth�lt.
Das
Kennwort-Feld wird immer leer dargestellt. Es wird nur gebraucht, wenn der Systemadministrator ein Benutzer-Kennwort �ndern oder definieren muss. Beachten Sie bitte, dass die Benutzer ihr Kennwort �ber die
Auswahl des Feldes
Kennwort �ndern- in der Macintosh
Auswahl auch selbst �ndern k�nnen.
Wichtig: Sie d�rfen in den Feldern Benutzer, Verzeichnis und Startprogramm keine l�nderspezifischen Buchstaben (z.B. Umlaute) benutzen. Am besten verwenden Sie auch in den Feldern Kennwort und Voller Name keine Umlaute, da sich sonst Ihre Anmeldung unter UNIX von der am Macintosh unterscheidet. Au�erdem sollten f�r einen sicheren Betrieb der Eintrag f�r Benutzer und Kennwort nicht mehr als 8 Buchstaben enthalten.
Der Administationsserver bezieht seine Informationen �ber den Benutzer gr��tenteils aus der Datei "/etc/passwd". Einzig die Gruppenzugeh�rigkeit des Benutzers wird aus der Datei "/etc/group" ausgelesen. Wenn Yellow Pages (NIS) installiert sind, kommen die Informationen stattdessen aus der entsprechenden Datei der Yellow Pages.
Es ist jetzt m�glich, jedes der Felder nach Wunsch zu ver�ndern. Sie k�nnen die Eintr�ge wie in einer normalen Macintosh-Umgebung �blich bearbeiten. Beachten Sie bitte, dass das Feld des
Benutzer-Verzeichnisses freigelassen werden kann, Eintr�ge f�r
Startprogramm und Prim�rgruppe jedoch obligatorisch sind. Falls der Benutzer nicht die Rechte f�r den Zugriff auf die UNIX-Shell erhalten soll, kann in das Feld f�r das
Startprogramm "/bin/date" eingegeben werden. Es wird kein privates Benutzer-Volume vom Dateiserver bereitgestellt, wenn das Feld
Verzeichnis frei gelassen wird. Sonst wird eines von EtherShare automatisch zugewiesen (siehe auch
homedir in
9.4 "Parameter des Programms "afpsrv"").
Hinweis: "/" ist als EtherShare-Volume nicht erlaubt. Verwenden Sie ein anderes Verzeichnis, wenn der Benutzer "Root" ein privates Volume ben�tigt.
Um dem Benutzer eine zus�tzliche Gruppe zuzuweisen, aktivieren Sie das
Gruppen-Listenfenster und klicken Sie auf den gew�nschten Gruppennamen. Ohne die Maustaste loszulassen ziehen Sie den Namen aus dem Listenfenster - ein gepunkteter Rahmen wird um die Auswahl herum angezeigt - und lassen die Taste �ber dem Rahmen des Gruppenfeldes des Benutzer-Fensters wieder los. Der Rahmen erscheint fett, wenn der Mauspfeil richtig positioniert ist (vgl. Abb.
30).
Abb. 30: Zuordnung der Gruppe "general" zu dem Benutzer "michael" auf dem Host "linux".
|
Vorausgesetzt dass der Benutzer noch kein Mitglied dieser Gruppe ist, dann wird sie dem Benutzer zugeordnet und er ist jetzt ein Mitglied der Gruppe. Die meisten UNIX-Hosts erlauben nur bis zu 8 oder bis zu 16 Gruppen pro Benutzer.
Bitte beachten Sie, dass diese Prozedur nur zwischen Benutzer-Listen und Gruppen-Listen desselben Host m�glich ist (siehe auch
5.15 "Mehrere EtherShare-Hosts").
Um eine Gruppe aus der Benutzer-Zuordnung zu l�schen, markieren Sie die Gruppe und w�hlen Sie den Befehl
L�schen aus dem Men�
Bearbeiten. Dieser Vorgang sollte nicht mit dem L�schen einer Gruppe aus der Gruppen-Liste verwechselt werden. Einzig die Mitgliedschaft des Benutzers in der Gruppe wird gel�scht. Dies ist nicht der gleiche Vorgang, wie das L�schen einer Gruppe aus dem System.
Jeder Benutzer muss Mitglied in mindestens einer Gruppe sein. Wenn Sie also alle Eintr�ge aus der Liste der Gruppen des Benutzers l�schen, wird der Benutzer automatisch Mitglied der Gruppe "nogroup" (auch wenn dieser Eintrag in der Liste der Gruppen des Anwenders unsichtbar ist).
Wenn Sie �nderungen in dem Datenfenster des Benutzers vornehmen, werden diese erst nach dem Anklicken des Felds
Sichern g�ltig und machen sich dann bei der n�chsten Anmeldung des Benutzers bemerkbar. Solange die �nderungen noch nicht gesichert sind, kann der urspr�ngliche Zustand der Daten mit einem Klick in das Feld
Wiederherstellen rekonstruiert werden. Wenn Sie versuchen, ein Fenster ohne zu sichern oder wiederherzustellen zu schlie�en, fragt EtherShare Admin in einem Dialog, ob die �nderungen gesichert werden sollen.
�ndern des Benutzer-Kennworts
Wenn Sie Benutzer-Daten vervollst�ndigen und sichern, wird das Benutzer-
Kennwort nur ge�ndert, falls ein Eintrag in dem entsprechenden Feld gemacht wurde. Beachten Sie bitte, dass das Feld
Kennwort immer leer dargestellt wird, auch wenn dem Benutzer bereits ein Kennwort zugeteilt wurde. Wenn Sie das Kennwort �ndern, fordert EtherShare Admin Sie beim Sichern des Datensatzes auf, das Kennwort ein zweites Mal einzugeben. So wird sichergestellt, dass keine Tippfehler gemacht wurden (Abb.
31).
Abb. 31: Erneuter Eintrag des Kennworts
|
Das ge�nderte Kennwort wird in die Datei "/etc/passwd" und optional auch in die AFP-Benutzerliste
("$ESDIR/conf/afppasswd") eingetragen. Es ist sofort g�ltig, wird aber erst bei der n�chsten Benutzer-Anmeldung abgefragt. Wenn die Yellow Pages (NIS) installiert sind, wird die Information stattdessen dort in den jeweiligen Dateien ver�ndert.
Beachten Sie bitte, dass die Benutzer ihr Kennwort �ber die Anwahl des Felds
Kennwort �ndern- in der Macintosh
Auswahl auch selbst �ndern k�nnen.
Ein neuer Benutzer kann durch das Ausf�llen eines neuen Benutzer-Datenfensters angelegt werden.
Aktivieren Sie die
Benutzer-Liste und w�hlen Sie den Befehl
Neu aus dem
Men� Ablage (Abb.
32).
Abb. 32: Anlegen eines neuen Benutzer-Eintrags
|
EtherShare Admin �ffnet dann ein Datenfenster f�r den Benutzer, in dem sich bereits einige Vorgabewerte aus dem Vorgabe-Fenster befinden. Erg�nzen oder �ndern Sie die Eintr�ge in diesen Feldern entsprechend den Anforderungen (vgl. Abb.
29 weiter oben).
Wenn Sie den Eintrag f�r das Feld
Benutzer eingeben, wird ein privates Verzeichnis vorgeschlagen und automatisch in das entsprechende Feld eingetragen. Dieser Vorschlag kann bei Bedarf ge�ndert werden.
Ein neuer Benutzer wird in die
Benutzer-Liste des Servers eingetragen, sobald Sie den Befehl
Sichern anklicken. Wenn Sie das Fenster ohne zu sichern schlie�en, wird der neue Benutzer nicht eingetragen.
Wenn Sie einen neuen Benutzer speichern, wird ein neuer Eintrag mit den entsprechenden Benutzer-Daten in der Datei "/etc/passwd" angelegt. Die Benutzer-ID wird automatisch zugeteilt. Wenn Sie Gruppen anlegen, werden diese in die Datei "/etc/group" eingegeben. Falls die Yellow Pages (NIS) installiert sind, wird die Information stattdessen dort in den entsprechenden Dateien ver�ndert. Beachten Sie bitte, dass Benutzer- und Gruppen-Daten nicht mit dem EtherShare Admin-Programm konfiguriert werden k�nnen, wenn NIS+ in Ihrem System installiert ist.
Hinweis: EtherShare (mit Ausnahme von HELIOS Terminal) erm�glicht es Ihnen, sich entweder mit Ihrem Benutzer Namen oder mit Ihrem vollen Namen anzumelden.
Hinweis: Das AIX-Betriebssystem beispielsweise "mag" keine Benutzer- und Gruppen-Namen mit mehr als 8 Buchstaben. EtherShare Admin �berpr�ft dies jedoch nicht. Sie erhalten unterschiedliche UNIX-Fehlermeldungen, wenn Sie l�ngere Namen verwenden. Es kann passieren, dass Sie keine UNIX-Shell-Anmeldung durchf�hren k�nnen, wenn Ihr Name oder einer Ihrer Gruppen-Namen zu lang ist. Sie k�nnen sich aber immer noch am Dateiserver anmelden. Wir empfehlen nur Benutzer- und Gruppen-Namen mit h�chstens 8 Buchstaben zu benutzen.
Ein Benutzer kann wie folgt vom Host gel�scht werden:
Markieren Sie den Namen des Benutzers in der
Benutzer-Liste und w�hlen Sie den Befehl
L�schen aus dem Men�
Bearbeiten (Abb.
33).
EtherShare Admin zeigt dann eine Eingabeaufforderung zur Best�tigung des L�schvorgangs an, um diesen Vorgang zu erlauben oder bei Bedarf abzubrechen (Abb.
34).
Abb. 33: L�schen eines Benutzer-Eintrags
|
Abb. 34: Best�tigung des L�schvorgangs eines Benutzer-Eintrags
|
Falls das L�schen best�tigt wird, entfernt EtherShare Admin den Benutzer aus der Benutzer-Liste sowie die entsprechenden Eintr�ge aus den Dateien "/etc/passwd" und "/etc/group". Dateien im Benutzer-Verzeichnis werden nicht gel�scht. Sie m�ssen vom Systemadministrator manuell entfernt werden.
Wichtig: L�schen Sie niemals UNIX-Benutzer wie bin, daemon usw. Dies k�nnte ernsthafte Probleme verursachen.
Die
Gruppen-Liste zeigt alle Gruppen, die dem Host bekannt sind (Abb.
35). Der Administrationsserver erstellt diese Liste automatisch bei der �berpr�fung der UNIX-Systemdatei "/etc/group" (oder der entsprechenden Datei der Yellow Pages).
Wenn das
Gruppen-Listenfenster noch nicht ge�ffnet ist, w�hlen Sie den Befehl
Gruppen aus dem Men�
Listen.
Abb. 35: Gruppen-Liste auf dem Host "linux"
|
Um die Parameter f�r eine bestimmte Gruppe zu ver�ndern, m�ssen Sie das Datenfenster �ffnen, das alle verf�gbaren Informationen �ber die gew�hlte Gruppe darstellt (Abb.
36).
W�hlen Sie die gew�nschte Gruppe aus und klicken Sie danach im
Men� Ablage auf den Befehl
�ffnen (oder doppelklicken Sie den Gruppen-Namen).
Abb. 36: Gruppen-Daten f�r die Gruppe "develop_b" auf dem Host "linux"
|
Die Fenster-Titelleiste enth�lt den Namen des Administrationsservers, den Fenstertyp
Gruppen und den Gruppen-Namen. In dem Fenster sieht man den
Gruppen-Namen und die Liste der
Mitglieder. Der Administrationsserver bezieht diese Informationen von den Dateien "/etc/group" und "/etc/passwd" (oder der entsprechenden Datei der Yellow Pages).
Es ist nun m�glich, den Namen der Gruppe und die Mitglieder zu �ndern.
Um einen weiteren
Benutzer zu der Gruppe hinzu zuf�gen, aktivieren Sie das
Benutzer-Listenfenster und w�hlen Sie einen der Namen aus. Ohne die Maustaste loszulassen ziehen Sie den Namen aus dem Benutzer-Listenfenster (es wird ein gepunkteter Rahmen um die Auswahl angezeigt) und lassen ihn �ber dem Rahmen der Mitgliederliste des Gruppen-Fensters wieder los (vgl. Abb.
37). Der Rahmen erscheint fett, wenn der Mauszeiger richtig positioniert ist.
Abb. 37: Zuweisen des Anwenders "steffi" zur Gruppe "develop_b" auf dem Host "linux".
|
Der Benutzer wird jetzt zur Gruppe hinzugef�gt, vorausgesetzt er/sie ist noch kein Mitglied der Gruppe. Bitte beachten Sie, dass dieser Vorgang nur zwischen Benutzer- und Gruppen-Listen auf demselben Host m�glich ist (siehe auch
5.15 "Mehrere EtherShare-Hosts").
Um einen Benutzer aus der Liste der Mitglieder einer Gruppe zu l�schen, aktivieren Sie den Namen des Benutzers in der Mitgliederliste und w�hlen dann den Befehl
L�schen aus dem Men�
Bearbeiten. Dieser Vorgang sollte nicht mit dem L�schen eines Benutzers aus der Benutzer-Liste verwechselt werden. Einzig die Mitgliedschaft des Benutzers in der Gruppe wird gel�scht. Das ist nicht das Gleiche, wie das L�schen eines Benutzers aus dem System.
Wenn Sie �nderungen im Datenfenster der Gruppe vornehmen, werden diese erst nach dem Anklicken des Feldes
Sichern g�ltig und machen sich dann bei der n�chsten Anmeldung des Benutzers bemerkbar. Solange die �nderungen noch nicht gesichert sind, kann der urspr�ngliche Zustand der Daten mit einem Klick auf das Feld
Wiederherstellen rekonstruiert werden. Wenn Sie versuchen, ein Fenster ohne zu sichern oder wiederherzustellen zu schlie�en, fragt EtherShare Admin in einem Dialog, ob die �nderungen gesichert werden sollen.
Eine neue Gruppe kann wie folgt angelegt werden:
Aktivieren Sie die
Gruppen-Liste und w�hlen Sie den Befehl
Neu aus dem
Men� Ablage (vgl. Abb.
38).
Abb. 38: Erstellen eines neuen Gruppen-Eintrags
|
EtherShare Admin �ffnet ein neues Gruppen-Datenfenster. Tragen Sie den
Gruppen-Namen ein und f�gen Sie
Mitglieder zur Gruppe hinzu (vgl. Abb.
36 oben).
Eine neue Gruppe wird zur
Gruppen-Liste des Servers hinzugef�gt, sobald Sie den Befehl
Sichern anklicken. Die neue Gruppe wird nicht eingetragen, wenn das Fenster mit den Gruppen-Daten ohne zu sichern geschlossen wird.
Wenn Sie eine neue Gruppe speichern, wird ein neuer Eintrag mit den entsprechenden Gruppen-Daten in die Datei "/etc/group" (oder der entsprechenden Datei der Yellow Pages) eingef�gt. Die "Gruppen-ID" wird automatisch zugeteilt.
Hinweis: Das AIX-Betriebssystem beispielsweise "mag" keine Benutzer- und Gruppen-Namen mit mehr als 8 Buchstaben. EtherShare Admin �berpr�ft dies jedoch nicht. Sie erhalten unterschiedliche UNIX Fehler-Meldungen, wenn Sie l�ngere Namen benutzen. Es kann passieren, dass Sie keine UNIX Shell Anmeldung machen k�nnen, wenn Ihr Name oder einer Ihrer Gruppen-Namen zu lang ist. Sie k�nnen sich aber immer noch am File Server anmelden. Wir empfehlen, nur Benutzer- und Gruppen-Namen mit bis zu 8 Buchstaben zu benutzen.
Eine Gruppe kann wie folgt vom Host gel�scht werden:
Markieren Sie den Namen der
Gruppe im
Gruppen-Listenfenster und w�hlen Sie den Befehl
L�schen aus dem Men�
Bearbeiten (Abb.
39).
Abb. 39: L�schen eines Gruppen-Eintrags
|
EtherShare Admin zeigt dann eine Eingabeaufforderung zur Best�tigung des L�schvorgangs an, um diesen Vorgang zu erlauben oder bei Bedarf abzubrechen (Abb.
40).
Abb. 40: Best�tigung des L�schens eines Gruppen-Eintrags
|
Falls das L�schen best�tigt wird, entfernt EtherShare Admin die Gruppe aus der Gruppen-Liste sowie die entsprechenden Eintr�ge aus der "/etc/group"-Datei. Die Datei "/etc/passwd" wird nach Anwendern durchsucht, bei denen die Gruppe als Prim�rgruppe eingetragen war. Falls solche gefunden werden, wird die ID der Prim�rgruppe des Benutzereintrags in der "passwd"-Datei gem�� �blicher Regeln in die Gruppen-ID der "nogroup"-Gruppe umgewandelt. Dem Benutzer muss dann eine neue Prim�rgruppe zugeteilt werden, bevor er/sie sich wieder anmelden kann. Stellen Sie auch sicher, dass die zu l�schende Gruppe nicht in der
Gruppen-Liste eines Volumes genutzt wird.
Wenn Yellow Pages (NIS) installiert ist, wird die Information stattdessen dort in den entsprechenden Dateien ver�ndert. Beachten Sie, dass Benutzer- und Gruppen-Daten nicht mit dem EtherShare Admin Programm konfiguriert werden k�nnen, falls NIS+ auf Ihrem System installiert ist.
Wichtig: L�schen Sie niemals UNIX-Guppen wie bin, daemon, lp oder mail. Dies k�nnte ernsthafte Probleme verursachen.
Die
Volumes-Liste enth�lt alle �ffentlichen AppleShare-Volumes, die EtherShare bekannt sind (Abb.
41). Der Administrationsserver erstellt diese Liste automatisch bei der �berpr�fung der �ffentlichen EtherShare Volumes-Liste "$ESDIR/conf/afpvolumes".
Wenn das
Volumes-Listenfenster noch nicht ge�ffnet ist, w�hlen Sie den Befehl
Volumes aus dem Men�
Listen.
Abb. 41: Das Volumes-Listenfenster auf dem Host "linux"
|
Bevor Sie Volumedaten ver�ndern, stellen Sie sicher, dass das Volume momentan nicht benutzt wird. Alle Benutzer sollten das Volume vom Schreibtisch entfernen, da �nderungen sich sofort auswirken und dies zu seltsamen Effekten f�hren kann, wenn beispielsweise ein Volume auf
Nur Lesen gesetzt wird.
Um Parameter f�r ein bestimmtes Volume zu ver�ndern, m�ssen Sie das Datenfenster �ffnen, das alle verf�gbaren Informationen �ber das gew�hlte Volume enth�lt:
�ffnen Sie das
Volume-Listenfenster, aktivieren Sie den Namen des Volumes und w�hlen Sie dann den Befehl
�ffnen aus dem
Men� Ablage (oder doppelklicken Sie den Volume-Namen).
Abb.
42 zeigt Volume-Daten f�r ein auswechselbares magneto-optisches Medium. In Abb.
43 wurde ein Verzeichnis eines entfernten Digital Equipment VAX-Computers �ber NFS in dem lokalen Verzeichnis "/vax" eingeh�ngt und f�r EtherShare als das Volume "VAX NFS-AFP Gateway" zug�nglich gemacht.
Abb. 42: Das Volume "Magneto-optisch" auf dem Host "linux"
|
Abb. 43: Entferntes NFS-Volume eines Digital VAX-Computers
|
Hinweis: Die Optionen Layouts erzeugen und PC-Layouts sind im Datenfenster des Volumes ausgegraut, es sei denn Sie haben HELIOS EtherShare OPI 2.1 erworben und installiert.
Die Fenster-Titelleiste enth�lt den Namen des Administrationsservers (�blicherweise der Host-Name), den Fenstertyp
Volumes und den Namen des Volumes. Das Fenster zeigt den Namen des
Volumes, den Name des zugeh�rigen UNIX-
Verzeichnisses, das optionale
Kennwort des Volumes und die Liste der
Gruppen, die auf das Volume Zugriff haben. Beachten Sie bitte, dass das Kennwort (in Form von einer entsprechenden Anzahl von Punkten) nur f�r den Systemadministrator und Mitglieder der "SysAdm"-Gruppe sichtbar ist.
Der Administrationsserver bezieht diese Informationen aus der �berpr�fung der Liste der �ffentlichen Volumes
("$ESDIR/conf/afpvolumes").
Es ist nun m�glich, den
Volume-Namen, das UNIX-
Verzeichnis des Volumes, das Volume-
Kennwort und den Status der Auswahlfelder f�r
Auswechselbar,
Nur Lesen,
Unsichtbar und
Unicode zu �ndern. Die Liste der
Gruppen des Volumes wird sp�ter in diesem Kapitel beschrieben.
Wenn Sie den Eintrag im Feld
Verzeichnis �ndern, denken Sie daran, dass EtherShare Admin nur eine Verzeichnis-Unterebene neu erzeugen kann. Entsprechende Verzeichnisse auf der n�chst h�her gelegenen Ebene m�ssen bereits existieren.
Aktivieren Sie die Option
Auswechselbar nur f�r mit dem UNIX-Host verbundene auswechselbare Medien, die �blicherweise bei laufendem Host ausgetauscht werden (beispielsweise magneto-optische Laufwerke). Aktivieren Sie die Option
Auswechselbar nicht f�r lokale Volumes und f�r Festplattenbereiche, die von einem entfernten Computer geladen werden (beispielweise �ber NFS eingebundene Verzeichnisse). Letztere werden normalerweise beim Starten von UNIX automatisch geladen.
Auswechselbare Medien wie magneto-optische Cartridges und CD-ROMs m�ssen mit einem UNIX-Befehl oder (bevorzugt) unter Verwendung von EtherShare Admin in das Server-Dateisystem eingeh�ngt werden, bevor Sie �ber die
Auswahl auf den Macintosh-Schreibtisch geladen werden k�nnen.
Um ein auswechselbares Volume zu laden, markieren Sie es im
Volume-Listenfenster von EtherShare und w�hlen Sie den Befehl
Anmelden im Men�
Volume.
Auswechselbare Medien m�ssen mit einem zu ihrem Host kompatiblen UNIX-Dateisystem (UFS) formatiert werden. Sie sind unlesbar, wenn Sie mit dem Macintosh-Dateisystem (HFS) formatiert werden.
Stellen Sie sicher, dass der Status des Auswahlfeldes
Nur Lesen der unter UNIX gesetzten Option
readonly entspricht. Dies muss insbesondere f�r auswechselbare Medien �berpr�ft werden, die �ber einen Schreibschutz-Schalter schreibgesch�tzt sind. Andernfalls k�nnen Sie diese Medien nicht laden.
Mit der Option
Unsichtbar kann man auf einem bestimmten Server-Volumes erstellen, die in der
Auswahl nicht sichtbar sind und somit nicht geladen werden k�nnen. Dies kann n�tzlich sein, wenn Sie beispielsweise mit EtherShare OPI arbeiten und Ihren Dateiserver vom Druckserver trennen m�chten, um Benutzer davon abzuhalten auf letzterem zu arbeiten. Der Druckserver wird in diesem Fall nur f�r das Speichern von Feindaten und f�r die Bildersetzung w�hrend der Ausgabe benutzt. Das spezielle Volume (z.B. "/hmac") muss auf beiden Servern verf�gbar sein, jedoch d�rfen Benutzer nur auf dem Dateiserver arbeiten, um eine zu hohe Belastung des Netzwerks zu verhindern. F�r diesen Fall m�ssen Sie die Option
Unsichtbar f�r das entsprechende Volume auf dem Druckserver aktivieren (vgl. Illustration in Abb.
44).
Abb. 44: Anwenden der Option Unsichtbar f�r ein bestimmtes Volume
|
Wenn das Auswahlfeld
Unicode/UTF8 angew�hlt ist, wird die Zeichensatzkodierung auf Unicode gestellt. Dies erm�glicht eine korrekte plattform�bergreifende Umwandlung von Dateinamen (insbesondere f�r Namen mit Umlauten und Sonderzeichen) zwischen Macintosh-Clients, PC-Clients - vorausgesetzt HELIOS PCShare ist installiert - und UNIX-Servern. Auf allen Computern werden die Namen in gleicher Weise dargestellt.
Das Einblendmen�
Zeichensatz erm�glicht Ihnen die Auswahl des passenden Zeichensatzes f�r Ihre Arbeitsplatz-Einstellung. Sie k�nnen
MacRoman w�hlen oder die japanische
SJIS-Kodierung, je nachdem mit welchem Betriebssystem Sie arbeiten oder welche Sprache auf Ihrem Macintosh-Client installiert ist. Weitere Zeichens�tze sind als Plug-Ins verf�gbar.
Wenn Sie �nderungen im Datenfenster des Volumes vornehmen, werden diese erst nach dem Anklicken des Feldes
Sichern g�ltig und machen sich dann bei der n�chsten Anmeldung des Benutzers bemerkbar. Solange die �nderungen noch nicht gesichert sind, kann der urspr�ngliche Zustand der Daten mit einem Klick auf das Feld
Wiederherstellen rekonstruiert werden. Wenn Sie versuchen, ein Fenster ohne zu sichern oder wiederherzustellen zu schlie�en, fragt EtherShare Admin in einem Dialog, ob die �nderungen gesichert werden sollen.
Ein neues Volume kann wie folgt erstellt werden:
Aktivieren Sie das
Volumes-Listenfenster und w�hlen Sie den Befehl
Neu aus dem
Men� Ablage (vgl. Abb.
45).
Abb. 45: Erstellen eines neuen Volumes
|
EtherShare Admin �ffnet dann ein neues Volume-Datenfenster. Tragen Sie dort den
Volume-Namen, das UNIX-
Verzeichnis (den Einh�ngepunkt des Volumes) und bei Bedarf ein
Kennwort entsprechend ein. Der gesamte Verzeichnis-Pfad zum Einh�ngepunkt mit Ausnahme des letzten Unterverzeichnisses muss bereits existieren. Bei Bedarf wird dieses von EtherShare Admin erstellt. Die Liste der
Gruppen des Volumes wird sp�ter in diesem Kapitel beschrieben.
Die Verzeichnisse des Volumes d�rfen sich nicht mit denen anderer EtherShare -Volumes �berschneiden oder sie beinhalten. Sie m�ssen den Einh�ngepunkt des Volumes sorgf�ltig ausw�hlen, damit dies nicht geschieht. Au�erdem sollte der Verzeichnisbaum eines Macintosh-Volumes nicht �ber mehrere Dateisystemen aufgeteilt werden, auch wenn EtherShare Dateisysteme verwenden kann, die von einem externen Server �ber NFS geladen sind. Andernfalls w�rden die Werte des bereits genutzten und des noch verf�gbaren Speicherplatz nicht den korrekten Status anzeigen und das L�schen von Dateien k�nnte nur sofort erfolgen.
Wichtig: Beachten Sie bitte, dass symbolische Verkn�pfungen zu Verzeichnissen den Dateiserver verwirren. Beispielweise k�nnen zwei Verzeichnisse in einem Volume die gleiche Verzeichnis-ID haben und ein Doppelklick auf einen der Ordner w�rde dann den Anderen �ffnen. Um dies zu vermeiden, l�st EtherShare symbolische Verkn�pfungen in Ordnern nicht auf. Wenn Sie Verkn�pfungen brauchen, nutzen Sie stattdessen die Macintosh-Funktion "Alias erzeugen".
Wenn EtherShare �berlappende Volumes findet, holt es diese nicht auf den Schreibtisch und gibt stattdessen eine Fehlermeldung aus.
Schlie�lich sollten Sie die Verzeichnisse von Volumes nicht mit Hilfe von NFS "�ber Kreuz" laden, da EtherShare es nicht erlaubt, ein Volume zweimal von verschiedenen Hosts zu laden. Sobald das Volume von einem Benutzer von einem Host geladen wurde, ist es in der
Auswahl aller Benutzer anderer Hosts ausgegraut. Es wird automatisch wieder dargestellt, wenn es von dem Schreibtisch des Benutzers entfernt wurde. Sie k�nnen nat�rlich jederzeit das Volume auf Ihren Schreibtisch holen, indem Sie sich an dem Host anmelden, von dem es bereits geladen wurde.
Ein neues Volume wird zur
Volumes-Liste des Servers hinzu gef�gt, sobald Sie den Befehl
Sichern anklicken. Wenn Sie das Datenfenster des Volumes ohne zu sichern schlie�en, wird kein neues Volume eingetragen.
Gruppen-Liste von Volumes
Besonders wenn Sie viele Dateien auf Ihrem EtherShare-Server speichern oder der Server von mehreren unterschiedlichen Abteilungen Ihrer Firma genutzt wird, wollen Sie m�glicherweise die Festplatte(n) Ihres EtherShare-Host in mehrere unterschiedliche logische AppleShare-Volumes unterteilen. Sie k�nnen dann mit der Option
Gemeinsam nutzen- im
Men� Ablage des Finders f�r jedes Volume (und f�r individuelle Ordner in dem Volume) Zugriffsrechte einstellen. Um zus�tzliche Sicherheit zu bieten, k�nnen Sie auch bestimmte EtherShare-Volumes f�r ausgew�hlte Benutzer-Gruppen komplett unsichtbar machen, indem Sie die
Gruppen-Eigenschaften des Volumes nutzen.
Um eine Gruppe einem Volume zuzuordnen, �ffnen Sie das Datenfenster des Volumes und das
Gruppen-Listenfenster und w�hlen einen der Gruppen-Namen aus. Ohne die Maustaste loszulassen ziehen Sie den Namen aus der
Gruppen-Liste - ein gepunkteter Rahmen wird um die Auswahl herum angezeigt - und lassen ihn erst wieder �ber dem Rahmen des Gruppen-Listenfelds des Volumes los (Abb.
46). Der Rahmen erscheint fett, wenn der Mauspfeil richtig positioniert ist.
Im folgenden Beispiel ist das "EtherShare"-Volume nur f�r Mitglieder der Gruppen "helios" und "general" sichtbar. Sie k�nnen jedem Volume mehrere Gruppen zuordnen. Wenn Sie jedoch gar keine Gruppe zuordnen, ist das Volume per Vorgabe f�r alle Gruppen sichtbar und somit f�r alle EtherShare-Benutzer (es sei denn, Sie haben
Unsichtbar in dem Datenfenster des Volume markiert).
Abb. 46: Zuorden der Gruppe "general" zum Volume "EtherShare" auf dem Host "linux"
|
Ein Volume kann wie folgt von dem Host gel�scht werden:
Markieren Sie den Namen des Volumes in der
Volumes-Liste und w�hlen Sie den Befehl
L�schen aus dem Men�
Bearbeiten (Abb.
47).
EtherShare Admin zeigt dann eine Eingabeaufforderung zur Best�tigung des L�schvorgangs an, um diesen Vorgang zu erlauben oder bei Bedarf abzubrechen (Abb.
48).
Wenn Sie L�schen best�tigen, wird der Eintrag aus dem Fenster entfernt sowie in "$ESDIR/conf/afpvolumes" der entsprechende Eintrag aus der Liste der �ffentlichen Volumes gel�scht. Beachten Sie bitte, dass das Volume noch immer Dateien und Ordner enth�lt. Diese werden nicht von EtherShare Admin gel�scht. Trotzdem haben Macintosh-Benutzer keinen Zugriff mehr darauf.
Abb. 47: L�schen eines Volumes-Eintrags
|
Abb. 48: Best�tigung des L�schens eines Volumes-Eintrags
|
Wenn Sie ein Volume im
Volume-Listenfenster ausgew�hlt haben oder das (aktive) Fenster im Vordergrund ein Fenster mit Volume-Daten ist, wird ein zus�tzliches Men� mit dem Namen
Volume in der Men�leiste am oberen Rand des Bildschirms angezeigt (Abb.
49). Die Funktionen in diesem Men� beziehen sich nur auf das von Ihnen gew�hlte Volume.
Abb. 49: Das Men� "Volume"
|
AppleShare-Volumes enthalten eine spezielle, unsichtbare Datei mit dem Namen Volume-"Schreibtisch", die intern von EtherShare benutzt wird. Sie enth�lt Organisationsinformationen wie beispielsweise die Programm- und Dateisymbole, die Sie im Finder sehen k�nnen. Weitere Einzelheiten finden Sie in
10 "Der Schreibtischserver".
Mit der Zeit sammelt der Schreibtisch jedes Volumes eine Anzahl von Symbolen, die nicht mehr gebraucht werden, da das zugeh�rige Programm vom Volume entfernt wurde. Darum empfiehlt Apple von Zeit zu Zeit einen Neuaufbau Ihres Schreibtisches. Dieser Vorgang durchsucht das gesamte Volume auf vorhandene Programme und stellt sicher, dass der Schreibtisch nur Symbole von existierenden Programmen enth�lt.
Sie k�nnen Ihren Schreibtisch f�r lokale Macintosh-Volumes (eingebaute Festplatten) neu aufbauen, indem Sie Ihren Macintosh neu starten und gleichzeitig die
Wahl- und die
Befehlstaste gedr�ckt halten. Wenn Sie jedoch mit System 7 (oder neuer) starten, ist es nicht mehr m�glich, den Schreibtisch von Netzwerk-Volumes auf diesem Wege neu aufzubauen.
Stellen Sie sicher, dass alle Benutzer das entsprechende Volume von Ihrem Schreibtisch zur�ckgelegt haben, wenn Sie den Schreibtisch eines EtherShare-Volumes neu aufbauen wollen. Markieren Sie dann den Volume-Eintrag in der
Volume-Liste von EtherShare Admin und w�hlen Sie
Schreibtisch aufbauen- aus dem Men�
Volume, wie in Abb.
50 gezeigt. Sie werden nach einer Best�tigung gefragt, bevor der Vorgang beginnt (Abb.
51).
Abb. 50: Schreibtisch aufbauen f�r ein Volume
|
Abb. 51: Best�tigung des Vorgangs Schreibtisch aufbauen
|
Wichtig: Sie k�nnen keine Volumes neu aufbauen, die auf "Nur Lesen" eingestellt sind. In diesem Fall ist der Befehl Schreibtisch aufbauen- in dem Volume-Men� ausgegraut. Die Option Nur Lesen kann f�r Festplatten und magneto-optische Medien zeitweilig ausgeschaltet werden, um den Neuaufbau zu erm�glichen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in 10.2 "Das Schreibtischserver-Programm".
Hinweis: Sie k�nnen optional auch mehrere Volumes ausw�hlen und somit mehrere Schreibtische gleichzeitig neu aufbauen.
W�hrend des Neuaufbaus eines Schreibtisches von einem EtherShare Server-Volume werden automatisch f�r alle enthaltenen Verzeichnisse fehlende Ressourcen f�r Verzeichnisse und Dateien sowie Datei-IDs erstellt (oder �berpr�ft, ob passende Ressource-Dateien bereits existieren).
AppleShare-Volumes mit Schreib- und Lese-Zugriff - dies sind sowohl lokale Macintosh-Festplatten als auch EtherShare Server-Volumes - haben einen speziellen, unsichtbaren Ordner mit Namen Papierkorb. Dieser wird vom Betriebssystem intern zum Speichern Ihrer gel�schten Dateien verwendet. Erst wenn Sie den Papierkorb leeren, werden diese Dateien tats�chlich physisch gel�scht. Im Fall von Netzwerk-Volumes, die von mehreren Benutzern gemeinsam genutzt werden, enth�lt der Papierkorb-Ordner ("Network Trash Folder") mehrere Papierk�rbe ("Trash Can"), die f�r jede Benutzer-Verbindung getrennt gef�hrt werden.
Anders als bei lokalen Volumes wird der Papierkorb normalerweise von AppleShare automatisch geleert, wenn ein Netzwerk-Volume vom Schreibtisch zur�ckgelegt wird. In diesem Fall ist der Inhalt nicht mehr verf�gbar, wenn Sie das Volume das n�chste Mal laden. Daher sollten Sie immer �berpr�fen, ob Sie versehentlich etwas Wichtiges weggeworfen haben, bevor Sie ein Netzwerk-Volume vom Schreibtisch zur�cklegen.
Der automatisch l�schende Mechanismus funktioniert jedoch nicht, wenn Sie den Macintosh ausschalten, bevor Sie die Netzwerk-Volumes vom Schreibtisch zur�ckgelegt haben. Dies kann Probleme verursachen, da AppleShare die Papierk�rbe auf eine bestimmte Weise den angemeldeten Benutzern zuordnet. Diese haben nach jeder Anmeldung nicht immer den gleichen Papierkorb. Vielmehr erhalten sie einen Papierkorb mit einer Nummer, die sich nach der Anzahl der schon eingerichteten Benutzer-Verbindungen richtet. Der erste Benutzer, der ein Volume l�dt, erh�lt den Papierkorb mit der Nummer 1, der zweite den mit der Nummer 2 und so weiter. Wenn der Benutzer mit der Nummer 20 seinen Papierkorb nicht ausleert und dieser danach nicht mehr zugeordnet wird (weil immer weniger als 20 Benutzer ein bestimmtes Volume zur gleichen Zeit auf dem Schreibtisch haben), wird der Papierkorb nie mehr geleert.
Wenn Sie feststellen, dass viel weniger Speicherkapazit�t auf dem Volume verf�gbar ist, als Sie erwartet haben (weil Sie den Gesamt-Umfang der dort gespeicherten Dateien kennen), k�nnte es sein, dass einer der Benutzer seine Arbeitsstation ausgeschaltet hat ohne vorher seinen sehr vollen Papierkorb zu entleeren. Ihr Systemadministrator kann dies ganz einfach mit einer Anmeldung am UNIX-Host �berpr�fen, indem er sich die gesamte Gr��e des Netzwerk-Papierkorbs ansieht. Das Dialogfenster
Information des Finders auf einem Macintosh zeigt nur die Gr��e des Papierkorbs des jeweiligen Benutzers an.
Um den gesamten Inhalt aller Papierk�rbe eines EtherShare Volumes zu l�schen, markieren Sie das entsprechende Volume in der
Volume-Liste von EtherShare Admin und w�hlen Sie den Befehl
Papierkorb leeren- aus dem Men�
Volume (vgl. Abb.
52). Sie brauchen das Volume dann nicht mehr vom Schreibtisch zur�ckzulegen, um den Papierkorb zu leeren:
Abb. 52: Leeren der Volume-Papierk�rbe
|
Dieser Vorgang leert alle Papierk�rbe des Volumes, einschlie�lich die Papierk�rbe derer, die das Volume momentan benutzen. Deshalb sollten Sie angemeldete Benutzer warnen, bevor Sie diese Funktion verwenden (Verwenden Sie den Befehl
Aktive Benutzer- um zu �berpr�fen, wer ein bestimmtes Volume benutzt).
Wichtig: Sie k�nnen keine Papierk�rbe von Nur-Lesen Volumes entleeren. In diesem Fall ist der Befehl Papierkorb leeren- in dem Men� Volume ausgegraut.
Hinweis: Sie k�nnen optional auch mehrere Volumes ausw�hlen und somit Papierk�rbe mehrerer Volumes gleichzeitig entleeren.
Anmelden von auswechselbaren Volumes
Auswechselbare Medien wie beispielsweise magneto-optische Cartridges oder CD-ROMs m�ssen mit einem UNIX-Befehl oder (bevorzugt) unter Verwendung von EtherShare Admin am UNIX-Server angemeldet werden. Erst danach k�nnen Sie sie �ber die
Auswahl auf den Macintosh-Schreibtisch legen.
Um ein auswechselbares Volume anzumelden, markieren Sie es in der
Volumes-Liste von EtherShare Admin und w�hlen Sie den Befehl
Anmelden aus dem Men�
Volume.
Auswechselbare Medien m�ssen mit einem zu Ihrem Host kompatiblen UNIX-Dateisystem (UFS) formatiert werden. Sie sind unlesbar, wenn Sie mit dem Macintosh-Dateisystem (HFS) formatiert worden sind.
Der Befehl
Anmelden veranlasst den Administrationsserver einen UNIX-Anmeldevorgang auszuf�hren, indem das Skript "$ESDIR/etc/mount-afp" aufgerufen wird. Das Skript sucht sich die ben�tigten Informationen zum Anmelden des Mediums aus der Dateisystem-Tabelle des Hosts (beispielsweise "/etc/fstab"). Nachdem der UNIX-Befehl zum Anmelden beendet wurde, k�nnen Sie das Volume �ber die
Auswahl auf den Schreibtisch des Macintosh legen. Wenn das Medium Macintosh-Dateien enth�lt und der Schreibtisch ein g�ltiges EtherShare-Format hat, werden Sie nur korrekte Macintosh-Symbole sehen. Anderenfalls sind entweder nur allgemeine UNIX-Symbole oder die Datei-Symbole sichtbar, die in Ihrer Verkn�pfungstabelle definiert wurden (siehe
5.13.7 "Verkn�pfungen f�r Endungen").
Ein Haken vor dem Anmelden-Eintrag zeigt an, dass das Volume zurzeit angemeldet ist (vgl. Abb.
53).
Entfernen auswechselbarer Volumes
Bevor Sie das Medium aus dem Laufwerk nehmen k�nnen, m�ssen alle an dem Volume angemeldeten Benutzer dieses erst vom Macintosh-Schreitisch zur�cklegen (indem sie das Symbol in den Papierkorb ziehen). Benutzen Sie den Befehl
Aktive Benutzer- aus dem Men�
Listen, um die an einem bestimmten Volume angemeldeten Benutzer angezeigt zu bekommen. Danach m�ssen Sie das Volume auch aus dem UNIX-System entfernen. Markieren Sie es dazu in der
Volume-Liste und w�hlen Sie ein zweites Mal den Befehl
Anmelden im Men�
Volume, damit der Haken vor dem Eintrag verschwindet. Wenn Sie �ber diesen Weg versuchen ein Medium zu entfernen, das noch in Benutzung ist, gibt EtherShare eine Fehlermeldung aus.
Hinweis: Ein auswechselbares "Nur Lesen" Volume, wie beispielsweise eine CD-ROM hat keine ".Desktop"-Datei. So lange keine Datei von dieser CD-ROM in Gebrauch ist, k�nnen Sie sie ohne Fehlermeldungen �ber EtherShare Admin abmelden.
Abb. 53: Anmelden einer CD-ROM
|
Vorschau
Zeichensatz�nderung
Die Zeichensatz-Kodierung eines Volumes kann entsprechend der in
5.8 "Volumes-Liste",
�ndern von Volumedaten, beschriebenen Methode konvertiert werden. Bevor Sie die �nderungen der Zeichensatz-Kodierung speichern, k�nnen Sie sich einen �berblick �ber die anstehenden �nderungen verschaffen, indem Sie den Befehl
Vorschau Zeichensatz�nderung aus dem Men�
Volume w�hlen (Abb.
54). Es wird eine Datei mit Namen "convert.log" angezeigt, die die umzubenennenden Verzeichnisse und Dateien auflistet.
Abb. 54: "convert.log"-Datei
|
Die
Drucker-Liste zeigt alle Drucker-Warteschlangen, die EtherShare bekannt sind (Abb.
55). Der Administrationsserver erstellt diese Liste automatisch bei der �berpr�fung der Inhalte der Datei "printcap" und der zentralen EtherShare-Konfigurationsdatei "atalk.conf".
Wenn das
Drucker-Listenfenster noch nicht ge�ffnet ist, w�hlen Sie den Befehl
Drucker aus dem Men�
Listen.
Abb. 55: Das Drucker-Listenfenster auf dem Host "linux"
|
Jeder Drucker (bzw. jede Drucker-Warteschlange) wird in der Liste unter seinem eigenen logischen UNIX-Namen gef�hrt, der in "/etc/printcap" festgelegt wurde. Jede Warteschlange hat auch einen AppleTalk-Namen, welcher normalerweise nicht dem UNIX-Namen entspricht. Der AppleTalk-Name erscheint in der Macintosh-
Auswahl neben anderen eventuell in der gleichen Zone vorhandenen Druckern, wenn Sie einen Druckertreiber wie "LaserWriter", "ImageWriter", usw. ausgew�hlt haben. Wir empfehlen Ihnen bei der Benennung der Drucker-Warteschlangen das Wort "Spooler" an den AppleTalk-Namen des physischen Druckers anzuh�ngen. So k�nnen Sie in der
Auswahl einfacher zwischen Warteschlange und Drucker unterscheiden (Abb.
56).
Wichtig: Sie sollten bei der Druckausgabe in der Auswahl immer die Drucker-Warteschlange (den Spooler) w�hlen und nicht den vorhandenen Eintrag des physischen Druckers. Aufgrund des automatischen Abarbeiten von Druckauftr�gen im Drucksystem ist es nicht nur sehr viel effizienter, die Drucker-Warteschlange zu verwenden, sondern Sie vermeiden auch lange Wartezeiten, die entstehen k�nnten, wenn Sie einen physischen Drucker gleichzeitig �ber eine Warteschlange und direkt mit Druckauftr�gen beschicken.
W�hlen Sie die richtige Warteschlange in der
Auswahl und klicken Sie nacheinander das
Drucker anlegen und das
Einstellungen- Feld um den Drucker einzurichten.
Abb. 56: Auswahl einer Drucker-Warteschlange in einem Netzwerk mit mehreren Zonen
|
Normalerweise ist jede Drucker-Warteschlange mit einem einzelnen physischen Drucker verbunden. Es k�nnte jedoch sein, dass Sie einem Drucker mehrere Drucker-Warteschlangen zuweisen m�chten, um beispielsweise die M�glichkeit zu haben, unterschiedliche Drucker-Initialisierungssequenzen f�r den gleichen Drucker auszuw�hlen (Erkl�rung siehe unten). In diesem Fall haben Sie dann mehrere Namen f�r denselben physischen Drucker in der
Auswahl. Jede Drucker-Warteschlange ist aber immer seinem eindeutigen logischen (UNIX) Druckernamen und dem "/etc/printcap"-Eintrag zugeordnet.
Hinweis: Im Folgenden wird der Begriff "Drucker" so weit gefasst, das er alle Aspekte der Einstellung eines bestimmten Druckers beinhaltet. Dann f�llt nicht nur die Konfiguration der Netzwerkverbindung unter die Einrichtung des Druckers sondern auch die der zugeh�rigen Drucker-Warteschlangen.
�nderungen in der Drucker-Konfiguration beeinflussen
die Inhalte der Dateien "atalk.conf", "/etc/printcap" und in einigen F�llen auch das Verzeichnis "$ESDIR" (wenn Schnittstellenprogramme wie beispielsweise "papif" verkn�pft werden sollen).
Um die Parameter f�r eine bestimmte Drucker-Warteschlange zu ver�ndern, m�ssen Sie das Datenfenster �ffnen, das alle verf�gbaren Informationen �ber den gew�hlten Drucker enth�lt (Abb.
57).
�ffnen Sie das
Drucker-Listenfenster, markieren Sie den Namen des Druckers in der Liste und w�hlen Sie den Befehl
Einstellungen im Men�
Drucker (dieses erscheint automatisch in der Men�leiste, wenn das
Drucker-Listenfenster aktiv ist).
Als Hilfestellung bei der Konfiguration der Drucker erhalten Sie in Einblendmen�s eine Liste g�ltiger Auswahlm�glichkeiten (vgl. Abb.
58).
Die Fenster-Titelleiste enth�lt den Namen des Administrationsservers, den Fenstertyp
Drucker und dessen logischen Namen.
Abb. 57: Drucker-Daten f�r den AppleTalk-Drucker "Linux OPI Spooler"
|
Abb. 58: Einblendmen�s helfen Ihnen bei der Konfiguration der Drucker.
|
Das Erscheinungsbild des Drucker-Datenfensters kann je nach gew�hltem Verbindungstyp unterschiedlich sein. Bitte lesen Sie weiter unten den Abschnitt
Drucker anlegen um zus�tzliche Details �ber die Felder und deren m�gliche Eintr�ge zu erfahren.
Der Administrationsserver bezieht die meisten Informationen �ber den Drucker aus den Dateien "atalk.conf" und "/etc/printcap".
Wenn Sie �nderungen in dem Datenfenster des Druckers vornehmen, werden diese erst nach dem Anklicken des Feldes
Sichern g�ltig. Solange die �nderungen noch nicht gesichert sind, kann der urspr�ngliche Zustand der Daten mit einem Klick in das Feld
Wiederherstellen rekonstruiert werden. Wenn Sie versuchen, ein Fenster ohne zu sichern oder wiederherzustellen zu schlie�en, fragt EtherShare Admin in einem Dialog, ob die �nderungen gesichert werden sollen.
Ein neuer Drucker kann wie folgt angelegt werden:
Aktivieren Sie das
Drucker-Listenfenster und w�hlen Sie den Befehl
Neu aus dem
Men� Ablage (vgl. Abb.
59).
Abb. 59: Erstellen eines neuen Drucker-Eintrags
|
EtherShare Admin �ffnet dann ein neues Drucker-Datenfenster, welches bereits zum Teil mit vorgegebenen Werten aus dem "Vorgabe"-Dialogfenster ausgef�llt ist.
F�r alle Arten von Druckern zeigt das Fenster den logischen (UNIX)-
Druckernamen f�r die Drucker-Warteschlange, den AppleTalk-Namen (NVE) und das
Spool Verzeichnis des Druckers. An dem NVE-Namen wird die Drucker-Warteschlange im AppleTalk-Netzwerk erkannt (der
Auswahl-Name).
Geben Sie zuerst den erforderlichen logischen UNIX-Namen f�r die Drucker-Warteschlange (
Druckernamen) und auch den damit verbundenen AppleTalk-Namen (
Auswahl-Namen) an.
Wenn Sie den
Druckernamen eingeben, wird automatisch das vorgeschlagene
Spool Verzeichnis in das korrespondierende Feld eingetragen. Der Standardvorschlag kann bei Bedarf ge�ndert werden.
Das Feld des
Spool Verzeichnisses spezifiziert das Verzeichnis im UNIX-Dateisystem, in dem Druckauftr�ge vor�bergehend gespeichert werden, bevor sie an den Drucker weitergeleitet werden. Bei Bedarf kann das Spool Verzeichnis so angelegt werden, dass Spool-Dateien auf andere Dateisysteme (Festplatten) ausgelagert werden. Sie sollten jedoch �ber NFS geladene Spool Verzeichnisse aufgrund der damit verbundenen Leistungsminderung vermeiden. Beachten Sie bitte, dass jeder Drucker ein eigenes
Spool Verzeichnis haben muss. Wir empfehlen auch zu �berpr�fen, ob gen�gend Speicherkapazit�t in dem gew�hlten Verzeichnis vorhanden ist.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass der gew�hlte Verzeichnis-Pfad bereits zum gr��ten Teil besteht, da EtherShare Admin nur das letzte Unterverzeichnis (beispielsweise "Print2Disk") erstellt.
Danach k�nnen Sie eine
Hold-Queue und/oder eine
Fehler-Queue f�r Ihre aktuelle Drucker-Warteschlange ausw�hlen.
Normalerweise verschwinden Druckauftr�ge, nachdem sie an das Ausgabeger�t geschickt wurden. Hold- und Fehler-Warteschlangen agieren als eine Art Archiv. Werden Druckauftr�ge �ber eine Drucker-Warteschlange ausgedruckt, die mit einer
Hold- und
Fehler-Queue ausgestattet ist, dann werden sie nach erfolgtem Ausdruck f�r eine bestimmbare Zeit im Drucksystem aufgehoben. Die Druckauftr�ge k�nnen auch dann erneut zur Ausgabe gebracht werden, wenn das den Druckauftrag erzeugende Programm bereits beendet wurde. Alle "korrekten" Druckauftr�ge werden automatisch nach dem Drucken in die in dem Eintrag f�r
Hold-Queue ausgew�hlten Warteschlange geleitet. Immer wenn w�hrend des Druckens ein Fehler aufgetreten ist, wird der Druckauftrag in die in dem Eintrag f�r
Fehler-Queue ausgew�hlten Warteschlange geschoben (Nat�rlich nur, wenn entsprechende Warteschlangen in den Einblendmen�s angegeben wurden). Dies gilt f�r technische Fehler - wenn beispielsweise die Verbindung zu dem Drucker unterbrochen wurde - und f�r Fehler, die durch eine bestimmte Konfiguration entstehen - wenn Sie beispielsweise "Bilder pr�fen" f�r eine OPI-Drucker-Warteschlange definiert haben und der Druckserver ein bestimmtes Bild nicht findet, auf das in einem Dokument per Referenz verwiesen wird.
Das Anlegen von Warteschlangen f�r Hold- und Fehler-Zwecke wird sp�ter in diesem Kapitel beschrieben.
Der Status des Auswahlfelds f�r die
Titelseite bestimmt, ob der Drucker eine Titelseite druckt, bevor er den Druckauftrag ausgibt. Die Titelseite enth�lt Informationen �ber den Druckauftrag, wie beispielsweise den Benutzernamen, die Zeit und den Dokumentennamen. Wenn gleichzeitig eine Anzahl von Benutzern gedruckt hat, ist diese Zusatzinformation beim Sortieren eines Papierstapels sehr n�tzlich. Die Titelseite wird f�r jede Ausgabe automatisch erzeugt. Wenn eine Datei mit Namen "BANNER" im Spool Verzeichnis des Druckers existiert, wird stattdessen diese Datei verwendet. Bitte lesen Sie auch die Beschreibung des Moduls
psof in
11.3 "Die Programme des Druckservers" f�r weitere Informationen.
Der Status des Auswahlfelds f�r die
Abrechnungsdatei bestimmt, ob der Druckserver Details des Druckauftrags wie den Benutzernamen und die Anzahl der gedruckten Seiten in die Drucker Logdatei des Host schreibt. Der dem Druckauftrag zugeordnete Benutzername entspricht dem im Kontrollfeld
File Sharing eingetragenen Namen. Der Druckauftrag wird dem Benutzer "root" zugeordnet, wenn im Kontrollfeld
File Sharing kein Benutzername eingetragen oder dieser in EtherShare unbekannt ist. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Benutzer- und Dokumentnamen in Druckauftr�gen in
A 7.1 "EtherShare-Logdateien".
Die Option
Queue verstecken wird zum Erstellen einer Drucker-Warteschlange verwendet, die f�r Macintosh-Benutzer unsichtbar ist. Sie kann n�tzlich sein, wenn Sie beispielsweise eine Drucker-Warteschlange nur f�r UNIX- und PC-Benutzer anlegen wollen. Wenn die Option
Queue verstecken aktiv ist, wird die entsprechende Warteschlange nicht in der Macintosh-
Auswahl dargestellt.
Die Ausgabe �ber eine LaserWriter-Warteschlange wird durch ein Kennwort gesch�tzt, wenn die Option
Kennwort abfragen aktiviert ist. Somit k�nnen Druckauftr�ge erst nach der richtigen Beglaubigung erfolgen. Diese Option betrifft alle �ber den LaserWriter-Druckertreiber angesteuerten Drucker-Warteschlangen desselben Servers. Bitte beachten Sie, dass diese Eigenschaft nur von Mac OS 8.6 oder neueren Betriebssystemversionen unterst�tzt wird.
W�hlen Sie nun den gew�nschten Typ der
Verbindung f�r die Drucker-Warteschlange. Die verschiedenen Typen werden hier beschrieben:
W�hlen Sie den Eintrag
AppleTalk in dem Einblendmen�
Verbindung f�r Drucker, die �ber AppleTalk (d.h. LocalTalk, EtherTalk etc.) mit dem Netzwerk verbunden sind (Abb.
60). Sie m�ssen anschlie�end den AppleTalk-Namen (NVE), den Typ und die Zone des Druckers eintragen. W�hlen Sie zuerst den
Typ des Druckers aus. Sie m�ssen nur dann die Vorgabe
LaserWriter im Feld
Typ: �ndern, wenn anderer Druckertypen wie beispielsweise AppleTalk ImageWriter verf�gbar sind. Bestimmen Sie nun die
Zone. Wenn mehrere Zonen verf�gbar sind, lassen Sie sich im Einblendmen�
Zone: die Liste der verf�gbaren Zonen anzeigen und markieren Sie die gew�nschte Zone. Klicken Sie nun auf das Einblendmen�
Name:, um alle in der gew�hlten Zone verf�gbaren Ger�te des festgelegten Typs abzurufen. Markieren Sie in der nun angezeigten Liste das gew�nschte Ger�t. Die Liste wird �ber eine Abfrage des Netzwerks nach allen Druckern erstellt. Daher muss der einzurichtende Drucker mit dem Netzwerk verbunden und betriebsbereit sein.
Wichtig: Achten Sie darauf, das Sie einen physischen Drucker aus der Liste w�hlen und nicht eine andere Warteschlange.
Die Option
Drucker verstecken kann markiert werden, wenn Sie die Anzeige des Druckers in der
Auswahl am Macintosh unterdr�cken m�chten. Dann k�nnen Benutzer diesen Drucker nicht ausw�hlen und Druckauftr�ge nicht direkt dorthin schicken. Dies ist eine vern�nftige L�sung, da die Ausgabe an einen Drucker auf beiden Wegen - direkt und �ber eine Drucksystem-Warteschlange - zu langen Wartezeiten am Macintosh f�hren kann. Dieser Fall tritt beispielsweise ein, wenn ein Drucker einen gro�en Auftrag von einer Warteschlange ausf�hrt und der direkt gesendete Auftrag somit nicht sofort angenommen werden kann.
Abb. 60: Konfigurationsdaten f�r den �ber AppleTalk verbundenen Drucker "clw" auf dem Host "linux"
|
Wenn Eintr�ge in den Feldern
Zone/Name kursiv dargestellt werden, dann ist diese Zone oder dieses Ger�t momentan nicht erreichbar. Sie sollten dann sicherstellen, dass der gew�nschte Drucker mit dem Netzwerk verbunden und betriebsbereit ist.
W�hlen Sie
Seriell aus dem Einblendmen�
Verbindung (Abb.
61) f�r PostScript-Drucker aus, die direkt mit dem UNIX-Host �ber eine serielle Schnittstellen verbunden sind.
Abb. 61: Konfiguration f�r den seriell angeschlossenen Drucker "epson" auf dem Host "linux"
|
In diesem Fall ist es wichtig, dass die richtige
Baud Rate zum Datentransfer an den Drucker festgelegt wird. In dem Feld
Ger�tedatei wird das Ziel des seriellen Anschlusses des Host eingetragen, mit dem der Drucker verbunden wird (z.B. "/dev/ttya"). Das Ger�t muss bereits auf dem Host existieren - EtherShare Admin �berpr�ft nur, ob ein g�ltiges Zeichenausgabeger�t an dieser Adresse existiert.
Hinweis: Wenn das Einblendmen� Verbindung den Typ Seriell und eine Baud Rate von -1 anzeigt, dann
bedeutet dies, das EtherShare Admin nicht in der Lage ist, die Syntax des zugeh�rigen Eintrags in der Datei "/etc/printcap/" zu dekodieren. Wenn der betroffene Drucker vorher korrekt konfiguriert war, weist dies darauf hin, dass der "/etc/printcap"-Eintrag anschlie�end ohne EtherShare Admin manuell abge�ndert wurde.
W�hlen Sie
TCP aus dem Einblendmen�
Verbindung (Abb.
62) f�r PostScript-Drucker, die �ber das TCP/IP-Datenstrom-Protokoll mit dem Netzwerk verbunden sind.
Abb. 62: Konfiguration f�r den TCP/IP Drucker "TCP_Laser" auf dem Host "linux"
|
Geben Sie den Namen (oder die Internetadresse) des TCP/IP-Druckers (oder des Terminal-Servers) in das Feld
Host-Name ein. Tragen Sie dann den Namen des Ports (oder die Nummer des Services) in das Feld
Port ein. Es sollte einen PostScript-Interpreter geben, der auf Eingaben �ber diese Adresse wartet. TCP/IP-Drucker m�ssen mit der EtherShare-TCP/IP-Datenstrom-Implementierung kompatibel sein. Wenn Sie dies nicht sicher wissen, wenden Sie sich an den Hersteller Ihres Druckers oder den HELIOS H�ndler (siehe HELIOS Web-Server:
http://www.helios.de). Wenn Sie das Feld f�r
CTRL-D f�r Auftragsende markieren, wird das Steuerzeichen CTRL-D am Ende jedes Druckauftrags gesendet. Dies ist nur notwendig, wenn der TCP/IP-Drucker �ber eine serielle Schnittstelle mit einem TCP/IP-Terminalserver verbunden ist. Weitere Einzelheiten finden Sie unter
Ansteuerung von PostScript-Druckern �ber eine TCP/IP-Verbindung in
11.6 "Manuelle Druckerkonfiguration".
Beachten Sie bitte, dass "Remote LPR" ebenfalls ein TCP-Verbindungstyp ist, der jedoch nicht mit dem TCP/IP-Datenstrom identisch ist. W�hlen Sie
Remote LPR aus dem Einblendmen�
Verbindung (Abb.
63) f�r PostScript-Drucker, die mit einem anderen entfernten Host im Netzwerk �ber TCP/IP verbunden sind. Geben Sie den Namen (oder die Internetadresse) des entfernten Hosts, mit dem der Drucker verbunden ist, in das Feld
Remote Host ein. Tragen Sie den logischen (UNIX)-Namen des entfernten Druckers in das Feld
Remote Printer ein. Der Serviceport Name ist per Vorgabe auf "Drucker" (Servicenummer 515) eingestellt. Der Eintrag kann in der UNIX-Datei "/etc/services" �berpr�ft werden.
EtherShares "remote lpr"-Spezifikation in der Datei "/etc/printcap" weicht etwas von den �blichen Konventionen ab. Darum listet EtherShare Admin andere Remote LPR-Drucker nicht auf, die manuell f�r andere Zwecke konfiguriert wurden.
EtherShare Admin ver�ndert jedoch keine anderen "/etc/printcap"-Eintr�ge, wenn Sie nicht unbeabsichtigter Weise einen bereits existierenden logischen (UNIX)-Druckernamen ausw�hlen.
Abb. 63: Konfiguration f�r den Remote LPR-Drucker "remLW" auf dem Host "linux"
|
Der EtherShare-Druckserver basiert auf dem BSD-Drucksystem. Wenn Ihr Host ein anderes System verwendet (z.B. System V, das Drucksystem von Sun Solaris 2.x), benutzt der Druckserver automatisch sein eigenes BSD-artiges "lpr"-Programm, welches im Verzeichnis "$ESDIR" bereitgestellt wird. Die Handbuch Seiten (man pages) f�r das BSD-artige "lpr"-Programm sind im PDF-Format auf der CD-ROM in dem Verzeichnis "manuals" zu finden (vgl. Datei "LPRMAN.PDF").
Sie k�nnen einen TCP/IP-Datenstrom-Drucker entweder �ber die Internetadresse des Host und der Nummer des Serviceports oder �ber den Host-Namen und den Namen des Serviceports definieren. Letztere Methode erfordert entsprechende Eintr�ge im Verzeichnis "/etc/hosts" und der Datei "/etc/services" des lokalen Hosts. F�r
Remote LPR muss der lokale Host in den Dateien "/etc/hosts" und "hosts.equiv" (oder "hosts.lpd") auf dem entfernten Host definiert werden. F�r beide Verbindungsarten m�ssen Sie Ihren Host nat�rlich f�r die Nutzung von TCP/IP einrichten.
Shared
Memory-
Verbindungen
W�hlen Sie
Shared Memory aus dem Einblendmen�
Verbindung (Abb.
64) f�r PostScript-Interpreter (Software RIPs), die auf dem gleichen Host laufen und in der Lage sind, �ber eine "Shared Memory"-Schnittstelle zu kommunizieren.
Abb. 64: Konfiguration f�r "Shared Memory" RIP "shm_1" auf dem Host "linux"
|
Tragen Sie den Pfad der Shared Memory-"Schl�ssel"-Datei in das Feld
Name ein. Die Schl�sseldatei muss bereits auf dem Host existieren. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
key-Parameter in
11.6 "Manuelle Druckerkonfiguration". Das RIP muss mit der EtherShare-"Shared Memory"-Schnittstellen-Spezifikation kompatibel sein. Wenden Sie sich an den Hersteller Ihres RIPs oder Ihren HELIOS-H�ndler (siehe Web-Server:
http://www.helios.de), wenn Sie sich diesbez�glich nicht sicher sind.
In Datei drucken-Verbindung
Mit der
In Datei drucken-Verbindung (Abb.
65) veranlassen Sie den Druckserver in eine Datei zu drucken.
Abb. 65: Konfiguration f�r die "print2disk" Warteschlange auf dem Host "linux"
|
Sie m�ssen f�r die Datei ein Ziel festlegen (
Verzeichnis) und Sie k�nnen zus�tzlich ein Pr�fix (
Name-Prefix) f�r die Datei und ein Programm (
Notifiz.-Progr.) eingeben, das nach erfolgter Ausgabe die Weiterverarbeitung der Daten �bernehmen soll. Das Pr�fix dient zur Identifikation der Dateien, die von dieser speziellen Drucker-Warteschlange kommen (f�r den Fall, dass Sie verschiedene
In Datei drucken-Warteschlangen haben, die in das gleiche Zielverzeichnis ausgeben). Die Option
Notifiz.-Progr. erm�glicht den Eintrag eines Pfadnamens zu einem bestimmten UNIX-Programm. Dieses Programm wird automatisch gestartet, nachdem die Ausgabe erfolgreich beendet wurde. Au�erdem k�nnen Sie die Art der
Komprimierung f�r die Zieldatei festlegen und entscheiden, ob Ihr Druckauftrag auf dieselbe Weise aufgel�st werden soll, wie es bei der Ausgabe auf ein Ausgabeger�t geschehen w�rde. Wenn die Einstellung
Aufl�sen ausgeschaltet ist, wird der Druckauftrag "so wie er ist" in die Datei geschrieben. Es werden also die normalerweise w�hrend der Ausgabe ausgef�hrten Aufgaben wie beispielsweise Schriften einbinden oder Bildersetzung (nur f�r OPI) weggelassen.
Die Option
In Datei drucken kann beispielsweise f�r die automatische Erzeugung von PDF-Dateien genutzt werden. Sie k�nnen die Dateien in ein bestimmtes UNIX-Verzeichnis drucken und den Acrobat Distiller veranlassen, dieses Verzeichnis regelm��ig zu �berwachen und eingehende Dateien in PDF umzuwandeln.
Balance
Gruppe-Verbindungen
W�hlen Sie
Balance Gruppe im Einblendmen�
Verbindung (Abb.
66) des Drucker-Datenfensters, um eine Gruppe von Druckern zur Lastverteilung anzulegen. Dabei werden Druckauftr�ge automatisch an einen zweiten oder dritten Drucker weitergeleitet, wenn der Erste mit einem gro�en Druckauftrag besch�ftigt ist.
Um eine Gruppe von Druckern f�r diese Aufgabe festzulegen, m�ssen Sie die gew�nschten Drucker nur mit der Methode "ziehen und fallen lassen" aus dem
Drucker-Listenfenster in das Feld
Drucker im Datenfenster des Lastverteilungsdruckers ziehen (Abb.
66).
Abb. 66: Konfiguration f�r eine Warteschlange zur Lastverteilung auf dem Host "linux"
|
Hold- und Fehler-Warteschlangen k�nnen unter Verwendung der Verbindungsart
Hold Queue definiert werden. Dies wird in Abb.
67 dargestellt.
Die Option
Queue verstecken wird automatisch f�r diese Art von Warteschlangen eingestellt, da Benutzer �blicherweise nicht in die Lage versetzt werden sollen, direkt an Hold- oder Fehler-Warteschlangen auszugeben. Lesen Sie im Abschnitt
Drucker anlegen weiter vorne in diesem Kapitel den Einsatzzweck von Hold- und Fehler-Warteschlangen nach.
In dem Dialog k�nnen Sie eine individuelle
Haltezeit festlegen. Der vorgegebene Wert betr�gt 3 Stunden. Wenn Sie die Haltezeit auf 0 Tage und 0 Stunden setzen, bedeutet dies "bis in alle Ewigkeit". Druckauftr�ge in einer solchen Hold- oder Fehler-Warteschlange werden gespeichert, bis Sie sie in eine andere Warteschlange verschieben oder sie manuell l�schen.
Wichtig: Beachten Sie bitte, dass nur positive ganze Zahlen eingegeben werden d�rfen. Fliesskommawerte oder negative ganze Zahlen k�nnen den Druckserver zu unerwartetem Verhalten veranlassen.
Abb. 67: Daten einer Hold Queue auf dem Host "linux"
|
Druck-
vorschau-
Verbindung
Druckvorschau ist in dem Einblendmen�
Verbindungen nur aktiv, wenn Sie das HELIOS Print Preview Produkt erworben und installiert haben. Dieser Verbindungstyp wird in Ihrem Print Preview-Handbuch beschrieben.
Klicken Sie auf das Feld
Sichern, um letztendlich eine neue Drucker-Warteschlange zu installieren.
Wichtig: Wenn Sie das Feld Sichern anklicken, fordert EtherShare Admin Sie auf eine PPD-Datei f�r die neue Drucker-Warteschlange auszuw�hlen. Zu diesem Zweck wird automatisch ein Macintosh-Dialogfenster ge�ffnet. Sie k�nnen den Vorgang abbrechen und die PPD-Datei sp�ter w�hlen (indem Sie den Befehl PPD ausw�hlen in dem Men� Drucker verwenden). Sie erhalten bei jeder Anmeldung an dem Host eine EtherShare-Warnung, wenn auf dem Server Drucker-Warteschlangen ohne zugeordnete PPD-Datei existieren. (Denken Sie daran, dass Sie dieselbe PPD-Datei sp�ter auch beim Anlegen der Warteschlange in der Apple Auswahl am Macintosh w�hlen m�ssen.)
Der Druckserver braucht eine Liste der installierten Schriften f�r jeden angelegten Drucker. Diese Liste (die "FONTS"-Datei im Spool Verzeichnis des Druckers) wird automatisch beim Einrichten des Druckers vom Administrationsserver nach einer Abfrage an den Drucker erstellt. Damit dies funktioniert, muss das Drucker mit dem Netzwerk verbunden und betriebsbereit sein. Sie erhalten eine Warnung, wenn der Administrationsserver aus bestimmten Gr�nden nicht in der Lage ist, die Schriftenliste zu erstellen. Es k�nnte beispielsweise sein, dass das Drucker nicht betriebsbereit oder mit einem anderen Druckauftrag besch�ftigt ist (Abb.
68).
Abb. 68: Warnmeldung: Keine Schriftenliste
|
F�r alle Drucker, bei denen keine Schriften abgefragt werden k�nnen, wie beispielsweise Remote LPR-, "In Datei drucken"- oder "Balance Gruppe"-Warteschlangen, verl�sst EtherShare sich auf die Schriftinformationen in der PPD-Datei, die f�r die jeweilige Drucker-Warteschlange angegeben wurde. Achten Sie darauf geeignete PPD-Dateien auszuw�hlen, die aktuelle Informationen �ber Ihr Ausgabeger�t enthalten. Wenn eine Warteschlange keine PPD-Datei hat, tr�gt EtherShare die 34 LaserWriter Plus-Schriften ein. Ein anderer m�glicher Grund f�r die in Abb.
68 gezeigte Fehlermeldung k�nnte eine falsch konfigurierte EtherShare-Netzwerkverbindung in der Datei "atalk.conf" sein.
Wenn die Schriftenliste fehlt, sollten Sie den Drucker mit dem Netzwerk verbinden, ihn betriebsbereit machen und den Befehl
Schriften aktualisieren manuell im Men�
Drucker ausw�hlen (Beschreibung siehe unten).
�nderungen beim Anlegen eines neuen Druckers
Wenn Sie eine Drucker-Warteschlange mit EtherShare
Admin erstellen, werden folgende �nderungen auf Ihrem Host gemacht:
- Ein neuer Eintr�ge wird in der Datei "/etc/printcap" angelegt. Neue Eintr�ge werden auch in der Datei
"$ESDIR/atalk.conf" vorgenommen:
Im Abschnitt papsrv: (f�r den Druckserver)
Im Abschnitt name: (f�r das Schnittstellenrogramm)
- Ein Link wird von "$ESDIR/if/name" zum Schnittstellenprogramm erstellt
- Die Datei f�r die Zugriffsregelung ("lockfile") wird im Verzeichnis "$ESDIR/lprdevdir/name" angelegt.
- Das Spool Verzeichnis des Druckers wird erstellt und die zugeh�rigen "FONTS"- und PPD-Dateien hineinkopiert. EtherShare Admin kann nur das letzte Verzeichnis des zugeh�rigen UNIX-Pfads erstellen. �bergeordnete Verzeichnisse m�ssen bereits existieren. Die Rechte werden von EtherShare Admin definiert, falls ein neues Verzeichnis erstellt wird. In den �brigen F�llen werden die bereits definierten Rechte benutzt. Sie m�ssen sorgf�ltig gesetzt werden, sonst kann es beispielsweise geschehen, dass Druckauftr�ge nach der Ausgabe nicht gel�scht werden und im Spool Verzeichnis stecken bleiben.
Das Spool Verzeichnis und sein Inhalt werden beim L�schen eines Druckers nicht entfernt. Wir empfehlen Ihnen, alle existierenden Druckauftr�ge zu l�schen und zu warten, bis das Drucker nicht mehr in Betrieb ist, bevor Sie die Warteschlange l�schen.
Zum L�schen aktivieren Sie das
Drucker-Listenfenster, markieren den Druckernamen und w�hlen den Befehl
L�schen aus dem Men�
Bearbeiten (Abb.
69).
Abb. 69: L�schen eines Drucker-Eintrages
|
EtherShare Admin zeigt dann eine Eingabeaufforderung zur Best�tigung des L�schvorgangs an, um diesen Vorgang zu erlauben oder bei Bedarf abzubrechen (Abb.
70).
Abb. 70: L�schen eines Drucker-Eintrages best�tigen
|
Durch die Best�tigung wird der Eintrag aus dem Fenster entfernt und die Warteschlange auf dem Host angehalten. EtherShare Admin l�scht die Konfigurationseintr�ge in der zentralen Konfigurationsdatei "atalk.conf" sowie in der Datei "/etc/printcap" und entfernt den entsprechenden Link f�r das Schnittstellenprogramm (wenn vorhanden).
Wenn Sie einen Drucker im
Drucker-Listenfenster gew�hlt haben oder das im Vordergrund liegende (aktive) Fenster Drucker-Daten enth�lt, ist in der Men�leiste am oberen Rand des Bildschirms ein zus�tzliches Men� mit Namen
Drucker verf�gbar (Abb.
71). Die Funktionen in diesem Men� gelten nur f�r den gew�hlten Drucker. Der Eintrag
OPI/ICC-Vorgaben in diesem Men� ist ausgegraut, wenn Sie nicht HELIOS EtherShare OPI 2.1 und/oder HELIOS PDF Handshake erworben und installiert haben.
Abb. 71: Die Eintr�ge im Drucker-Men�
|
Das Men�
Einstellungen wird verwendet, um das Datenfenster eines bestimmten Druckers zu �ffnen und dann dessen Konfiguration zu �ndern. Sie m�ssen den einzurichtenden Drucker markieren, bevor Sie diesen Eintrag ausw�hlen (vgl. Abb.
71).
Schriften aktualisieren wird verwendet, um die Liste der in dem ausgew�hlten Drucker installierten Schriften auf dem Druckserver zu aktualisieren. Da dies durch eine direkte Abfrage dieser Information beim Drucker geschieht, muss dieser mit dem Netzwerk verbunden und betriebsbereit sein. Sie m�ssen die Schriften immer dann aktualisieren, wenn im Drucker neue Schriften von Schrift-Cartridges, �ber den Einbau weiterer Festplatten in dem Drucker usw. installiert wurden.
Verwechseln Sie die installierte Schriftenliste eines Druckers nicht mit dem Laden von Schriften, die von EtherShare im Druckserver installiert wurden und netzwerkweit f�r alle auf diesem Host definierten Drucker verf�gbar sind. Letztere Liste k�nnen Sie �ber die Auswahl des Befehls
Schriften im Men�
Listen ansehen.
Die aktuelle Schriftenliste des Druckers wird automatisch vom Administrationsserver erstellt, wenn Sie den Drucker in EtherShare Admin anlegen. Die Liste wird in der "FONTS"-Datei im Spool Verzeichnis des Druckers gespeichert.
Mit der Option
Schriften anzeigen k�nnen Sie sich die installierten Schriften des gew�hlten Druckers darstellen lassen. Der Administrationsserver bezieht diese Information von der "FONTS"-Datei im Spool Verzeichnis des Druckers. Die Fenster-Titelleiste enth�lt den Host-Namen, den Fenstertyp
Schriften und den Namen des Druckers (Abb.
72).
Abb. 72: Aktuelle Schriftenliste des Druckers "lw630"
|
Initialisierung bearbeiten
Der Men�punkt
Initialisierung bearbeiten wird zum Erstellen oder Ver�ndern einer PostScript-Drucker-Initialisierungssequenz ("INIT") f�r den gew�hlten Drucker verwendet. Sie k�nnen sie beispielsweise zur Definition einer PostScript-Filtersequenz benutzen, um ungewollte Einzel- und Doppel-"Ctrl-D"-Steuerzeichen zu entfernen, die von manchen MS-Windows Programmen erstellt wurden. Ein passender Filter wird in dem Beispiel in
Abb.
73 gezeigt.
Normalerweise wird jeder physische Drucker mit einer einzigen Drucker-Warteschlange verbunden. Allerdings k�nnen Sie auch mehrere Drucker-Warteschlangen einem Drucker zuordnen. Das bietet Ihnen die M�glichkeit, unterschiedliche Drucker-Initialisierungssequenzen f�r den gleichen Drucker so zu realisieren, dass Sie diese einfach in der
Auswahl am Macintosh ausw�hlen k�nnen.
Abb. 73: Drucker-Initialisierungssequenz
|
Beachten Sie bitte, dass das Schreiben von INITs einiges Hintergrundwissen �ber die PostScript-Seitenbeschreibungssprache erfordert. PostScript INITs d�rfen beispielsweise den "exitserver"-Operator nicht enthalten, da der folgende Druckauftrag sonst nicht korrekt ausgef�hrt wird (siehe
A 7.2 "PostScript-RIP-INIT in EtherShare Admin").
EtherShare Admin kann mit angepassten PostScript-Konfigurationsprogrammen erweitert werden, die automatisch im Men�
Initialisierung bearbeiten erscheinen. Auf Anfrage wird HELIOS Herstellern von Druckmaschinen geeignete Programmierungsrichtlinien zur Verf�gung stellen, um solche Werkzeuge zu entwickeln.
Die "init"-Sequenz wird in der "SETUP"-Datei im
Spool Verzeichnis des Druckers gespeichert.
Eine andere M�glichkeit ein bestimmtes Ausgabe-Verhalten zu definieren, ist das Editieren der PPD-Datei einer Warteschlange. Diese Vorgehensweise wird im Abschnitt
PPD bearbeiten weiter unten beschrieben.
Der Men�-Punkt
Initialisierung bearbeiten kann auch dazu verwendet werden, einen Trailer - also eine an den Druckauftrag angeh�ngte PostScript-Sequenz - zu erstellen. Wenn Sie w�hrend der Auswahl des Men�eintrags
Initialisierung bearbeiten die
Wahltaste gedr�ckt halten, �ffnet sich das "TRAILER"-Fenster automatisch. Ein Beispiel f�r einen Trailer sehen Sie in der Abb.
74. Beachten Sie bitte, dass das Bearbeiten eines Trailers ebenfalls einiges Hintergrundwissen �ber PostScript erfordert.
Abb. 74: Bearbeiten des Trailers einer bestimmten Drucker-Warteschlange
|
Die Trailer-Sequenz finden Sie in der "TRAILER"-Datei im Spool Verzeichnis des Druckers.
Die PostScript-Druckerbeschreibungsdatei (PostScript Printer Description, PPD) enth�lt die komplette technische Beschreibung des Druckers wie beispielsweise Papierr�nder, Bildaufl�sung und Kompatibilit�t des PostScript-Levels.
Die Zuordnung der korrekten PPD-Datei zum Drucker garantiert bestm�gliche Ausgabeergebnisse (Dies funktioniert jedoch nur, wenn Sie die gleiche PPD-Datei auch beim Anlegen des Druckers in der
Auswahl an Ihrem Macintosh-Client verwenden). Normalerweise fordert EtherShare Admin Sie direkt beim Speichern einer neu angelegte Drucker-Warteschlange auf eine PPD-Datei zuzuweisen. Wenn Sie diesen Dialog abbrechen, wird die Drucker-Warteschlange trotzdem im EtherShare System angelegt. Allerdings erhalten Sie eine Warnmeldung, wenn Sie sich das n�chste Mal am Server anmelden. Markieren Sie den Druckernamen im
Drucker-Listenfenster und w�hlen Sie den Befehl
PPD zuweisen aus dem Men�
Drucker, um letztendlich eine PPD-Datei f�r eine bestimmte Warteschlange zu definieren - oder eine bestehende gegebenenfalls durch eine andere (neuere) zu ersetzen.
Wenn Sie eine PPD-Datei f�r eine Warteschlange ausgew�hlt haben, k�nnen Sie den Inhalt dieser Datei in einem Textfenster darstellen. Der Benutzer "root" und Mitglieder der SysAdm- oder QueueAdm-Gruppe k�nnen die Datei bei Bedarf auch inhaltlich ver�ndern. Zu diesem Zweck markieren Sie den Druckernamen im
Drucker-Listenfenster und w�hlen Sie den Befehl
PPD bearbeiten aus dem Men�
Drucker. Sie k�nnen diese Funktion jederzeit zu Informationszwecken verwenden, um beispielsweise herauszufinden, welche PPD-Datei f�r eine bestimmte Warteschlange momentan g�ltig ist. In Bezug auf die Bearbeitungsfunktionalit�t sollten Sie sehr vorsichtig sein. Das Bearbeiten einer PPD-Datei erfordert einiges Hintergrundwissen �ber die Struktur und die Syntax von PPD-Dateien. Ihre �nderungen k�nnen bei der Ausgabe aus unterschiedlichen Programmen durchaus zu verschiedenen Effekte f�hren. Zudem gibt es zurzeit wenig Schutz gegen Ausgabefehler, wenn vom Apple LaserWriter-Treiber und der EtherShare-Drucker-Warteschlange verschiedenen PPD-Dateien verwendet werden. Mit dem LaserWriter 8 k�nnen Sie in der
Auswahl eine PPD-Datei f�r einen Drucker "ausw�hlen". Wenn Sie die Option
Automatisch w�hlen, werden auf dem Macintosh nur die PPD-Dateien ber�cksichtigt, die den gleichen "*Nickname"-Eintrag haben wie die PPD,
die f�r die EtherShare Drucker-Warteschlange festgelegt wurde. Trotzdem gibt es keinen Mechanismus, um die ge�nderten Inhalte einer PPD abzurufen, die auf dem Server bearbeitet wurde. In diesem Fall m�ssen Sie die PPD-Datei auf dem Macintosh manuell anpassen, um alle �nderungen der PPD der Drucker-Warteschlange darzustellen.
Der Befehl
Drucker neustarten wird zum Beenden und Neustarten der Ausgabe �ber die Drucker-Warteschlange verwendet und um das UNIX-Programm "lpd" f�r den ausgew�hlten Drucker erneut zu initialisieren. Dies k�nnte nach einem schwerwiegenden (PostScript)-Fehler oder einem Defekt an der Netzwerkverbindung w�hrend der Ausgabe n�tig sein. Sie werden nach einer Best�tigung des Vorganges gefragt, bevor dieser ausgef�hrt wird (Abb.
75).
Abb. 75: Neustart des Druckers "createpdf"
|
Nur spoolen, Spoolen und drucken
Die Option
Nur spoolen (Abb.
76) bewirkt, dass nachfolgende Druckauftr�ge f�r den gew�hlten Drucker nur auf Festplatte geschrieben, aber nicht an den Drucker geschickt werden. Dies kann n�tzlich sein, wenn es erforderlich ist, Druckauftr�ge zur�ckzuhalten, weil beispielsweise die Ausgabe w�hrend der Nachtschicht erfolgen soll. Die Ausgabe wird mit dem Befehl
Spoolen und drucken erneut gestartet (siehe unten). Wenn Sie die Einstellung von
Spoolen und drucken auf
Nur spoolen ver�ndern, dann wird der aktuelle Druckauftrag in der Warteschlange noch beendet, bevor die Ausgabe angehalten wird.
Abb. 76: Nur spoolen ausw�hlen
|
5.12 Druckauftr�ge verschieben, neustarten und l�schen
Druckauftr�ge-Fenster zeigen die aktuelle Auftr�ge-Warteschlange f�r den gew�hlten Drucker. Die Fenster werden etwa zweimal in der Minute aktualisiert. In der Liste steht der Name des gedruckten Dokuments, der Benutzer, die Gr��e des Druckauftrags in der Drucksystem-Warteschlange, die Auftragsnummer und die Startzeit. Die Liste enth�lt sowohl Macintosh als auch UNIX-Druckauftr�ge (vgl. Abb.
77 und
78). Weitere Informationen finden Sie in
5.13.3 "Drucker Logdatei".
Mit einem Doppelklick auf einen Warteschlangen-Namen im
Drucker-Listenfenster �ffnen Sie ein weiteres Fenster mit den Druckauftr�gen f�r diese spezifische Drucker-Warteschlange (Sie k�nnen auch den Warteschlangen-Namen markieren und den Befehl
Ablage > �ffnen w�hlen).
Abb. 77: Liste der Druckauftr�ge f�r den Drucker "Fertig" (Hold-Warteschlange auf dem Host "linux")
|
Abb. 78: Fenster der Druckauftr�ge f�r den Drucker "lw" auf dem Host "linux"
|
Das Druckauftr�ge-Fenster enth�lt eine Statuszeile. Hier wird der Status des Druckers sowie die Datenmenge in Kilobyte angezeigt, die f�r den aktuell zu druckenden Auftrag bereits an das Ausgabeger�t geschickt wurde (Abb.
78). Auch die Statuszeile wird zweimal pro Minute aktualisiert. Durch die Einbindung von Schriften usw. kann die Datenmenge, die an den Drucker geschickt wird, gr��er sein als die Auftragsgr��e in der Drucksystem-Warteschlange. Wenn zus�tzlich EtherShare OPI installiert ist, kann der Unterschied durch die Einbindung der Feinbilddaten sogar bedeutend gr��er sein.
Der dem Auftrag zugewiesen Name des Benutzer ist mit dem Benutzernamen im Kontrollfeld
File Sharing des Macintosh-Clients identisch, von dem der Druckauftrag losgeschickt wurde. Wenn dort kein Name eingetragen oder der festgelegte Name EtherShare unbekannt ist, wird der Auftrag dem Benutzer "root" zugeordnet. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Benutzer- und Dokumentnamen in Druckauftr�gen in
A 7.1 "EtherShare-Logdateien".
Druckauftr�ge mit einem PDF-Symbol vor der Textzeile - wie in Abb.
77 dargestellt - sind durch eine Vorschau-Warteschlange gelaufen. Um diese PDF-Vorschaudateien von Druckauftr�gen zu erhalten, m�ssen Sie HELIOS Print Preview erwerben und installieren.
Mit dem Befehl
Nach vorne bringen im Men�
Bearbeiten k�nnen ein oder mehrere ausgew�hlte Druckauftr�ge in der Warteschlange an die 2. Position von oben verschoben werden (da der Druckauftrag an der ersten Position in Bearbeitung und somit "unber�hrbar" ist).
Wenn Sie Druckauftr�ge manuell in der Warteschlange bewegen m�chten, w�hlen Sie einen oder mehrere der Auftr�ge durch Anklicken mit der Maus aus und ziehen Sie sie an die gew�nschte Position (Dr�cken Sie beim Anklicken zus�tzlich die
Umschalttaste um eine Reihe von Eintr�gen auszuw�hlen und die
Befehlstaste um individuelle Eintr�ge einer Liste aus- oder abzuw�hlen).
Wenn Sie mehrere Drucker-Warteschlangen haben, k�nnen Sie deren Fenster mit den entsprechenden Auftr�gen gleichzeitig �ffnen; nicht-aktive (Hintergrund-) Fenster werden gleichfalls aktualisiert.
Beachten Sie bitte, dass der "admsrv"-Prozess oktale "Backslash-Escape-Sequenzen" in PostScript-"%%Title"-Kommentaren interpretiert. So k�nnen beispielsweise japanische Druckauftragsnamen in einem Druckauftr�ge-Fenster dargestellt werden, wenn Sie ein lokales (japanisches) Betriebssystem oder das "Japanese Language Kit" auf Ihrem Macintosh benutzen.
L�schen von Druckauftr�gen
Wenn Sie einen Druckauftrag l�schen m�chten, gehen Sie wie folgt vor:
Markieren Sie den Auftrag in dem Druckauftr�ge-Fenster des Druckers und w�hlen Sie den Befehl
L�schen aus dem Men�
Bearbeiten.
Sie k�nnen mehrere Druckauftr�ge auf einmal zum L�schen ausw�hlen, indem Sie Standard-Macintosh-Tastaturk�rzel benutzen (siehe
Auswahl mehrerer Eintr�ge aus einer Liste in
5.5 "�ber Listen-Fenster"). Sie d�rfen nur die eigenen Druckauftr�ge l�schen, es sei denn, Sie sind als Benutzer "root" oder als ein Mitglied der "SysAdm"-, "QueueAdm"- oder "PrnAdm"-Gruppe an EtherShare Admin angemeldet.
EtherShare blendet einen Warnungsdialog f�r den L�schvorgang ein, in dem Sie diese Aktion best�tigen oder ggf. auch noch widerrufen k�nnen. Sie k�nnen diese Warnung unterdr�cken, indem Sie bei der Auswahl des Befehls
L�schen die
Wahltaste gedr�ckt halten. Das ist sehr n�tzlich, wenn Sie eine Anzahl von Eintr�gen gleichzeitig l�schen m�chten.
Druckauftr�ge verschieben und Hold-
Warte-
schlangen neustarten
Wenn Sie
auf dem gleichen Host mehrere Drucker-Warteschlangen haben, k�nnen Sie von zwei oder mehr Druckern die Druckauftr�ge-Fenster gleichzeitig �ffnen. Dann k�nnen Auftr�ge zwischen den Warteschlagen (Druckern) hin- und her geschoben werden, indem Sie sie mit der Maus anklicken und in die neue Warteschlange ziehen. Dies ist sinnvoll, wenn eine Warteschlange zu stark ausgelastet ist oder ein Drucker zur Reinigung gestoppt werden muss. F�r diesen Vorgang m�ssen die Drucker nicht angehalten werden.
Hold- und Fehler-Warteschlangen sind normalerweise nicht mit einem physischen Drucker verbunden. Darum m�ssen Sie in diesem Fall f�r einen Neustart eines Druckauftrags, der sich in einer solchen Warteschlange befindet, diesen in das Druckauftr�ge-Fenster der Warteschlange ziehen, die den Druckauftrag zuvor abgebrochen hat. Ein Beispiel finden Sie in Abb.
79, dort wird der Druckauftrag einer Hold-Warteschlange in die "tats�chlich drukkende" Warteschlange "lw" gezogen.
Abb. 79: Druckauftr�ge zwischen den Druckern "Fertig" und "lw" verschieben
|
Erl�uterung zu der Halten-Zeit im Druckauftr�ge-Fenster einer Hold-Warteschlange
Hold-Warteschlangen werden entsprechend des "watchtime"-Parameters in der Konfigurationsdatei "atalk.conf" aktualisiert. Der vorgegebene Wert des Parameters liegt bei 30 Sekunden. Trotzdem wird die verbleibende Halten-Zeit, die in der Statuszeile des Druckauftr�ge-Fensters der Warteschlange angezeigt wird, nicht so regelm��ig aktualisiert. Die folgende Liste zeigt, wann und wie h�ufig der Z�hler in einer Hold-Warteschlange ver�ndert wird:
Verbleibende Halten-Zeit Z�hler �ndert sich alle -
5.13 Andere Listen und Abrechnungsdateien
Der Eintrag
Schriften im Men�
Listen zeigt PostScript-Schriften, die mit EtherShare Admin auf dem Host installiert wurden. Sie sind f�r alle Drucker-Warteschlangen auf diesem Host verf�gbar. EtherShare Admin bezieht die Schriftenliste des Druckservers aus der "$ESDIR/psfonts/FontDirectory"-Datei.
Die Fenster-Titelleiste enth�lt den Hostnamen und den Fenstertyp
Schriften (Abb.
80). Verwechseln Sie dieses Fenster nicht mit dem durch den Befehl
Schriften anzeigen im Men�
Drucker aufgerufenen Fensters, in dem eine Liste der installierten Schriften des gew�hlten Druckers dargestellt wird.
Sie k�nnen mit einem Doppelklick auf den Namen einer Schrift den mit Herstellerdaten versehenen Kopfteil der Schriftendatei einsehen (Abb.
80).
Abb. 80: Schriften-Liste des Hosts "linux" mit Herstellerangaben aus dem Kopfteil der Schriftendate
|
EtherShare Admin kann Adobe "Type 1" und "Type 3" Druckerschriften (jedoch keine Bildschirm- oder TrueType-Schriften) direkt von der Original Schriftdiskette oder anderen Speichermedien des Schriften-Herstellers
auf dem Druckserver installieren:
�ffnen Sie das Fenster
Schriften im Men�
Listen und w�hlen Sie dann den Befehl
Neu im
Men� Ablage. W�hlen Sie nun das Laufwerk und den Ordner aus, in dem sich die zu ladenden Schriften befinden. Individuelle Schriften k�nnen Sie zum Kopieren (in dem Dialog das Feld
�ffnen anklicken) direkt ausw�hlen. �ber das Feld
Alle Schriften laden: (vgl. Abb.
81) werden alle Schriften aus dem momentan ge�ffneten Ordner geladen.
Abb. 81: Installieren von Schriften auf dem Druckserver
|
Wenn Druckerschriften auf dem Server gespeichert werden, reduziert dies die Netzwerklast bei der Druckausgabe, die durch das Herunterladen der Schriften vom Macintosh-Client entsteht. Sie k�nnen die Druckerschriften von einem Host zum Anderen kopieren, indem Sie beide Schriftenlisten �ffnen, die gew�nschten Schriften ausw�hlen und sie in das Schriften-Fenster des anderen Hosts ziehen (siehe
5.15 "Mehrere EtherShare-Hosts"). Dies funktioniert nat�rlich nicht mit den fest installierten Schriften eines Druckers.
Hinweis: Die PostScript-Schriften, die mit dem HELIOS PDF Handshake-Produkt geliefert werden, k�nnen nicht von einem zum anderen Server kopiert werden.
5.13.2 Aktive Benutzer-Liste und Senden von Mitteilungen mit EtherShare Admin
Der Befehl
Aktive Benutzer zeigt alle zurzeit am EtherShare-Server angemeldeten Benutzer an. Laufende Druckauftr�ge oder andere Verbindungsarten wie PCShare-Benutzer sind ebenfalls aufgelistet (Abb.
82).
�ffnen Sie das Fenster
Aktive Benutzer, indem Sie den entsprechenden Eintrag aus dem Men�
Listen ausw�hlen.
Wenn Sie in der Liste einen oder mehrere Benutzer markieren und den Befehl
Bearbeiten > L�schen w�hlen, dann wird deren aktuelle Verbindung zum Server unterbrochen. Die Liste der aktiven Benutzer ist nicht mit der allgemeinen
Benutzer-Liste aus dem Men�
Listen zu verwechseln. Letztere enth�lt alle Benutzer, die ein g�ltiges Konto auf dem EtherShare-Server haben. Beachten Sie bitte, dass nur der Benutzer selbst, Mitglieder der Gruppe "SysAdm" oder der Benutzer "root" eine Verbindung unterbrechen d�rfen. Der Befehl
Aktive Benutzer bezieht seine Informationen aus der Datei "$ESDIR/stmp". Weitere Informationen finden Sie in der Erl�uterung des
Befehl "swho" in
8.5 "Hilfsprogramme f�r den AppleTalk-Protokollstapel".
Abb. 82: Das Fenster Aktive Benutzer auf dem Host "linux"
|
Sie k�nnen "AFP"-Kurzmitteilungen an jeden Client schicken, der am AFP-Server oder am PCShare-Server angemeldet ist. Dazu k�nnen Sie das Men�
Nachrichten verwenden; welches automatisch in der Men�leiste erscheint, wenn das Fenster
Aktive Benutzer ge�ffnet und im Vordergrund ist.
Um eine Nachricht zu schicken, markieren Sie den Benutzer, an den Sie sich wenden m�chten, w�hlen Sie das Men�
Nachrichten und dann den Befehl
Nachrichten senden- aus dem Men�. Geben Sie dann Ihre individuelle Nachricht in das Dialogfeld ein, so wie in Abb.
83 dargestellt.
"AFP"-Nachrichten werden automatisch in einem entsprechenden Dialogfenster auf dem Monitor des Empf�ngers dargestellt. Sie werden nicht in einer Datei gespeichert. Der Empf�nger l�scht sie, wenn er das jeweilige Nachrichten-Fenster �ber das Feld
OK schlie�t.
Abb. 83: Eine Mitteilung an mehrere EtherShare-Benutzer versenden
|
Wichtig: Mit der Option Nachrichten an alle- in dem Men� Nachrichten k�nnen Sie eine Nachricht an alle angemeldeten Benutzer senden. Sie ist jedoch nur f�r den Benutzer "root" und Mitglieder der "SysAdm"-Gruppe verf�gbar.
Solche Nachrichten k�nnen auch vom UNIX-Server aus versendet werden, indem Sie das UNIX-Programm "afpmsg" verwenden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter
afpmsg in
9.9 "Hilfsprogramme des Dateiservers".
Die Drucker Logdatei zeigt Abrechnungsdetails der Druckauftr�ge f�r den ausgew�hlten Host an. Sie finden hier den Status des Druckauftrags, den Namen des Druckers, den Benutzernamen, den Dokumentennamen, die Startzeit, Dauer der Ausgabe, Anzahl der ausgegebenen Seiten und verwendetet Druckerschriften. Der Status eines Druckauftrages kann folgende Werte annehmen: = keine Information und Ausgabe erfolgt, = erweiterte Information und Ausgabe erfolgt, oder � = erweiterte Information und Fehler.
Die Meldungen-Datei, die zu jedem Eintrag der Logdatei geh�rt, enth�lt weitergehende Informationen wie beispielsweise die Gesamtanzahl der ausgegebenen Bytes und ob composite oder separiert ausgegeben wurde. Wenn Sie mit EtherShare OPI arbeiten, enth�lt die Logdatei des Druckers auch Informationen �ber die erfolgte Bildersetzung. Diese Information ist besonders f�r Druckauftr�ge hilfreich, die in einer Fehler-Warteschlange gelandet sind, da Sie dort Details zu den aufgetretenen Fehlern finden.
Um eine bestimmte Logdatei zu �ffnen, w�hlen Sie den Befehl
Drucker Logdatei aus dem Men�
Listen und spezifizieren den gew�nschten Tag (Abb.
84).
Abb. 84: Drucker Logdatei �ffnen
|
Die Logdateien werden nach Datum sortiert. Jede Nacht startet um Mitternacht das (UNIX)-Programm "cron" automatisch im Hintergrund, um die Logdateien der letzten sieben Tage umzubenennen. Die Datei "Heute" wird zur Datei "Gestern", "Gestern" wird zu "vor 2 Tagen" und so weiter. Sie k�nnen dann beispielsweise die Logdatei von "vor 3 Tagen" ausw�hlen. Logdateien, die �lter als sieben Tage sind, werden automatisch gel�scht.
Aus der Drucker Logdatei k�nnen Sie die relevanten Mitteilungen mit einem Doppelklick auf die entsprechenden Eintr�ge �ffnen (vgl. Abb.
85). Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn Fehler aufgetreten sind
(Fehler-Status = �).
Abb. 85: Drucker Logdatei mit zugeh�riger Mitteilung
|
W�hlen Sie den Befehl
Sichern unter- aus dem Men�
Ablage, um die Drucker Logdatei als Textdatei zu sichern. Sie k�nnen diese Information dann in ein Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramm einlesen, damit sie zu Abrechnungszwecken oder f�r die Erstellung von Druckauslastungsstatistiken benutzt werden k�nnen. Auch die Mitteilungen selbst k�nnen als Text-Dateien gespeichert werden.
Im Fall eines Fehlers bei der Ausgabe bekommen die betroffenen Benutzer eine Mitteilungen �ber UNIX-Mail und zus�tzlich eine AFP-Nachricht. Dies schlie�t auch Ereignisse wie "Papierstau" oder "Kassette leer" mit ein. Benutzer mit installiertem HELIOS Mail erhalten die Mitteilung direkt auf Ihrem Macintosh.
Hinweis: Der dem Druckauftrag zugeordnete Benutzername, entspricht dem im Kontrollfeld File Sharing eingetragenen Namen. Der Druckauftrag wird dem Benutzer "root" zugeordnet, wenn im Kontrollfeld File Sharing kein Benutzername eingetragen oder dieser in EtherShare unbekannt ist. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Benutzer- und Dokumentnamen in Druckauftr�gen in A 7.1 "EtherShare-Logdateien".
Bitte lesen Sie ebenfalls die Beschreibung von
mail in
11.6 "Manuelle Druckerkonfiguration". Hier finden Sie Einzelheiten dar�ber, welche Nachrichten des Druckers in die Drucker Logdatei und welche in der Systemmeldungs-Datei gespeichert werden.
Der Inhalt der Server Logdatei h�ngt vom Betriebssystem ab. Normalerweise enth�lt sie Mitteilungen von allen EtherShare-Server-Modulen, wie beispielsweise den Status ( = OK, � = nicht erfolgreich oder unerlaubte Anmeldung), den Namen des Server-Moduls, die AppleTalk-Adresse (NVE), den Benutzernamen, den Startpunkt der Aktivit�t (Datum/Uhrzeit), Dauer der Verbindung, in Anspruch genommene CPU-Zeit, den dabei belegten Speicher und Festplattenzugriffe (Abb.
86).
Die Server Logdateien werden nach Datum sortiert. Jede Nacht um Mitternacht startet das (UNIX)-Programm "cron" automatisch im Hintergrund, um die Logdateien der letzten sieben Tage umzubenennen. Die Datei "Heute" wird zur Datei "Gestern", "Gestern" wird zu "vor 2 Tagen" und so weiter. Sie k�nnen dann beispielsweise die Logdatei von "vor 3 Tagen" ausw�hlen. Logdateien, die �lter als sieben Tage sind, werden automatisch gel�scht.
Um eine spezielle Logdatei zu �ffnen, w�hlen Sie den Befehl
Server Logdatei aus dem Men�
Listen und geben Sie den gew�nschten Tag an.
Abb. 86: Beispiel einer Server Logdatei
|
W�hlen Sie
Sichern unter- aus den
Men� Ablage, um die Server Logdatei als Textdatei abzuspeichern. Dann k�nnen Sie diese Information zur weiteren Verwendung in ein Textverarbeitungs- oder Tabellenkalkulationsprogramm einlesen.
EtherShare Admin bezieht die zugeh�rigen Informationen aus den Dateien "$ESDIR/server.acct." (enth�lt die Daten von "Heute") bis "$ESDIR/server.acct.6" (enth�lt die Daten von "vor 7 Tagen"). Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt
Struktur der Server Logdatei in
A 7.1 "EtherShare-Logdateien".
Die Systemmeldungs-Datei enth�lt die Meldungen des UNIX-Hosts im Standard-UNIX-Format (Abb.
87).
�ffnen Sie die Systemmeldungs-Datei durch die Auswahl des Befehls
System Meldungen aus dem Men�
Listen.
Abb. 87: Systemmeldungs-Datei auf dem Host "linux"
|
Hinweis: Wenn das Meldungen-Fenster nach dem �ffnen leer ist (oder eine Fehlermeldung ausgegeben wird) kann es sein, dass die Datei f�r den zugewiesenen Speicher zu gro� ist. Beenden Sie in diesem Fall EtherShare Admin und erh�hen Sie die Speicherzuteilung des Programms im Information-Dialog des Finders.
W�hlen Sie
Sichern unter- aus dem
Men� Ablage, um die Systemmeldungs-Datei als Textdatei abzuspeichern. Dann k�nnen Sie diese Information zur weiteren Verwendung in ein Textverarbeitungsprogramm einlesen oder sie beispielsweise an Ihren UNIX-Hersteller faxen, wenn Sie Systemprobleme haben.
EtherShare Admin bezieht seine Informationen aus der Systemmeldungen-Datei Ihres Host-Systems. Der Speicherort dieser Datei ist in der Konfigurationsdatei
"/etc/syslog.conf" festgelegt und h�ngt von Ihrem UNIX-System ab. F�r Solaris 2 und DG-UX befinden sich die Meldungen z.B. in der Datei "/var/adm/messages".
Die Systemmeldungs-Datei kann relativ gro� werden. Sie kann nicht aus EtherShare Admin heraus gel�scht werden - das UNIX-Betriebssystem ist normalerweise daf�r verantwortlich, dass diese Datei eine leicht zu handhabende Gr��e beh�lt. Weitere Einzelheiten finden Sie in der Beschreibung des "cron"-Programms in Ihrer UNIX-Dokumentation.
HELIOS verbessert laufend alle seine Software-Produkte und gibt in Abst�nden verbesserte Versionen heraus. Das EtherShare-Standardpaket enth�lt ein gro�es Angebot von M�glichkeiten und entsprechend eine Anzahl von einzelnen Macintosh- und UNIX-Programmmodulen und Werkzeugen. Falls Sie sich jemals an unsere Supportabteilung wenden m�ssen, werden Sie nach den Software-Versionen gefragt, die auf Ihrem Host installiert sind (siehe
17.1 "Support-Optionen").*-
�ber den Befehl
Versionen aus dem Men�
Listen k�nnen Sie die Versionen aller gr��eren EtherShare-Servermodule und Macintosh-Programme darstellen lassen (Abb.
88).
Abb. 88: Versionen der EtherShare-Module
|
Wichtig: F�r den Benutzer "root" und Mitglieder der "SysAdm"-Gruppe wird das Fenster Versionen beim Aufruf aktualisiert. Darum kann es einige Sekunden dauern, bis das Fenster erscheint. Normale Benutzer hingegen erhalten die Informationen, die bei dem letzten Start von EtherShare g�ltig waren. Diese Informationen k�nnen veraltet sein!
Neben den Programmversionen finden Sie in dem Fenster
Versionen auch Informationen �ber Ihre EtherShare-, Netzwerkadapter- und Syslog-Konfiguration (vgl. Abb.
89).
Abb. 89: Erweiterte Information im Fenster Versionen
|
Die Informationen stammen aus der Datei "$ESDIR/Versions".
5.13.7 Verkn�pfungen f�r Endungen
Das "afpsrv"-Modul simuliert normalerweise die Finder Information (wie den Dateityp und das erzeugende Programm (Type/Creator) automatisch f�r Dateien ohne Macintosh Ressourcendatei. Dabei wird der Dateityp ermittelt, indem der Inhalt inspiziert wird. Dies erm�glicht die Darstellung von etwa 20 verschiedenen Symbolen f�r Macintosh-fremde Dateien (siehe
Allgemeine Symbole in
9.3 "Verzeichnis- und Dateiformate").
W�hlen Sie den Befehl
Endungen aus dem Men�
Listen um die
Endungen-Verkn�pfungstabelle darzustellen
(Abb.
90).
Abb. 90: Endungen-Verkn�pfungstabelle
|
F�r jeden Eintrag in der "Endungen"-Datei listet die
Endungen-Verkn�pfungsliste die konfigurierte Dateinamen-Endung neben dem gew�hlten Macintosh-Programm (mit seinem Minisymbol) und dem gew�hlten Dokumententyp (mit dem Dokument-Minisymbol) auf.
Mit einem Doppelklick auf einen Eintrag k�nnen Sie bestehende Verkn�pfung bearbeiten und durch die Auswahl des Befehls
Neu aus dem
Men� Ablage l�sst sich eine neue Verkn�pfung erstellen (Abb.
91).
Abb. 91: Bearbeiten der Endungen-Verkn�pfungstabelle
|
Legen Sie die gew�nschte Endung im Feld
Endung: fest. Klicken Sie danach auf das Feld
Ausw�hlen, um eine vorhandene Anwendung auszuw�hlen. Das Einblendmen�
Dokument: listet nun alle Dokumenttypen des ausgew�hlten Programms auf. W�hlen Sie aus dieser Liste den passenden Typ aus. Klicken Sie auf das Feld
Sichern, wenn Sie den Vorgang beendet haben.
Wichtig: Mit dieser Eigenschaft k�nnen Sie Datei-Namensendungen den Symbolen von Programmen oder von
Dokumenten zuordnen, die bereits auf dem Dateiserver oder dem Client-Computer existieren. Es ist jedoch nicht m�glich, neue Symbole zu erstellen.
Die in der Verkn�pfungstabelle festgelegten Verkn�pfungen werden nur auf die Dateien angewandt, die noch keine Ressourcen-Informationen enthalten.
AFP-Server waren �blicherweise nur in lokalen Netzwerken verf�gbar. Der AFP �ber IP-Transport erm�glicht nun die Verbindung zum AFP-Server von jedem Ort im Internet. Wenn Sie Ihre Webseite sch�tzen wollen, m�ssen Sie eine IP-Zugangsliste erstellen, um den Zugang auf Ihren Server einzuschr�nken. Sie k�nnten eine solche Liste auf Ihrem UNIX-Server erstellen (siehe Anhang
A 8: "IP-Konfiguration - Referenz"), es ist jedoch sehr viel einfacher stattdessen EtherShare Admin zu benutzen. Es bietet alle Optionen, die f�r die Konfiguration einer normalen Zugangskontrolle ben�tigt werden. Einige zus�tzliche Parameter sind jedoch nur unter UNIX verf�gbar. Der Zugang ist normalerweise auf das lokale Netzwerk beschr�nkt.
Um die IP-Zugangskontrolle nutzen zu k�nnen, m�ssen folgende Systemkomponenten installiert und aktiviert sein:
- Open Transport 1.1.2 oder neuer
- System Software 7.6 oder neuer f�r Macintosh-Clients
- Neuer AppleShare Client f�r Macintosh-Clients. Er ist bei Apple verf�gbar:
http://www.apple.com/appleshareip
Suchen Sie nach der Datei AppleShare Client 3.8.1 oder neuer.
Hinweis: Mac OS 8 beinhaltet die AppleShare IP Client-Software.
Wenn keine Zugangsliste verf�gbar ist, kann jeder AppleShare-Client im Internet auf Ihren Server zugreifen. Darum erstellt das EtherShare-Installationsprogramm eine solche Liste automatisch. Diese erlaubt den Zugang nur lokal verbundenen AppleShare-Clients (Clients im selben Netzwerksegment) und verweigert ihn jedem anderen Computer von au�erhalb.
Beschreibung der Zugangs-liste
Abb.
92 zeigt das Beispiel einer IP-Zugangsliste. Diese ist wie folgt sortiert. Zu Beginn sind alle Adressen der Computer und Netzwerke aufgelistet, denen der Zugang explizit verboten ist. Danach folgen diejenigen, denen der Zugang erlaubt ist. Am Ende befindet sich der Eintrag
Alles andere verbieten, dieser verbietet allen Computern und Netzwerken den Zugang auf den Server, die in keiner der beiden oberen Auflistungen enthalten sind. Die Darstellung von "Alles andere" ist 0.0.0.0 (f�r die
Adresse) und 0.0.0.0 (f�r die
Maske). Wenn der Eintrag
Alles andere verbieten fehlt, w�rde der Zugang normalerwiese jedem im Internet erlaubt sein, dessen Adresse nicht in dem "Verbiete"-Teil aufgef�hrt wurde. Bitte beachten Sie, dass der Eintrag
Alles andere verbieten nicht gel�scht werden kann.
Abb. 92: Beispiel einer IP-Zugangsliste
|
Die Zugangsliste wird automatisch immer in dieser Weise sortiert. Das erlaubt es dem Programm die Liste von oben nach unten sehr schnell abzuarbeiten und entsprechend zu reagieren. Wenn beispielsweise eine IP-Adresse abgelehnt wurde, kann das Programm die entsprechende Mitteilung bereits nach Durchsicht des "Deny"-Teils senden - es muss nicht die gesamte Liste durchsucht werden. Der Pr�fmechanismus wird in Abb.
93 unten illustriert.
Abb. 93: Pr�fmechanismus des Programms bei Zugangs-
anfragen
|
Die Spalten in der Zugangsliste enthalten folgende Informationen (Abb.
92).
Zugang legt fest, ob der Zugang verboten oder erlaubt wird.
IP legt fest, ob der Eintrag f�r einen einzelnen Computer (
Host) gilt oder f�r ein komplettes Netzwerk (
Netz).
Adresse enth�lt die IP-Adresse des Hosts oder des Netzwerks. Eine IP-Adresse besteht aus 32 Bits (4 Gruppen �
8 Bit). Diese Anzahl von Bits erm�glich �ber 2 Milliarden einmalige Zahlenkombinationen, die zur Identifikation des Netzwerkknotens benutzt werden. Wenn eine IP-Adresse festgelegt wird, ist es �blich eine Dezimal-Darstellung von vier Zahlen zwischen 0 und 255 zu w�hlen, die durch einen Punkt getrennt werden (z.B. 195.68.15.43).
Maske hat nur f�r Netzwerkeintr�ge eine Bedeutung. Sie ist wie eine IP-Adresse strukturiert und legt die Anzahl der Bits fest, die f�r die Netzwerk-Identifikation relevant sind. Die Maskierung 255.255.255.0 legt beispielsweise fest, dass 24 Bits mit der IP-Adresse verglichen werden sollen. Die verbleibenden 8 Bits (die den einzelnen Computer eines bestimmten Netzwerks identifizieren) sind nicht relevant.
Kommentar enth�lt die Beschreibung oder einen Namen zur Erinnerung an die Person, zu dem der entsprechende Computer oder das Netzwerk geh�rt.
Um die Zugangsliste f�r Ihren eigenen Server zu erstellen oder zu ver�ndern, m�ssen Sie in EtherShare Admin den Befehl
IP-Zugang aus dem Men�
Listen ausw�hlen und dann das Feld
Eintrag hinzuf�gen- in der Zugangsliste anklicken, um den Dialog f�r die Erstellung neuer Definitionen zu �ffnen (vgl. Abb.
94).
Abb. 94: Erstellen der IP-Zugangsliste
|
Zu Beginn m�ssen Sie nur das entsprechende Auswahlfeld anklicken um festzulegen, ob Sie den Zugang einem Host (
IP Node) oder einem Netzwerk (
IP Net)
erlauben oder
verbieten m�chten. F�r IP Node-Eintr�ge m�ssen Sie dann nur die richtige IP-
Adresse eingeben. F�r IP Net-Eintr�ge m�ssen Sie zu der IP-Adresse noch eine
Maske eingeben (Abb.
95). Das
Kommentar-Feld ist auf 32 Buchstaben beschr�nkt. Die Zugangsliste wird nach der Eingabe eines neuen Eintrags automatisch neu sortiert.
Abb. 95: Erstellen eines Eintrags f�r ein Netzwerk
|
Wenn Sie einen bestehenden Eintrag ver�ndern m�chten, dann k�nnen Sie ihn direkt bearbeiten, indem Sie auf den entsprechenden Eintrag in der Zugangsliste doppelklicken.
Der Eintrag
Alles andere verbieten kann nicht entfernt werden. Aus Sicherheitsgr�nden wird er immer an das Ende der Liste gestellt.
Es findet eine rudiment�re Konsistenz�berpr�fung statt. Daher sollten Ihnen die Struktur und die Konventionen von IP-Netzwerken und -Maske vertraut sein. Lesen Sie entsprechende TCP-Dokumentationen, wenn Sie Fragen hierzu haben.
Bitte beachten Sie, dass unter UNIX zus�tzliche Parameter verf�gbar sind (
allowdomain,
denydomain). Sie werden in Anhang
A 8: "IP-Konfiguration - Referenz" beschrieben. Wenn jemand die Zugangsliste unter UNIX bearbeitet und dabei diese Parameter verwendet hat, erhalten Sie beim erneuten �ffnen der Liste mit dem EtherShare Admin-Programm eine Warnmeldung, da EtherShare Admin den Eintrag "domain" nicht darstellen kann. Das Bearbeiten der Liste mit EtherShare Admin �berschreibt alle Einstellungen, die unter UNIX angelegt wurden.
5.14 Manuelles Bearbeiten von "atalk.conf"
Wir empfehlen Ihnen dringend, den gr��ten Teil der Konfigurationen, die f�r Ihre EtherShare-Installation ben�tigt werden, mit EtherShare Admin durchzuf�hren. Besonders bei der Einstellung von Druckern akzeptiert EtherShare Admin nur sinnvolle Parameterwerte und erzeugt syntaktisch korrekte Eintr�ge in der zentralen EtherShare-Konfigurationsdatei "atalk.conf". Trotzdem k�nnen bestimmte, selten benutze Parameter und Schalter in "atalk.conf" nur manuell konfiguriert werden. Systemadministratoren mit UNIX-Erfahrung k�nnen die Datei "atalk.conf" mit einem UNIX-Editor wie vi editieren.
Macintosh-Anwender k�nnen EtherShare Admin zum Laden, Darstellen oder Bearbeiten der Datei "atalk.conf" sowie f�r einige andere Konfigurationsdateien wie "/etc/printcap", "ethershare.license" und "afpvolumes" verwenden.
Wichtig: Sie sollten es sich zur Gewohnheit machen, alle offenen Datenfenster in EtherShare Admin zu schlie�en, bevor Sie in dem Programm eine der Konfigurationsdateien �ffnen. Andernfalls kann es passieren, dass die vorgenommenen �nderungen mit den Definitionen kollidieren, die in einem der offenen Fenster gemacht wurden, und dadurch nicht wirksam werden.
Um das Fenster mit der gew�nschten Konfigurationsdatei zu �ffnen, dr�cken Sie zuerst die
Wahltaste und w�hlen dann den entsprechenden Eintrag aus dem Men�
Listen (vgl. Abb.
96).
Sie brauchen ausreichende Rechte, um Ihre Änderungen abspeichern zu können (Außerdem kann es abhängig von den vorgenommenen Änderungen notwendig sein, alle EtherShare-Servermodule zu stoppen und neu zu starten, damit die Neuerungen wirksam werden). Benutzer " die nicht mit administrativen Rechten ausgestattet sind, können den direkten Zugriff auf die wichtigsten Konfigurationsdateien aber auch benutzen, um sich einen Überblick über die aktuelle Konfiguration zu verschaffen.
Abb. 96: �ffnen des Listen-Men�s bei gedr�ckter Wahltaste
|
Weitere Informationen �ber die Parameter der Datei "atalk.conf" und zugeh�rige Syntax-Konventionen finden Sie in
8.2 "Systemkonfiguration".
5.15 Mehrere EtherShare-Hosts
In Netzwerken mit mehr als einem EtherShare-Host kann EtherShare Admin auf mehrere Hosts gleichzeitig zugreifen. Beispielsweise erm�glicht es das Kopieren von Konfigurationsdaten und von Druckerschriften, die auf einem Druckserver installierte sind, zu einem anderen Host. Druckauftr�ge k�nnen allerdings nicht von einem Host zum anderen kopiert werden.
Um mehrfache Verbindungen herzustellen, w�hlen Sie den Befehl
Anmelden- aus dem
Men� Ablage nach Bedarf.
Die Existenz von weiteren Administrationsservern (d.h. Hosts) wird im Men�
Listen grafisch durch die Erweiterung aller Eintr�ge durch das Zeichen "
-" angezeigt, z.B.
Benutzer- statt
Benutzer (vgl. Abb.
97).
Abb. 97: Darstellung des Listen-Men�s nach der Anmeldung bei mehreren Hosts
|
Wenn Sie bei mehreren Hosts angemeldet sind, wird nach der Auswahl eines der Eintr�ge (
Benutzer-,
Gruppen-,
Volumes-, usw.) aus dem Men�
Listen ein zus�tzliches Fenster ge�ffnet. Hier k�nnen Sie den Host ausw�hlen, dessen Listenfenster Sie �ffnen m�chten. In Abb.
98 wurde der Eintrag
Volumes- im Men�
Listen gew�hlt w�hrend drei Administrationsserver aktiv sind. Um das ben�tigte Datenfenster zu �ffnen, markieren Sie in diesem Fenster den entsprechenden Host und klicken Sie auf das Feld
Volumes.
Abb. 98: W�hlen des Host, dessen Volumes-Liste Sie �ffnen
wollen
|
Konfigurationsdaten von einem Host zum anderen kopieren
Sie k�nnen die Konfigurationen von Benutzer, Gruppen, Volumes, Druckern und Endungen von einem Host zum anderen kopieren. Auf einem Druckserver installierte Druckerschriften k�nnen ebenfalls zwischen zwei Hosts kopiert werden. Druckauftr�ge in einer Drucker-Warteschlange k�nnen jedoch nur zwischen Druckern auf demselben Host verschoben werden und Sie k�nnen nat�rlich keine fest installierten Schriften von Druckern kopieren.
Um Eintr�ge zu kopieren w�hlen Sie mit der Maus einen oder auch mehrere von Ihnen in der Liste von einem der Hosts aus. Sie k�nnen mehrere Eintr�ge mit den normalen Macintosh-Tastaturk�rzeln ausw�hlen (siehe
Auswahl mehrerer Eintr�ge aus einer Liste in
5.5 "�ber Listen-Fenster"). Ohne die Maustaste loszulassen, ziehen Sie die Auswahl aus der zugeh�rigen Liste - ein gestrichelter Rahmen wird um den ausgew�hlten Eintrag gezogen - bis �ber die entsprechende Liste des anderen Hosts, wo Sie die Maustaste loslassen (Abb.
99).
Abb. 99: Kopieren des Benutzer-Eintrags "cyrus" vom Host "hp" zum Host "linux"
|
Auf dem Zielhost wird automatisch ein neues Datenfenster f�r den Eintrag ge�ffnet. Bitte beachten Sie, dass die eingetragenen Vorgabewerte in den Feldern des neuen Datenfensters die des kopierten Objekts sind. Es werden nicht die Vorgaben des EtherShare Admin-Programms des Ziel-Host verwendet. Klicken Sie dann auf das Feld
Sichern,
um den neuen Eintrag f�r den Ziel-Host zu sichern.
Wenn Sie einen Benutzer auf einen anderen Host kopieren, wird nur der Name des Benutzers kopiert nicht jedoch die Liste der Gruppen, zu denen er geh�rt. Wenn der neue Eintrag gesichert wird, versucht EtherShare Admin die alte Benutzer ID zu erhalten, wenn diese noch nicht einem anderen Benutzer zugeteilt wurde.
Wenn Sie eine Gruppen auf einen anderen Host kopieren, wird nur der Name der Gruppe kopiert nicht jedoch die Liste der Mitglieder, die zu ihr geh�ren. Im Gegensatz zu diesem Verhalten werden beim Kopieren von Volumes und Druckern die Parameter des Objekts mitkopiert. Beachten Sie bitte, dass die Spool- und Volume-Verzeichnisse, die f�r die Warteschlange bzw. das Volume festgelegt wurden, bereits auf dem Ziel-Host existieren m�ssen, wenn Sie Warteschlangen oder Volumes auf einen anderen Host kopieren wollen.
Es ist nicht m�glich, einen lokalen Benutzer der Gruppe eines anderen Host zuzuordnen. Ebensowenig ist es erlaubt, eine lokale Gruppe dem Benutzer auf einem anderen Host zuzuordnen. Au�erdem ist es nicht zu empfehlen (und normalerweise auch nicht n�tig) Benutzer- und Gruppendaten auf einen anderen Host zu kopieren, wenn Ihre Installation die Yellow Pages nutzt (NIS).
Wenn Sie Eintr�ge zwischen Servern austauschen, die unterschiedliche Programme installiert haben, ist es Ihnen eventuell nicht m�glich, diese Eintr�ge auf dem Ziel-Server zu sichern. Wenn Sie beispielsweise eine Druckvorschau-Warteschlange auf einem Server eingestellt haben und diese auf einen zweiten Server kopieren m�chten, auf dem die Druckvorschau-Software nicht installiert ist, wird das
Sichern-Feld im Fenster
Einstellungen auf dem Ziel-Server ausgegraut sein.
5.16 Abmelden vom Administrationsserver
Um sich von einem Administrationsserver abzumelden, w�hlen Sie den Befehl
Abmelden- aus dem
Men� Ablage. Wenn mehrere Administrationsserver aktiv sind, dann �ffnet sich ein Dialogfenster, in dem Sie den gew�nschten Server ausw�hlen k�nnen, von dem Sie sich abmelden m�chten (Abb.
100).
Abb. 100: Abmelden von einem Administrationsserver
|
W�hlen Sie den gew�nschten Server aus. Klicken Sie auf das Feld
Abmelden, um Ihre Wahl zu best�tigen.
EtherShare Admin beendet dann die Verbindung zu dem Administrationsserver des gew�nschten Hosts und schlie�t alle damit verbundenen Fenster auf dem Bildschirm.
Durch die Auswahl des Befehls
Beenden aus dem
Men� Ablage wird das EtherShare Admin-Programm beendet und gleichzeitig alle offenen Verbindungen geschlossen.
5.17 So erhalten Sie Informationen �ber Ihre EtherShare-Kopie
In bestimmten Situationen - wenn Sie beispielsweise Ihren H�ndler bez�glich administrativer oder Support-Fragen kontaktieren - werden Sie Informationen �ber Ihre EtherShare-Kopie ben�tigen. Es gibt unterschiedliche Wege, Informationen wie die Seriennummer, die Maschinen-ID oder den Aktivierungssch�ssel herauszufinden.
Sie k�nnen die komplette Maschinen-ID beispielsweise mit Hilfe des HELIOS Produktinstallers darstellen, wie in
4 "Installation" beschrieben.
Sie k�nnen aber auch mit gedr�ckter
Wahltaste im
Abmelden--Fenster von EtherShare Admin den fraglichen Server mit einem Mausklick ausw�hlen. Dann wird die Seriennummer als Ziffernfolge und die Maschinen-ID in hexadezimaler Darstellung angezeigt (Abb.
101).
Eine andere M�glichkeit Produktinformationen zu erhalten besteht darin, die
Versionen-Liste in EtherShare Admin abzurufen. Diese Eigenschaft wird in
5.13.6 "Versionen" beschrieben.
Abb. 101: Anzeige der Seriennummer und der Maschinen-ID.
|